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NEUSEELAND PER FAHRRAD

Mit dem Bike ans Ende der Welt

Neuseeland mit dem Fahrrad erkunden. Foto: pixabay.com © falco (CC0 1.0)

Neuseeland ist aus vielen Gründen ein beliebtes Reiseziel. Ein Grund ist die vielfältige Naturlandschaft – Regenwald, Strände, Hochgebirge, Gletscher, Fjorde, flache Steppe und Vulkane- diese Vielfalt ist auf relativ engem Raum zu sehen. Wer eine oder beide Inseln mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet in diesem Artikel Tipps und Anregungen.

Neuseeland ist ein fahrradfreundliches Land

Insgesamt rund vier Millionen Menschen leben auf der jeweils etwa 1.000 Kilometer langen Nord- sowie Südinsel, dafür aber weitaus mehr Kühe und Schafe. Die Kiwis, wie die Einwohner Neuseelands genannt werden, sind begeisterte Radfahrer. Aus diesem Grund gibt es viele Anbieter, die Räder für jeden Zweck und mit jeder Ausstattung vermieten. Einige bieten den Bikern an, dass Gepäck von einer Station zur nächsten Unterkunft zu transportieren. Wer das Land mit dem eigenen Fahrrad erkunden möchte, sollte sich vor dem Reiseantritt über die Bestimmungen bezüglich der Gepäckmitnahme während eines Fluges informieren.

Flüge von Deutschland nach Neuseeland

Es gibt keine Direktflüge von Deutschland nach Neuseeland. Die häufigsten Zwischenstopps auf der Flugroute Richtung Osten liegen in Dubai, Singapur, Hongkong, Seoul und Bangkok. Auf der Route gen Westen heißen die Haltepunkte Los Angeles, Hawaii oder die Fidschi Inseln. Flüge mit mehreren Zwischenstopps dauern länger, können aber deutlich günstiger sein. Die Kosten für Hin- und Rückflug mit einem Zwischenstopp liegen pro Person durchschnittlich zwischen 1.100 und 1.300 Euro.

Neuseelands größter Flughafen in Auckland ist derzeit von den Flughäfen in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Hamburg erreichbar. Von Christchurch endet der Flug in Berlin oder nach München, ein Flug geht zudem von Wellington nach Berlin.

Gepäckbestimmungen bei Lufthansa

Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa fliegt auch einige Ziele in Neuseeland an. Die Anzahl der freien Gepäckstücke hängt von der gebuchten Serviceklasse sowie vom Status des Passagiers ab, diese Informationen sind auf dem Flugschein zu finden. Vielflieger und Reisende mit einem „Star Alliance Gold Member“ Status dürfen etwa mehr Freigepäckstücke mitnehmen als Fluggäste der Economy Class. Bei Lufthansa gibt es folgende Serviceklassen:

Werden die aufgeführten Freigepäckmengen überschritten, fallen zusätzliche Kosten an. Je nach Menge und Reiseland können die Kosten vor allem auf interkontinentalen Flügen sehr hoch sein. Sondergepäck sowie sperrige Sachen müssen vor dem Reiseantritt angemeldet werden.

Für die Mitnahme eines regulären Fahrrads - dieses darf keinen Motor besitzen und es darf sich nicht um ein E-Bike handeln - werden bei Lufthansa für Flüge innerhalb der Europäischen Union (EU) 50 Euro fällig, auf Interkontinental-Strecken ist eine Gebühr in Höhe von 100 Euro zu entrichten. Ein Fahrradtyp, der den aufgeführten Anforderungen entspricht und dabei noch handlich ist, ist ein Klapprad. Heutzutage werden diese Bikes auch als Faltrad bezeichnet. Wie der Name bereits andeutet, kann ein Klapp- bzw. Faltrad schnell und unkompliziert zusammengebaut werden. Auf www.fahrrad.de sind verschiedene Typen von Klapprädern aufgeführt, darunter Cityräder oder Mountainbikes als Faltrad. Da dieser Fahrradtyp alles andere als sperrig ist, wird die Mitnahme bei der überwiegenden Mehrheit der Fluggesellschaften kein Problem sein. Bei der Ankunft in Neuseeland können Mountainbikes als Klappräder überall bequem mithingenommen werden, auch auf einer Reise mit einem Wohnmobil (Campervan).

