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IM NEUSEELÄNDISCHEN YHA-HOSTEL-NETZWERK DIE SEELE BAUMELN LASSEN

Attraktive und umweltfreundliche Unterkünfte in ganz Aotearoa

Einer der besten Ausblicke Neuseelands vom YHA-Hostel in Wanaka, Südinsel

Was zieht Reise-Junkies immer wieder hinaus in die Welt und auf die Reise? Ist es das Bedürfnis die Welt zu sehen? Andere Nationen und Kulturen kennenzulernen? Dabei zu helfen, die Umwelt zu schützen? Für Gäste des Hostelnetzwerk YHA New Zealand ist das gar kein Problem, sie können genau das in jedem Hostel erleben.

YHA New Zealand steht für mehr als gute Backpacker-Herbergen an den schönsten Plätzen. Der Jugendherbergsverband ist eine gemeinnützige Vereinigung, die 1932 von Neuseeländern gegründet wurde, um junge Leute in die Natur zu locken.

Seitdem ist es YHA New Zealand ein großes Anliegen, seine Gäste über Umweltschutz aufzuklären und alle Hostels so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und zu führen. Hier wird Abfall reduziert, Energie und Wasser gespart und Gäste werden dazu angehalten, ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. "Backpacking ist bereits eine umweltfreundliche Art zu reisen, da Reisende Zimmer und Gemeinschaftsräume teilen", sagt YHA-Sprecherin Brindi Joy.

Die führenden YHA-Eco-Hostels befinden sich in Raglan, Queenstown, Te Anau und Wanaka. Das YHA Solscape Raglan nutzt ausschliesslich Sonnenenergie, wurde aus umweltfreundlichem Material gebaut und befindet sich an einem der schönsten (Surf-) Strände Neuseelands mit fantastischen Blick über die Manu Bay. Das ungewöhnliche Hostel bietet Unterkunft in einem Tipi-Zelt, in einem ehemaligen Eisenbahnwaggon und in mehreren kleinen Ferienhäuschen, den typischen neuseeländischen "Baches". 

Außergewöhnliche Erdhäuser im YHA Raglan, Nordinsel

Das YHA Queenstown Central ist eines der jüngsten YHA-Hostels und befindet sich mitten in der Innenstadt und direkt am See. An diesem historischen Ort stand einst das "Old Mountaineers Hotel", eines der ersten Hotels in Queenstown. Wem es in der Innenstadt zu laut ist, kann sich im YHA Queenstown Lakefront einnisten, das nur 10 Gehminuten am See entlang entfernt liegt und Seeblick von den meisten Gemeinschaftsräumen bietet.

Das Alpen- und Seeresort Wanaka ist von Queenstown nur 80 Kilometer entfernt und bietet Erholung vom quirligen Trubel der Nachbarstadt. Das YHA Wanaka mit dem urigen Namen "Purple Cow", der ein bisschen an Schokolade erinnert, bietet fantastische Blicke auf den von hohen Bergen eingerahmten See. Hier baumelt die Seele ganz von allein. Das moderne YHA Te Anau bietet Gästen frische Kräuter aus dem eigenen Kräutergarten und befindet sich nur einen Steinwurf vom malerischen See Te Anau entfernt. Der Stop-Over im idyllischen Te Anau sei jedem Milford-Besucher wärmstens empfohlen!

Die YHA-Umweltinitiative "Green Footprint" hilft YHA-Nutzern ihren CO2-Fußabdruck zu neutralisieren. Seit neun Jahren können Gäste einheimische Bäume spenden, die in Canterbury und Wellington gepflanzt werden. Seit 2004 wurden rund 11.000 Bäume gepflanzt.

"Unsere Gäste können sich sicher sein, dass sich YHA New Zealand seiner Verantwortung für die Umwelt und Aotearoa New Zealand bewußt ist, und entsprechend handelt. Für viele unserer Gäste ist das wichtig", sagt Brindi Joy.

