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OROKONUI ECOSANCTUARY

Ein sicheres Naturschutzgebiet für Neuseeland

Chris Baillie-Foto: Betreuerin Karin Ludwig mit "Star" Sirocco

Das Orokonui Ecosanctuary ist ein Naturschutzgebiet nahe Dunedin, wo einheimische Pflanzen und Tiere leben können, ohne Schädlingen ausgesetzt zu sein. Orokonui bietet Besuchern die Möglichkeit, Neuseelands Wildlife in seiner ursprünglichen Form und Vielfalt zu erleben. Geführte Touren vermitteln zusätzliches Wissen über die dort einheimischen Vogelarten, Tiere und Pflanzen sowie den Artenschutz. Orokonui ist eines der neuesten Artenschutzprojekte in Neuseeland, das weltweit bekannt ist für nachhaltigen Tourismus.

Mit etwas Glück können Besucher im Reservat sogar über einen Kiwi stolpern, denn erst vor kurzem haben 10 Kiwis offiziell ihr neues Zuhause im Ecosanctuary gefunden, nachdem sie in der Kiwi-Aufzieh-Station „Rainbow Springs“ in Rotorua das Licht der Welt erblickten. Die Kiwi-Population im Orokonui Schutzgebiet ist damit auf insgesamt 16 angestiegen. Orokonui ist eine perfekte Brutstelle für diese gefährdete Art, denn ein 9 Kilometer langer Spezial-Zaun im Wert von NZ$2,2 Mio (etwa 1 Mio €) umgibt das 300 Hektar grosse Gebiet und hält alle Schädlinge fern. Oft gesehene Bewohner Orokonuis sind der neugierige Kaka (Waldpapagei), sowie lustige Fantails, schwerfällige Waldtauben, farbenprächtige Tuis, Tomtits, Neuseeland-Falken, die Morepork-Eule sowie mehr oder weniger alles, was Rang und Namen hat in der neuseeländischen Vogelwelt.

Vor kurzem hatte Orokonui sogar den weltbekannten Kakapo Sirocco zu Besuch, der seinem Ruf als "Star" alle Ehre erwies, wie NN-Reporterin Tina Hartung von der Nachttour (Kakapos sind nachtaktiv) berichten kann. „Dort sass er im Rampenlicht, das er sichtlich genoß, denn mit seinem Charme zieht er alle binnen Sekunden in seinen Bann! Es ist ein unbeschreibliches und unvergessliches Erlebnis, einen Kakapo  kennenzulernen. Es gibt nichts, was einen darauf vorbereitet. Diese Tiere sind so zahm und menschenfreundlich, dass man sofort eine tiefe Verbindung spürt.“ Sirocco gilt als Botschafter dieser gefährdeten Art, wovon weltweit nur noch 131 Exemplare existieren und ist einmal im Jahr für vier Wochen in Orokonui zu Besuch. Den Rest des Jahres tourt er in anderen Teilen Neuseelands und hat sogar eine eigene Facebook-Seite.

Das Orokonui Ecosanctuary verfügt über ein sehr modernes, umweltgerecht gebautes Besucherzentrum mit Café und Besucherterrasse, einem Souvenir-Shop und einer permanenten Ausstellung über die Arten im Schutzgebiet.

Das 2008 nach 10jähriger Vorbereitung eröffnete Orokonui-Ecosanctuary ist ein relativ neues Wildlife-Reservat, das auf die Arbeit von Freiwilligen und die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen ist. Interessenten können Orokonui durch Mitgliedsbeitrag unterstützen oder ein Stück des Spezialzaunes erwerben. Freiwillige Helfer für ein paar Stunden oder Tage sind jederzeit willkommen, wobei Helfer wertvolle Einblicke in den Artenschutz erhalten. 

www.orokonui.org.nz

 

Karin Ludwig-Foto: Kakapo "Sirocco"

ARDEN COUNTRY HOUSE

Das Arden Country House ist ein einladendes Landhaus in Waitati nördlich von Dunedin, das mit seinen drei gemütlichen und doch günstigen Zimmern (NZ$130 DZ / $85 EZ) neuseelandtypische Gastfreundschaft einschliesslich eines traumhaften Frühstücks bietet. Das Orokonui Ecosanctuary ist nur wenige Autominuten entfernt, und bis zur Stadtmitte von Dunedin sind es 15 Minuten.

Das Arden Country House  hat ausserdem ein Cottage ($85 für 2), das für 2 – 5 Personen geeignet ist. Gäste können das handzahme Lamm füttern und dem Cocker-Spaniel Lady Jane die Hand schütteln. Gastgeber Faye und Geoff sind interessante Gesprächspartner, sie engagieren sich im Umweltschutz und sind freiwilligen Helfer beim Orokonui Ecosanctuary.

www.ardencountryhouse.co.nz



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Last updated 5 December 2011


OROKONUI-KONTAKTE

Phone: +64 3 482 1755

Email: info@orokonui.org.nz

Web: www.orokonui.org.nz


Orokunui-Foto: Modernes Besucherzentrum

Ros Cole-Foto: Kakapo "Sirocco"

Orokonui-Foto: Madelaine kümmert sich freundlich um die Besucher bei ihrer Ankunft