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NZ IMMIGRATION CONCEPTS:Macht es Sinn, jetzt nach Neuseeland auszuwandern?Auswandern nach Neuseeland: Was gewöhnlich mit einem Traum beginnt, konkretisiert sich meist durch das Sammeln vieler Informationen und schließlich der Entscheidung, den Schritt zu wagen. Macht es jedoch Sinn, gerade in Zeiten wie diesen seine Koffer zu packen und ein neues Leben am anderen Ende der Welt zu beginnen? Bewegt man sich dann nicht vom Regen in die Traufe? Für Viele ist der Aufbruch in ein neues Leben mit etlichen Hürden und Fragen verbunden - der Verkauf des Hauses, das Verlassen eines vielleicht sicheren Arbeitsplatzes, vertrauten Umfeldes und der Familie und natürlich der Ungewissheit, ob im neuen Land auch alles so wird, wie man es sich vorgestellt und erträumt hat oder ob man nicht doch wieder dasselbe Szenario vorfindet, das man eigentlich hinter sich lassen wollte. Der Schritt der Auswanderung ist kein geringer und deshalb ist es besonders wichtig, sich bereits zu Beginn ein differenziertes Bild von der aktuellen Lage des Landes zu verschaffen, in welchem man ein neues Leben starten möchte. Thema Nummer Eins ist für viele Einwanderer immer noch die Lage auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt. Fakt ist, dass ein Arbeitsangebot für die meisten Einwanderer der Schlüssel zur Aufenthaltsgenehmigung ist. In der Realität bedeutet dies eine Reise nach Neuseeland verbunden mit aktiver Jobsuche. Lohnt es sich denn, gerade auf einem ohnehin angespannten Arbeitsmarkt in einem fremden Land nach einem Job zu suchen? Hier ist ein kurzer Überblick zur momentanen Lage: Aktuelle Zahlen deuten auf einen leichten Aufschwung in der Anzahl der Stellenausschreibung hin und ortsansässige Recruitmentfirmen werden sogar etwas konkreter - sie sagen einen Fachkräftemangel insbesondere im IT Bereich voraus. IT Firmen planen in großem Umfang einzustellen - im Falle der Telecom geht es um 300 neue Stellen, kleinere Firmen, beispielsweise in Christchurch, haben kürzlich 30 Softwareentwickler eingestellt. Neuseelands größte Online Job-Börse "Seek" verzeichnet einen rapiden Anstieg neuer Stellenanzeigen. 15,000 Jobs wurden allein in der ersten Februarwoche ausgeschrieben, das sind 20.3% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die Top 5 der meistgesuchten Fachkräfte im Januar 2011 waren: öffentlich Angestellte, Bauingenieure, Fachkräfte im Gesundheitswesen und Sozialbereich, IT/Computerspezialisten (mit Arbeitserfahrung in international vergleichbaren Standards) und Automechaniker. Natürlich hängt auch der hiesige Arbeitsmarkt von der internationalen Wirtschaftslage ab. Akkurate Vorhersagen, wie es in 1-2 Jahren aussieht, wünschen wir uns alle. Besonders diejenigen, die hier den Neuanfang wagen, brauchen ein gewisses Maß an Sicherheit und Bestärkung. Hierbei hilft vielleicht ‚Workforce 2020' - eine umfangreiche Studie, die das Ministerium für Arbeit herausgegeben hat. Darin geht es um Neuseelands zukünftigen Arbeitsmarkt, unter Anderem auch als Grundlage für künftige Planung und Strategien in der Einwanderungspolitik. Die dort gesammelten Statistiken zeigen, dass der Arbeitsmarkt nach mehr hochqualifizierten Fachkräften verlangt. Während die Anzahl junger Neuseeländer, die einen Universitäts- und Fachhochschulabschluss anstreben steigt (zwischen 1986 und 2009 hat sich die Anzahl der Neuseeländer mit einem Bachelor Abschluss von 6% auf 22% mehr als verdreifacht), sind es vor allem auch gut ausgebildete Einwanderer, die den steigenden Bedarf an Fachkräften abdecken, da junge Neuseeländer in vielen Fällen ihr Glück mit Jobs im Ausland versuchen. Allgemeiner demografischer Wandel und eine alternde Bevölkerung wird den internationalen Bedarf für eben diese jüngeren