Tour mit Wohnmobil und Fahrrad

Fahrten mit einem Wohnmobil ist Kult in Neuseeland, zudem können abenteuerlustige Urlauber handfeste praktische Vorteile daraus ziehen. Die Reisenden genießen uneingeschränkte Freiheit was die Reiseziele betrifft und sind nahezu uneingeschränkt mobil. Des Weiteren muss sich nicht an bestimmte Zeiten von Pensionen oder Hotels gehalten werden, ein Übernachten unmittelbar in der Natur ist ebenfalls möglich. Eine Alternative mit weniger Komfort, dafür mit anderen Erfahrungen ist die komplette Durchführung einer Reise mit dem Fahrrad. >>


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Last updated 2 June 2015


Bericht von einer extremen Fahrradtour durch Neuseeland

In der Lippischen Landes-Zeitung berichtet Christopher Hausmann von seinem Trip durch Neuseeland. Der Student hat alleine innerhalb von zehn Wochen 5.300 Kilometer zurückgelegt und verzichtete auf seiner Reise auf jeden Komfort. Ein kleines Frühstück war die tägliche Grundlage, über viele Tage hat sich Hausmann sonst fast ausschließlich von Milchreis ernährt.

Insgesamt 140 Dosen davon hat der 23-Jährige aus Lemgo-Hörstmar während seines Trips verspeist. Die wenigen Begegnungen mit anderen Menschen, z.B. die Übernachtungseinladung von einer einheimischen Familie oder das Picknick mit einer Schulklasse, stellten eine willkommene Abwechslung zu den einsamen Fahrten in der Wildnis dar.

Wer nicht so viel Zeit aufbringen kann oder will, findet im Folgenden kürzere Touren, die sich über einen oder mehrere Tage erstrecken.

Abenteuer pur: Mit dem Mountainbike in Neuseeland unterwegs. Foto: pixabay.com © Simon (CC0 1.0

Der Nga Haeranga-Radweg und die Route 42 Traverse

Insgesamt 2.500 Kilometer umfasst dieser Radweg, der sich in 23 Teilstrecken über beide Inseln erstreckt. Nga Haeranga ist ein Begriff aus der Sprache der Maori (die Ureinwohner Neuseelands) und heißt sinngemäß übersetzt „die Reisen“. In Reiseführern und Berichten ist das Radwegenetz auf Englisch mit „New Zealand Cycle Trail“ angegeben. Während der warmen Jahreszeit in Neuseeland von November bis April finden entlang der Strecke mehrere Veranstaltungen statt, beispielsweise das Queenstown Bike Festival im März. Im Verlauf des Events findet eine Nachtfahrt statt, zudem werden verschiedene Filme rund ums Thema Biken vorgeführt. Das Festival richtet sich vor allem an Mountainbiker sowie Downhill-Fahrer.

Neben dem Nga Haeranga-Radweg hat Neuseeland zahlreiche andere Trails zum Biken vorzuweisen, etwa die Route „42 Traverse“. Dies ist eine der bekanntesten Strecken auf der Nordinsel, die unter anderem durch den Tongariro Nationalpark, den ersten Nationalparks Neuseelands, führt. Insgesamt ist die Route etwa 46 Kilometer lang, sie ist eher für erfahrene Fahrer geeignet, da sie einige enge Teilstücke mit Hindernissen sowie steile Abfahrten enthält, zudem sind einige Flüsse zu überqueren. Die Mountainbike-Strecke führt entlang der Waldstraße des „State Forest 42“, nach der die Route benannt ist. Es geht durch Hochgebirge, die Fahrer werden durch anspruchsvolle Steigungen herausgefordert und können sich im Anschluss auf den langen Abfahrten mit Ausblick in die weitläufige Naturlandschaft belohnen. Die Route 42 Traverse endet mit einer Abfahrt in den Ort Owhango.

Heli-Biking – Abfahrt mit dem Fahrrad aus dem Hochgebirge

Eine außergewöhnliche Erfahrung auch für erfahrene Downhill-Fahrer bietet das alpine „Heli-Biking“. Ein Helikopter fliegt die Sportler inklusive Fahrrad auf den Gipfel eines Berges, von da an geht es stundenlang den Berg hinunter. Vor der Abfahrt ans andere Ende der Welt kann Heli-Biking, wie auf tagesanzeiger.ch berichtet, in den Alpen getestet werden.