YHA New Zealand

Zeit zum Entspannen: Yoga-Übungen beim YHA Kinloch Lodge, Südinsel

YHA STÄNDIGER BEGLEITER AUF REISE DURCH NEUSEELAND

Erfahrungsbericht einer Weltenbummlerin

Seit ich 9 Jahre alt gewesen bin, wollte ich schon immer nach Neuseeland. Nachdem ich Abitur und Ausbildung abgeschlossen hatte, erfüllte ich mir diesen Traum. Mit 20 Jahren flog ich alleine nach Neuseeland, um das Land endlich zu sehen und mich vielleicht auch ein wenig besser kennen zu lernen.

Ich bin mit einer Organisation geflogen (AIFS), damit ich im Notfall einen Ansprechpartner vor Ort hätte und ein wenig Unterstützung erhielt bei der Planung. Alle Programmteilnehmer wurden für ein oder zwei Nächte in Auckland in ein Hostel eingebucht. Ich wusste nicht, um welches es sich handeln würde, als ich jedoch ankam, war ich positiv überrascht. Es handelte sich um das YHA Auckland City auf der Turner Street, ein freundliches und trotz seiner Größe sehr persönlich geführtes Hostel. Die Zimmer waren wider Erwarten ziemlich groß, wenn auch nicht geräumig und alles war angenehm sauber.

Dazu muss man wissen, dass ich sehr großen Wert auf ein sauberes Bett und hygienische Sanitäranlagen lege. Ich brauche kein 5 Sterne Hotel, um mich wohlzufühlen, aber diese zwei Punkte müssen auf jeden Fall stimmen. Während meines gesamten Neuseeland Aufenthalts hatte ich nie etwas großartiges an den YHAs auszusetzen und ich war immerhin in rund 20 von ihnen. Manche waren privat geführt, manche nicht. Einige waren außergewöhnlich. Ich habe in der Kapelle eines ehemaligen Jungeninternats geschlafen (Greymouth), eine Nacht in einem Haus bestehend aus Holz und Plexiglas mitten im Dschungel verbracht (Punakaiki) sowie den unverbauten und wunderschönen Ausblick auf den Lake Tekapo genossen (Tekapo).

Häufig arbeiten junge Menschen aller Nationalitäten an den Rezeptionen der Hostels. Ich habe einige von ihnen näher kennen gelernt und stehe auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland noch mit ihnen in Kontakt. Neuseeland bleibt mir vor allem nicht nur durch seine wunderschöne Landschaft im Gedächtnis sondern auch wegen der vielen tollen Menschen, die ich dort getroffen habe.

Ich habe zudem die Möglichkeit, mich zurückziehen zu können, sehr gemocht. Das heißt nicht, dass ich mir ein Einzelzimmer geleistet habe, sondern ganz einfach, dass ich mich auch einfach mal in eine Ecke setzen und zur Ruhe kommen konnte, ohne dass ich gleich angequatscht wurde. Einige Backpacker lieben den Trubel und die eingeschworene Gemeinschaft, aber ich war in erster Linie für mich und wegen Neuseeland an sich dort – insofern war es mir wichtig, dass ich nicht immer von einer Menge Menschen umgeben war und das war in den YHAs üblicherweise nicht der Fall.

Es gibt Hostelreihen in Neuseeland, die dafür bekannt sind, dass es dort viele partylustige und feierwütige junge Leute gibt. Wer jedoch saubere und freundliche, teils wunderschöne oder auch einfach sehr individuelle Unterkünfte schätzt,in denen Rücksicht aufeinander genommen wird,  sollte sich an die YHAs halten.

Ich rate jedem, der mich fragt, gleich zu Anfang eine Mitgliedschaft zu beantragen, denn für mich hat sich diese eindeutig gelohnt. Ohne die YHAs wäre meine Reise wahrlich ein Stückchen langweiliger und unentspannter gewesen.

E. Savlidis, evropi.savlidis@gmx.de


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Last updated 1 November 2013


Neuseeland-Spaß im YHA-Hostel Wanaka, Südinsel

ERFAHRUNGS-BERICHT YHA WELLINGTON

Durchweg positives Erlebnis mit tollen Folgen

Im Rahmen unseres Englischstudiums haben wir uns entschieden, nach Neuseeland zu gehen. Von dem tradionellen Gedanken, Kiwis zu pflücken, mussten wir uns allerdings schnell verabschieden, da im August  eher weniger reife Kiwis zu finden sind. Aufgrund des Rugby-World-Cups kam schnell eine andere Option auf: Arbeiten im Tourismusbereich.

