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FILM-DORF HOBBINGEN EINE DER BESTEN TOURISTISCHEN ATTRAKTIONEN NEUSEELANDS

Neues Gasthaus und Wassermühle als willkommenes Ausflugsziel

Hobbiton-Foto: Das neue "Hobbingen" bei Matamata auf der zentralen Nordinsel Neuseelands

Das neue “Hobbingen” (Hobbiton) bei Matamata auf Neuseelands Nordinsel entwickelt sich rasch zu einer der besten Touristen-Attraktionen Neuseelands. Die Weltpremiere des ersten Hobbit-Films in der neuen Trilogie von Erfolgs-Regisseuer Peter Jackson hat daran entsprechenden Anteil. Hobbingen wurde für die drei Hobbit-Filme neu konstruiert, um eine funktionsfähige Wassermühle sowie das Gasthaus “Zum Grünen Drachen” erweitert. Neuseelands Premier- und Tourismus-Minister John Key eröffnete das neue Hobbingen feierlich für die Öffentlichkeit.

“Nach den ersten “Der Herr der Ringe”-Filme mußte hier alles wieder abgerissen werden, sämtliche konstruierten Hobbit-Höhlen und Requisiten,” erklärt Manager Henry Horne im NN-Gespräch. “Doch jetzt ist mit behördlicher Genehmigung alles neu entstanden und wird für Generationen bestehen bleiben!” Das Film-Dorf entstand auf der Schaffarm der hiesigen Alexander-Familie und wurde als passender Drehort von Peter Jackson persönlich beim Überfliegen entdeckt. “Der große Makrokarpa-Nadelbaum in der Mitte der Farm und das Fehlen jeglicher Überland-Leitungen haben ihn überzeugt”, weiß Horne.

“Unter dem Baum fand dann im ersten “Der Herr der Ringe”-Film die große Geburtstags-Party für Frodo statt, als die frechen Hobbits vorzeitig das Feuerwerk des Zauberers entzündeten!”. Beim Rundgang durch Hobbingen mutet alles filmecht und authentisch an: angefangen von der gemauerten Wegschneise, durch die Gandalf mit seinem Pferdekarren in einer Auftakt-Szene kam, über die mehr als 40 Hobbit-Höhlen, kunstvoll konstruiert und mit einem Blumenmeer umgeben, die Obstbäume und Gemüsegärten, Teiche, Seen und jetzt auch die klappernde Wassermühle, eine steinerne Brücke und das rustikale, neue Gasthaus.

“Bis auf einige Kleinigkeiten, oder besser gesagt, Jackson-Besonderheiten, ist alles filmecht nachgemacht,” erklärt der Manager weiter. “Ein paar der Apfelbäume wurden für den Film zu Pflaumenbäumen umfunktioniert und die knorrige Eiche auf Bilbo Beutlins-Hobbit-Hügel ist “made in Korea”, d.h. der gesamte Baum ist einer Original-Eiche nachempfunden, inklusive tausender grüner Plastik-Blätter.” Auch sind einige der Hobbit-Höhlen kleiner als andere.

NN-Foto: Blick aus Bilbo Beutlins Hobbit-Haus im neuseeländischen "Hobbiton"

“Das mußte alles wegen der Größen-Unterschiede  der Hobbit-Darsteller und der “normalen” Schauspieler wie Ian McKellen (Gandalf) genau berechnet werden,” unterstreicht Horne. Allerdings handelt es sich bei den Hobbit-Höhlen auch heute nur um die Fassaden. Das Innenleben für alle Szenen wurde in den Jackson-Studios in Wellington gedreht.

Anders der neue Pub: das Gasthaus “Zum Grünen Drachen” wurde stilecht der Einkehr aus dem ersten “Der Herr der Ringe”-Film nachgebaut, ist voll funktionsfähig und für die Öffentlichkeit zugänglich. “Wir brauen hier unser eigenes Hobbit-Bier, unseren eigenen Apfel-Wein und servieren zum Essen nur Hausgemachtes,” erklärt der Manager nicht ohne Stolz. Alle Besucher bekommen ein Getränk umsonst. Das rustikale Ambiente bis hin zum steinernen Bierseidel ist perfekt. Allerdings: “Die Seidel fallen leider immer wieder Souvenir-Jägern zum Opfer, auch wurden schon unsere “Herr der Ringe”-Karten von den Wänden gestohlen!”

Hobbingen und der “Grüne Drache” stehen auch für Feierlichkeiten bereits hoch im Kurs: “Wir haben hier ganze Gesellschaften, die den Pub anmieten,” so der Manager weiter. “Und aus Großbritannien reisten kürzlich zwei Familien an, um ihre erwachsenen Kinder hier bei uns in Hobbingen zu verheiraten. Die haben das ganze Dorf gebucht und die Zeremonie fand unter dem großen Party-Baum statt.”

Mehr als 250 000 Besucher wurden im vergangenen Jahr auf der Farm gezählt. Die Touren durch Hobbingen starten alle halbe Stunde und seit der Eröffnung der Erweiterungen und der Weltpremiere des ersten Hobbit-Films im Dezember zeichnet sich in diesem Jahr mit täglich mehr als 2000 Touristen ein Besucherrekord ab. “Damit sind wir die fünftbeste Besucher-Attraktion in Neuseeland,” freut sich Henry Horne.
Er meint, 35% der Touristen sind gar keine Tolkien-Fans. “Die kommen erst zu uns, nehmen an den Touren teil und sehen sich die Filme dann später an”. Er möchte die Ratio auf 50 : 50 erhöhen. Und: “Ich freue mich immer wieder über die hartgesottenen Hobbit-Fans, die kommen hier in Gruppen an,  voll ausgestattet in Film-Kostümen und singen uns den Song vom kleinen, grünen Drachen!”

Hobbiton

Hobbiton-Foto: Urgemütlich ist es im neuseeländischen Pub "Zum Grünen Drachen"


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Last updated 16 April 2015


BESUCH IN HOBBINGEN ALS VIDEO AUS NEUSEELAND

NN-Foto: Das Info-Center im neuseeländischen Matamata wurde stilecht in eine Filmkulisse verwandelt

NN-Foto: Die neue Wassermühle in Neuseelands "Hobbiton"

Hobbiton-Foto: Zünftige Mahlzeiten im neuseeländischen Gasthaus "Zum Grünen Drachen"

NN-Foto: Hobbit-Haus in Neuseeland mit falscher Eiche