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NEUER FILM AUS NEUSEELAND IN DEN USA AUSGEZEICHNET"Auf der Spur des Lichts" von deutschem Filmemacher auf DVD und Blu-Ray erhältlich
Würzburg, März 12. Ein sehenswerter, neuer deutscher Film aus Neuseeland wurde jetzt beim "Boomtown Film & Music Festival in Texas/USA als "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet. Der prämierte Film ist für alle Interessierten auf DVD und Blu-ray erhältlich. Mit „Trace of Light“ ("Auf der Spur des Lichts") ist Christoph Kirchner ein bewegender Film mit tiefen Einblicken in das schönste Ende der Welt gelungen. Für einen Bruchteil normal üblicher Filmbudgets wurde ein visuell und akustisch beeindruckendes Werk geschaffen, das für Neuseelandliebhaber absolut sehenswert ist. Mit „Trace of Light“ erfüllte sich der Würzburger Filmemacher Christoph Kirchner einen Traum. Während seines Aufenthalts in Neuseeland wurde er der bekannten Fotografin Victoria Proebstel vorgestellt, deren bewegte Lebensgeschichte ihn faszinierte. Über einen längeren Zeitraum begleiteten Christoph und Regieassistentin Christina Rüttinger Arbeits- und Privatleben der Fotografin, um Anfang Dezember 2010 schließlich mit einem gemieteten Boot und reichlich Gepäck in Richtung des isolierten Cape Brett Leuchtturms aufzubrechen. Ein unvergesslicher, emotionaler Dreh inmitten von Neuseelands Natur begann. Der Film wurde Ende Februar nicht nur beim renommierten Boomtowm Film & Music Festival in Texas, USA gezeigt, sondern wurde auch als einziger deutscher Studentenfilm für eines der wichtigsten und größten Filmfestivals für unabhängigen Film ausgewählt: Dem European Independent Film Festival (kurz ECU) in Paris, Frankreich, das im April stattfinden wird.
Im Alter von acht Jahren hielt er das erste mal einen Camcorder in der Hand, mit 17 realisierte er nahezu eigenständig den Dokumentarfilm „Seven Days GC“, ein abendfüllendes Projekt, dass sich mit dem Thema Mediengewalt auseinandersetzt und kurz nach Veröffentlichung im Programm der Sender 3Sat, ZDFinfo und ZDFdoku ausgestrahlt wurde. Was wie die Geschichte eines Filmmärchens klingt, ist tatsächlich ein Auszug aus dem Lebenslauf des mittlerweile 24 jährigen Würzburger FilmstudentenChristoph Kirchner – Geschichtenerzähler, neugieriger Erforscher menschlicher Träume und begeisterter Neuseeland-Liebhaber.
Mittlerweile kann sich Christoph in Studium und Beruf vollends seiner Passion widmen: Im 8. Semester studiert er im Studiengang Kommunikationsdesign den Schwerpunkt Film an der Fachhochschule Würzburg und ist nebenbei in der Film- und TV-Branche tätig, hat soetwa an Projekten wie dem mit dem deutschen Kamerapreis ausgezeichneten Jugenddrama „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ mitgewirkt. Mit 12 schenkten ihm seine Eltern einen Bildband über Neuseeland, wenige Jahre später faszinierte ihn der neuseeländischen Erfolgsfilm „Whale Rider“ und die Karriere des bis dahin noch unbekannten Kiwi-Regisseurs Peter Jackson. Als es Anfang 2010 dann um die Frage ging, wo das studienbegleitende Praxissemester absolviert werden könnte, stand die Antwort schnell fest: Neuseeland. Ende August 2010 zog Christoph nach Auckland, wo er für das Moving Image Centre und die technische Universität Unitec tätig war. Wenige Wochen später begann er in seiner Freizeit mit der Produktion eines außergewöhnlichen Projekts, dem Film „Trace of Light“. Das Doku-Drama ist eine faszinierende Reise in das bewegte Leben der lebenslustigen,an Krebs erkrankten neuseeländischen Fotografin Victoria Proebstel, die ihre Kindheit an einem der abgelegensten und schönsten Orte der Welt verbracht hat: Dem Cape Brett Lighthouse in den Bay of Islands. Victoria verbrachte mit Ihrer Familie fast 16 Jahre dort, da Ihr Vater als Angestellter des Department of Conservation für die Funktion des Leuchtturms verantwortlich war. Später zog sie auf eigene Faust nach Whangarei und Auckland, um sich dort ihren Lebenstraum zu erfüllen und als Fotografin zu arbeiten.
