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Klimaspenden - Umweltprojekte - Energieausnutzung
Ab sofort können Air New Zealand Fluggäste aktiv der Umwelt helfen: durch eine freiwillige Spende an den Air New Zealand Environment Trust bzw. einen Beitrag zum Ausgleich der CO2-Emissionen ihrer Reise auf www.airnewzealand.eu und www.airnewzealand.de. Eine deutliche Reduzierung der CO2-Ausstöße konnte die Airline bereits durch Gewichtsreduzierung, fortlaufende Effizienz-Überprüfung der Landeanflüge und bessere Nutzung von Energie während der Flughafen-Parkzeiten erreichen. Scott Carr, Air New Zealand European General Manager, erklärt: „Wir sind hocherfreut, nunmehr auch für Flüge nach Neuseeland die Möglichkeit einer freiwilligen Klimaspende anbieten zu können. Der neue online Emissionsrechner ermittelt den Schadstoffausstoß der jeweiligen Reise. Für die Strecke Frankfurt-Auckland-Frankfurt werden pro Passagier beispielsweise 4,5 Tonnen CO2 verbraucht.
Diese Menge kann mit einer Zahlung von 136 Neuseeland-Dollar (circa 66 Euro) kompensiert werden. Alle geleisteten Beiträge fließen zu einhundert Prozent in den Kauf von Ausgleichsanteilen, die den Ausstoß von Treibhaus-Emissionen verringern. Die dem Air New Zealand Environment Trust übermittelten Spendengelder kommen direkt der Umwelt und Artenvielfalt unseres Heimatlandes zugute.“ Die ersten CO2-Ausgleichsanteile des neuen Carbon Offset Programmes erhält die von der neuseeländischen Regierung zertifizierte Windkraftanlage TrustPower Tararua auf Neuseelands Nordinsel. Der kürzlich gegründete Umweltfond Air New Zealand Environment Trust unterstützt ein nachhaltiges Farmprojekt auf der Mangarara Station in Hawke’s Bay beim Kauf und der Anpflanzung von 85.000 Bäumen auf über 400.000 Quadratmetern.
Air New Zealand ist in verschiedensten Bereichen für die Umwelt aktiv und hat das ehrgeizige Ziel, die umweltbewussteste Fluggesellschaft der Welt zu werden. Neuseelands National Carrier konnte den CO2-Ausstoß seiner Flotte durch gezielte Maßnahmen, unter anderem Gewichtsreduzierung und fortlaufende Effizienz-Überprüfung der Landeanflüge, in den letzten drei Jahren bereits um 100.000 Tonnen senken.
David Morgan, General Manager Airline Operations, bestätigt, dass seine Gesellschaft jeden Aspekt ihrer Flugbewegungen überprüft hat, um CO2-Ausstöße durch reduzierten Treibstoffverbrauch so niedrig wie möglich zu halten. „Wir benötigen mittlerweile jährlich 36 Millionen Liter weniger Kerosin. Dies spart unserem Unternehmen 43 Millionen Neuseeland Dollar (circa 21 Millionen Euro) an Treibstoffkosten, wenn man die gegenwärtigen Preise zu Grunde legt.
Weitere signifikante Vorteile für unser Unternehmen und gleichzeitig die Umwelt erreichen wir durch die Teilnahme an einer bahnbrechenden Initiative des San Francisco Airports in Zusammenarbeit mit Boeing, der NASA und der Federal Aviation Administration FAA zur Unterstützung der Wirtschaftlichkeit des Flugverkehrs. Seit Beginn im Januar diesen Jahres konnten wir bereits circa 22.000 Liter Kerosin einsparen. Dies bedeutet 69.410 Kilogramm weniger CO2-Ausstöße.“ Air New Zealand wurde als erste internationale Fluggesellschaft zur Teilnahme am San Francisco Oceanic Tailored Arrival Trial eingeladen. Die Initiative erlaubt maßgeschneiderte Landeanflüge bei weitgehender Nutzung der eigenen Landetechnologie mit minimaler Vermittlung der Flugsicherung.“ Auch bei der Erforschung und Entwicklung umweltfreundlicherer Treibstoffe für kommerzielle Flugzeuge spielt die Gesellschaft gemeinsam mit dem Flugzeug-Hersteller Boeing und dem Triebwerk-Produzenten Rolls-Royce eine Vorreiterrolle. Ein erster Testflug einer Boeing 747 mit Bio-Treibstoff ist bereits in diesem Jahr geplant.