In Wellington angekommen, suchten wir also nach Hostels, die uns sympathisch waren – das YHA war von vornherein absoluter Favorit: Super Lage zum Feiern, Einkaufen, Beachen. Schon nach einer Woche kam das Angebot zum Probearbeiten als Housekeeper für mich.

Nachdem ich freundlich eingewiesen wurde und ein Job mit fairer Bezahlung und Wohnen im Hostel zu günstigeren Preisen bekommen hatte, fragte ich auch nach einer Stelle für Ben. Schnell war auch für ihn ein Termin vereinbart und ein Vertrag für die Arbeit als Nachtreiniger und Sicherheitsmann unterschrieben. Während den nächsten fünf Monaten sollten wir durchweg mit schönen Erinnerungen bereichert werden. Sicherlich gab es eine klare Hierarchie, doch hatte man nie von keinem auch nur ansatzweise das Gefühl, als “Putze” angesehen zu werden.

Auch wenn alle Betten des nicht gerade kleinen Hostels neu bezogen werden mussten, war in unserer “Putzgruppe” immer eine positive Grundstimmung, die Supervisor und unser Manager hoben die gute Laune noch mit morgendlichen Dehnungsübungen und versorgten uns zwischendurch immer wieder mit kleinen Snacks, eine gemeinsame Mittagspause erweiterte den kulturellen Horizont und förderte das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Neben der Arbeit fühlte man sich als “living in staff” trotzdem nicht zur Dauerarbeit verpflichtet –  Feierabend war ganz klar Feierabend, freie Tage blieben freie Tage. Gemeinsam mit Rezepionisten und den Führungskräften aßen wir in Restaurants, hatten eine super lustige Weihnachtsfeier und pflanzten Bäume im Wellington Zoo, um einen ganz persönlichen “Fußabdruck” zu hinterlassen.

Das Atrium im YHA Wellington, Nordinsel

Auch wenn man im Hostel lebte, fühlte man sich heimisch und wie in einer großen Familie, die ständig für einen da waren, man aber auch einfach mal seine Tür schließen konnte, wenn man Zeit für sich wollte. Besonders super für uns als Reisende natürlich auch die attraktive Aussicht auf Vergünstigungen in anderen YHAs auf dem Weg unserer Reise, die uns ermöglicht haben, unser verdientes Geld für tolle Trekking-Touren, Schifffahrten, Bungy-Sprünge, Fallschirmsprünge, Tattoos, einen Haufen Souvenirs und so vielem mehr auszugeben, als für saubere Betten.

Wir waren in den YHAs in Auckland City, Tongariro National Park, Paihia, Rotorua, Taupo, Dunedin, Franz Josef, Greymouth, Kaikoura, Mount Cook, Nelson, Queenstown Lakefront, Te Anau, Wanaka und natürlich Wellington. Wir haben also gut ein Drittel der Hostels in Neuseeland kennen lernen dürfen und können sagen, dass wir in ausnahmslos allen herzlich empfangen wurden, super Kochmöglichkeiten hatten, um günstig reisen zu können und immer “gut gebettet” waren. Unter einander waren die Hostels aber häufig verschieden – von romantisch kuschelig bis hip modern, oft der Umgebung entsprechend und in jedem Fall mit Blick auf das Detail.

Unser Bereichsmanager sollte Recht behalten mit seiner Meinung beim Bewerbungsgespräch: die Zeit, in der wir für das YHA Wellington gearbeitet haben, war die Zeit, in der wir am meisten gelacht haben und wir uns am häufigsten zurück erinnern. Sicherlich ist die Landschaft Neuseelands atemberaubend schön und das Land zu bereisen war unvergesslich. Doch die fünf Monate im YHA waren eine tolle Zeit mit super Menschen. Tatsächlich sind die Freundschaften, so wertvoll geworden, dass wir nicht nur Kontakt gehalten haben, sondern uns bereits wieder haben treffen können und wir einige von ihnen bei unserer Hochzeit begrüßen konnten.

Benjamin und Jasmin Liedtke

YHA New Zealand

Moderne Kaffee-Bar im YHA-Wellington, Nordinsel