Fachkräfte besonders in den wirtschaftlich starken Ländern intensivieren. Neuseeland versucht mit seiner Einwanderungspolitik den Weg ins Land für gut ausgebildete Fachkräfte so einfach wie möglich zu machen. Was wird für die nächsten 10 Jahre vorausgesagt? Konkrete Zahlen deuten auf keinen substantiellen strukturellen Wandel in der neuseeländischen Wirtschaft in den kommenden 10 Jahren hin. Wachstum wird vor allem im Dienstleistungsbereich vorausgesagt. Eine alternde Bevölkerung verlangt nach medizinischem Pflegepersonal; Managern, Technikern, Einzelhandels-, Finanz- und Kommunikationsberufen wird ein Aufschwung vorausgesagt, während die Produktions- und Baubranche eher ein verlangsamtes Wachstum verzeichnen soll. Umfragen bei Arbeitgebern haben ergeben, dass neben Fachwissen nun auch zunehmend Einstellung, Persönlichkeit und zwischenmenschliche Fähigkeiten gefragt sind: Problemlöse-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit steht oft ganz oben auf der Wunschliste der Arbeitgeber. Regelmäßige Weiterbildung wird verlangt, die hauptsächlich neben der Arbeit erfolgt. Die Herausforderung für Neuseeland besteht laut dieser Studie darin, in Konkurrenz mit anderen Industrieländern die international zur Verfügung stehenden Fachkräfte für sich zu gewinnen. Diejenigen, die fließend Englisch sprechen, hochqualifizierte Berufe ausüben und Arbeitserfahrung in vergleichbaren Arbeitsmärkten haben, integrieren sich am schnellsten und sind für Neuseeland die idealen Einwanderer. Eine weitere Möglichkeit, in Neuseeland Fuß zu fassen, ist die Gründung bzw. der Kauf eines eigenen Unternehmens und das damit verbundene Long Term Business Visa oder über ein Investment. Jüngste Ergebnisse einer Studie der Weltbank zu den Bedingungen für Unternehmen in 183 Ländern zeigen Neuseeland nach Singapur und Hong Kong auf Platz 3 (Deutschland im Vergleich auf Platz 22). Beispielsweise können sich Neuseeländer nach nur einem Verwaltungsakt "Chef" nennen, während in Deutschland durchschnittlich 9 Verwaltungsakte erforderlich sind. Ein weiterer Grund, der Neuseeland für Unternehmer attraktiv macht, ist die Möglichkeit, ein gut etabliertes Geschäft für oft weniger als 2 Millionen NZDollar zu übernehmen und damit auf diesem Weg die Einwanderung zu realisieren. Auch ist der Mehrwehrtsteuersatz einer der niedrigsten in den westlichen Industrieländern. Neuseelands gut etablierte und relativ stabile wirtschaftliche Lage lockt darüber hinaus Investoren aus aller Welt. Alles in Allem schafft es Neuseeland im internationalen Vergleich immer wieder auf die vorderen Ränge. Der ‚Legatum Prosperity Index' - eine globale Vergleichsstudie aller Länder zu Wohlstand und Zufriedenheit seiner Einwohner- zeigt Neuseeland auf Platz 5. Vergleichswerte wie Wirtschaftskraft, Innovationen und Möglichkeiten, das politische System, Bildungs- und Gesundheitswesen, Soziales Engagement und Sicherheitsgefühl wurden herangezogen, um nur einige der über 100 Punkte zu benennen. Dies sollte selbst den größten Zweiflern ein ermutigendes Signal sein, vielleicht doch die Realisierung des Traumes vom Auswandern nach Neuseeland in Angriff zu nehmen. Das New Zealand Immigration Network weist Sie gern in die richtige Richtung. Als registrierte Einwanderungsberater bieten wir unseren Lesern eine kostenfreie erste Einschätzung ihrer Einwanderungschancen. Füllen Sie den Fragebogen auf unserer Webseite aus und erwähnen Sie zusätzlich das Kennwort "Neuseeland News" oder besuchen Sie uns in unserem Büro in Nelson und bringen Sie den Gutschein auf dieser Seite für eine persönliche Beratung mit. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören! NZ Immigration Concepts » Copyright © NEUSEELAND-AUSTRALIEN-PAZIFIK NEWS |
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