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WHALERIDER GIRL AUF DEN COOK INSELN

Keisha setzt sich für den Umweltschutz ein

"Whalerider"-Girl Keisha Castle-Hughes auf Rarotonga

Die neuseelӓndische Schauspielerin, Keisha Castle-Hughes, bekannt als das Mӓdchen „Paikia“ im Erfolgsfilm „Whale Rider“, ist Greenpeace beigetreten, um ӧffentlich gegen den Klimawandel zu protestieren. Mit der so genannten „Sign on“- Kampagne bekannten sich auch Schauspieler wie ihr Whalerider-Vater, Cliff Curtis und andere neuseelӓndische Prominente zur Umweltorganisation und ihren strikten Forderungen. Das Ziel von Greenpeace ist es, Druck auf die neuseelӓndische Regierung auszuűben um die geplante CO2-Reduktion bis 2020 von 20 auf 40 Prozent anzuheben.

Im Rahmen der Kampagne reiste Keisha zu den Pazifischen Inseln, um sich dort selbst ein Bild űber die Auswirkungen des Klimawandels machen zu kӧnnen. „Ich bin wirklich kein Wissenschaftler oder komme hierher, um das Problem zu lӧsen“, erklӓrt die junge Schauspielerin, „aber unsere pazifischen Nachbarn hier leiden unter dem Klimawandel und tragen selbst kaum dazu bei. Das ist schon irgendwie ungerecht.“ Keisha interessiert sich schon lange fűr die Region. Sie ist selbst mit vielen Einwanderern von den Pazifischen Inseln aufgewachsen und besuchte als Jugendliche regelmӓßig eine Kirche, die ihre Gottesdienste in Tongaisch abhielt.

Zunӓchst landete Keisha Castle-Hughes auf Rarotonga, wo sie unter anderem den Premierminister Jim Marurai traf. Der erhӧhte Meeresspiegel erforderte hier beispielsweise den Bau von Schutzwӓllen und Wellenbrecher gegen die Wassermassen. „Die Einheimischen sind wirklich extrem offen und freundlich und erzӓhlen mir viele Geschichten, wie der Klimawandel tatsӓchlich ihr tagtӓgliches Leben beeinflußt. Das hat mir richtig die Augen geӧffnet.“ Die bei Touristen so beliebten und wichtigen Korallenriffe bleichen aus, Hӓuser werden von Zyklonen zerstӧrt, Erosion und die stetig steigenden Gezeiten vernichten ganze Ernten.

Mit dem Greenpeace Schiff, der MV Esperanza gelang die neuseelӓndische Schauspieler dann bis nach Aitutaki. Dieses winzige Atoll bekommt die Auswirkungen des Klimawandels besonders stark zu spűren. Durch die steigenden Temperaturen und die verӓnderten Wetterlagen ist hier die Nahrungsgewinnung nicht mehr gesichert. Die Versäuerung des Meeres und das vermehrte Salz im Boden machen den Landwirten dort schwer zu schaffen. „Wir wollen hier besprechen, was beispielsweise getan werden kann, um diese negativen Auswirkungen zu stoppen. Das Korallenriff ist die Touristenattraktion hier. Wenn es seine Schӧnheit verliert, ist der Tourismus auf der Insel gefӓhrdet und die Haupteinnahmequelle versiegt.“

Keisha dokomentierte zahlreiche Auswirkungen der Klimakatastrophe fűr sich selbst und fűr die Ӧffentlichkeit und ist nun noch bestӓrkter in ihrem Kampf, die CO2-Ausstöße in Neuseeland drastisch zu reduzieren. „Wir műssen in dieser globalen Krise alle reagieren und Neuseeland und unsere Regierung muss seinen Beitrag dazu leisten“, resűmiert sie über ihren Cook Island Besuch.
Anja Schönborn

Das Greenpeace-Schiff "MV Esperanza" in den Cook Inseln

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Last updated 27 August 2009


Keisha mit dem Cook Inseln-Premierminister Jim Marurai (alle Fotos diese Seite: Greenpeace)


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