Vorgestellt wurde Christoph der Fotografin von seiner Mitbewohnerin Jill, deren Eltern in freundschaftlicher Nachbarschaft mit Victoria verbunden sind. Nach einem ersten Treffen war der Würzburger begeistert von der faszinierenden Lebens- und Kindheitsgeschichte und dem unnachgiebigen Lebensmut der schwer erkrankten Frau. Spontan sprach er sie auf die Idee eines Dokumentarfilms an – Victoria sagte „Ja“. So begann Christoph in Zusammenarbeit mit Regieassistentin und Partnerin Christina Rüttinger bereits im Oktober 2010 mit der Vorproduktion des Films. Dank der Unterstützung des Moving Image Centres, Freunden der technischen Universtität und seinen Mitbewohnern konnte Equipment beschafft und ein Boot gemietet werden. Die restlichen Kosten wurden von Christoph selbst getragen – um so erstaunlicher also, dass sich der für ein Mikrobudget entstandene Film qualitativ und inhaltlich keineswegs vor teuren TV- und Kinoproduktionen im dokumentarischen Bereich verstecken muss. Eine derart emotionale und opulent gefilmte Reise in die Tiefen Neuseelands hat man schon lange nicht mehr gesehen. Kirchner ging mit „Trace of Light“ sogar noch einen Schritt weiter und drehte den Film in Full-HD Auflösung in CinemaScope – ein Breitbildformat, dass normalerweise nur teure Kinoproduktionen nutzen. Bei den epischen Landschaften Neuseelands ein Muss, so Kirchner.
Der Dreh begann im November in Victorias Haus in Howick, einem Vorort von Auckland. Das berufliche und private Leben der Fotografin wurde dokumentiert. Anfang Dezember brach das Filmteam, ausgerüstet mit schwerem Equipment, dann schließlich auf eine abenteuerliche Reise zum abgelegenen Cape Brett Lighthouse auf. In drei Tagen wurden mehrere Stunden Material von Victorias Rückkehr zu ihren Wurzeln gedreht. Zurück in Auckland drehte das Team noch einige weitere Szenen und zeichnete ein mehrstündiges Interview mit Victoria auf. Ende Januar 2011 war „Trace of Light“ dann schließlich abgedreht. Zurück in Deutschland im März 2011 begann Christoph mit der Postproduktion des Films. Im Rahmen seines Filmstudiums an der Fachhochschule Würzburg wurde „Trace of Light“, betreut von Prof. Dr. Ingo Petzke, geschnitten, vertont und farbkorrigiert. Dank der Zusammenarbeit mit Sound Designer Frédéric Gerth und dem amerikanischen Komponisten Sean Trauth wurde zudem für eine Tonkulisse gesorgt, die den Zuschauer direkt nach Neuseeland zu versetzen scheint. Fertiggestellt wurde der Film schließlich im Dezember 2011 und bereits an zahlreiche Filmfestivals – etwa in Neuseeland, Deutschland, den USA, England, England und Frankreich – verschickt. Mit etwas Glück wird das Doku-Drama also weltweit in einigen Festival-Kinos zu sehen sein. Alle Heimkinobesitzer dürfen sich zudem über eine besondere Überraschung freuen: „Trace of Light“ ist als Special Edition mit Postkarte, einem 12-seitigen exklusiven Mini-Buch und reichlich Bonusmaterial auch auf DVD und – als einer der ersten Dokumentarfilme über Neuseeland überhaupt – Blu-ray, in Deutsch oder Englisch über shop.traceoflightmovie.com und amazon.de erhältlich.
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