Umstellung innerhalb von fünf Jahren geplant
 Scott Carr, Air New Zealand Europa Manager (links im Bild) und Air NZ-Verkaufsleiter Kontinental-Europa, Matthew Witcher, mit einer Jatropha-Nusspflanze |
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Bis zum Jahr 2013 will Air New Zealand jährlich mindestens eine Million Barrel Biotreibstoff zur Betankung ihrer Flotte einsetzen. Chief Executive Officer Rob Fyfe zeigt sich zuversichtlich, dass in den nächsten fünf Jahren die dafür erforderlichen Mengen umweltfreundlichen Treibstoffs zur Verfügung stehen, die auch den strengen Kriterien der Airline entsprechen. „Air New Zealand hat sich verpflichtet, eine Führungsrolle beim Test von umweltverträglicheren Treibstoffen zu übernehmen. Wir sind überzeugt, dass unsere harte Arbeit mit Partnern wie Boeing, zusammen mit den Anstrengungen Gleichgesinnter, früher zu Erfolgen führen, als es viele erwarten.
Die Luftfahrtbranche sollte diese fundamentale Veränderung bei den Treibstoff-Optionen begrüßen. Ziel ist es, bis 2013 mindestens zehn Prozent unseres jährlichen Verbrauchs durch Biokraftstoffe zu decken. Untersuchungen zeigen, dass nachhaltige Treibstoffe zu einer signifikanten Reduzierung von CO2-Ausstößen und damit zu vierzig bis fünfzig Prozent niedrigeren Kohlenstoffbelastungen führen können.“ Als nächsten Schritt wird Air New Zealand den weltweit ersten Testflug eines Großraumflugzeuges durchführen, dessen Biodiesel aus der Jatropha-Pflanze gewonnen wurde. Dieser Air New Zealand Boeing 747-400 Flug mit Rolls Royce-Triebwerken soll im vierten Quartal 2008 in Auckland abheben. Der Termin ist vorbehaltlich der letzten behördlichen Genehmigungen und Kraftstoff-Tests des Triebwerkherstellers.
Jatropha - oder Purgiernuss - ist eine Pflanze, die bis zu drei Meter hoch wächst. Ihr Samen hat einen hohen Anteil an Ölen, die nicht verzehrt, aber für die Gewinnung von Brennstoffen genutzt werden können. Der Ölanteil des Samens beträgt zwischen 30 und 40 Prozent. Das robuste Gewächs gedeiht auch unter schwierigen Bedingungen, beispielsweise in trockenen, nicht kultivierungsfähigen Zonen. Rob Fyfe betont, dass es drei Kriterien für umweltfreundlichen Biodiesel gibt, die für Air New Zealand unabdingbar sind. Diese betreffen die Bereiche Soziales, Technik und Wirtschaftlichkeit: „Zunächst muss die Gewinnung nachhaltig und nicht in Konkurrenz zu Lebensmitteln sein. Zweitens muss der Treibstoff qualitativ zumindest so gut sein, wie das Produkt, das wir heute nutzen. Drittens sollte er erheblich günstiger und gleichzeitig jederzeit verfügbar sein.“
Das Jatropha-Öl, das Air New Zealand für den Testflug nutzen möchte, stammt von nachhaltig betriebenen Plantagen in Südost-Afrika (Malawi, Mozambik und Tansania) sowie Indien. Voraussetzung bei der Auswahl der Anbaugebiete war für Air New Zealand, dass die Felder innerhalb der letzten 20 Jahre nicht als Wald- oder Weideland genutzt worden waren. Die Qualität der ausgewählten Böden und das Klima sind für den Anbau von Nahrungsmittel ungeeignet. Die Plantagen werden vom Regen und nicht künstlich bewässert. „Jatropha erfüllt unsere Kriterien und es ist wahrscheinlich, dass in den nächsten fünf Jahren die Mengen zur Verfügung stehen, die wir benötigen. Es liegen uns Angebote von Organisationen in Asien und Afrika vor, die uns die Mengen garantieren würden, um unsere Ziele bis 2013 zu erreichen. Dies ist besonders attraktiv, wenn man bedenkt, dass die Kerosinpreise in jüngster Zeit auf bis auf 174 US-Dollar pro Barrel gestiegen sind. Die Kosten für Jatropha liegen mindestens 20 bis 30 Prozent darunter,“ erklärt Rob Fyfe weiter. Als größte Herausforderungen in der nächsten Phase sieht der Air New Zealand CEO, ein stabiles Liefersystem zu entwickeln. Rob Fyfe: „Wir sind bereit, mit gleichgesinnten Partnern, darunter die Regierung von Neuseeland, zusammenzuarbeiten, um die Raffinerie- und Liefersysteme zu entwickeln.“ Jedoch sei es unwahrscheinlich, dass Jatropha der einzige Treibstoff ist, den Air New Zealand testet. Rob Fyfe: „Auch Algen bieten für die Luftfahrtbranche sehr interessante Möglichkeiten. Rund um den Globus arbeiten Hunderte von Wissenschaftlern an Lösungen, um die für Flugzeugtreibstoff notwendigen Mengen zu erzielen. Einige der hellsten Köpfe sind hier in Neuseeland. Wir hoffen, dass wir mit ihnen und anderen Partnern zusammenarbeiten können. Wir wollen unseren Anteil leisten, dass Air New Zealand und unser Land greifbare Schritte tun, um unsere Umwelt zu verbessern.“
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Last updated 27 August 2008
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 Air NZ-Foto: Air New Zealand-Boss Rob Fyfe |
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JATROPHA Die Pflanze (Bäume, Sträucher oder krautige Gewächse) ist gegen Dürre und Frost resistent und kann nahezu überall angebaut werden – sogar auf sandigen, salzigen oder sonst unfruchtbaren Böden mit geringem Nährstoffgehalt.
Die Lebensdauer der schnell wachsenden Gattung aus der Familie der Wolfsmilchgewächse beträgt 30-50 Jahre – in diesem Zeitraum produziert sie ständig Samen. Sie entzieht dem Boden keine Nährstoffe und erfordert keinen teuren Fruchtwechsel. Die Rückstände der Ölgewinnung können als Dünger verwendet werden.
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AIR NEW ZEALAND Mit einer Flotte von 96 Flugzeugen fliegt Air New Zealand Ziele in Australien, dem Südpazifik, Asien, Nordamerika und Europa an. Innerhalb Neuseelands bedient die Fluggesellschaft 26 Städte und verfügt damit über das umfangreichste Streckennetz im Land.
Verbindungen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet der Carrier mit Star Alliance-Partnern an. Mit Air New Zealand ist Auckland täglich direkt ab London-Heathrow über Los Angeles und über Hongkong zu erreichen. Weitere Informationen zu Air New Zealand im Internet: www.airnewzealand.de
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Weltweit erster Testflug von Auckland nach San Francisco
Air New Zealand und andere führende Partner aus der Luftfahrt wollen demonstrieren, dass die kommerzielle Luftfahrt das Potenzial hat, jährlich Millionen von Tonnen CO2-Emissionen einzusparen. Dafür findet ein Testflug zwischen Auckland und San Francisco statt.
Das Projekt heißt ASPIRE I. Mit diesem Namen wird der Flug NZ8, eine Boeing 777, am 12. September in Auckland starten. Durch die Einbeziehung der Partner Airways New Zealand, die Federal Aviation Administration und Air Service Australia, die nationalen Flugaufsichtsbehörden ihres Landes, wird der Flug unter optimalen Planungsbedingungen durchgeführt.
„Indem wir unter optimalen Planungsbedingungen operieren, werden wir in der Lage sein, aufzuzeigen, wie viele Millionen Tonnen Treibstoff und CO2-Emissionen Fluggesellschaften rund um den Globus einsparen können, wenn man ihnen erlaubt, Konzepte und Technologien für Flug-Effizienz in allen Phasen eines kommerziellen Fluges einzusetzen“, sagt David Morgan, General Manager Operations von Air New Zealand.
Morgan weiter: „ASPIRE I unterstreicht Air New Zealands Engagement für eine umweltverträgliche Luftfahrt. Der Flug ist ein weiterer Schritt nach unserer Beteiligung an der maßgeschneiderten Landungs-Initiative in San Francisco, einer Reihe von Treibstoff-Einsparungsmaßnahmen und unseren Aktivitäten zur Entwicklung von Biotreibstoff.“
Airways New Zealand, die Federal Aviation Administration und Air Services Australia haben ASPI-RE (Asia and South Pacific Initiative to Reduce Emissions) im letzten Jahr ins Leben gerufen. Zielsetzung ist es, die zivile Luftfahrt umweltverträglicher zu machen. Die Gruppe arbeitet bereits seit längerer Zeit zusammen, u.a. hat sie mit Fluggesellschaften, Flugzeug-Herstellern und anderen
Industrie-Partnern die Future Air Navigation Services eingeführt. Diese umfassen Verbesserungen in der Kommunikation, Navigation und Flugüberwachung und haben bereits zu Reduktionen von Treibstoff-Verbrauch und CO2-Ausstoß geführt.
Der Demonstrationsflug wird mit den in der Praxis üblichen betrieblichen Einschränkungen stattfinden, wie Flugverkehrsführung zur Vermeidung von Überlastungssituationen, festgelegte Streckenstrukturen und Verfahren, Verkehrsflussbeschränkungen und die besonderen Erfordernisse der Fluggesellschaften. Der Flug soll ein besseres und messbares Verständnis von den möglichen Einsparungen bringen (basierend auf der heutigen Technik).
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