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HOKIANGA IN NORTHLAND

Geheimtipp für Individualreisende

Rob Hill-Foto: Der imposante Naturhafen von Hokianga

Die Region Hokianga mit ihrem weitläufigen Naturhafen ist eines der besten Geheimtipps für Individualreisende und Selbstfahrer in Northland. Im Gegensatz zur touristisch kommerzialisierten Bay of Islands im Osten ist die Westküste an der Tasman See für den Fremdenverkehr nahezu unerschlossen. In den beiden Orten Opononi und Omapere gibt es nicht mal einen Geldautomaten. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Als einzige Bewegung treibt der warme Wind im Sommer den Strandsand über die Küstenstraße, Maori-Kids baden im Meer per Kopfsprung vom Bootsanleger und der lokale Fish & Chip-Shop bietet fangfrischen Crayfish (Hummer) im Pappschälchen.

Wer im Copthorne Hotel & Resort absteigt, den erwartet subtropisches Ambiente außen und neuseeländischer Kolonialstil innen. Die Speisen des Hauses sind bewußt auf den Maori-Einfluß in der Region abgestimmt. Interessant und sehr empfehlenswert. Wer neben Entspannung pur auch Aktivitäten schätzt, sollte eine Exkursion in den letzten erhaltenenen Kauri-Wald Neuseelands, Waipoua Forest, oder eine Kreuzfahrt durch den historisch interessanten Hokianga-Hafen nicht verpassen. Wir entscheiden uns für den Boots-Trip mit “Crossings Hokianga”.

"Wir sind praktisch die ersten, die in dieser Gegend touristisch etwas unternehmen," erklärt Boots-Skipper Zak. Und die Unerschlossenheit hat ihren Reiz: rund um den Hokianga-Hafen geht das tägliche Leben noch recht gemächlich zu. Ein Hotel, ein Pub, eine Tankstelle, zwei Läden. Neuseeland wie vor 50 Jahren. Die Bevölkerung ist in der Mehrzahl Maori. “Crossings Hokianga” und “Footprints Waipoua” arbeiten zusammen. Letzteres Unternehmen bietet geführte Wanderungen, auch nachts, im nahen Waipoua Kauri-Forest an. Die Kultur und Geschichte der Maori in dieser Region wird bei beiden touristischen Produkten in den Vordergrund gerückt, sodaß Besucher einen umfassenden Eindruck von diesem Teil Neuseelands mit nach Hause nehmen. Beide Touren, zu Wasser oder zu Land, können individuell oder als “Package” gebucht werden. “Wegen der Strukturschwachheit sind in den vergangenen Jahren viele Leute von hier weggegangen”, erzählt der Skipper weiter. “Jetzt haben wir bereits ein Dutzend neue Arbeitsplätze geschaffen”. Grey, unser junger Begleiter, hat bis vor wenigen Monaten im fernen Auckland Supermarkt-Regale bestückt. Jetzt vermittelt er die Maori-Kultur der Region, in der er groß geworden ist.

NN-Foto: Der nagelneue Hafen-Kreuzer wurde für "Crossings Hokianga´s" Bedürfnisse kundenfreundlich mit Front-Zugang konstruiert, sodaß praktisch überall angelegt werden kann

Der Binnenhafen von Hokianga ist geprägt von mehr als 300 Meter hohen Sanddünen seeseitig an der Westküste sowie einer gefährlichen, sich ständig ändernden Sandbank in der Hafen-Einfahrt. “26 Schiffswracks liegen da, meist europäischer Herkunft”, weiss Zak. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurde Holz, vorwiegend das begehrte Kauri, von Hokianga aus in alle Welt verschifft. Das spezialgefertigte Kreuzfahrt-Boot legt in sengender Hitze am Strand einer der Riesen-Dünen an. Hier sehen die Tour-Teilnehmer den seltenen Regenpfeifer (Dotterel), der geschützt in den oberen Dünenbereichen nistet. Weiter den Hafen hinauf sausen Einheimische auf kleinen Surfbrettern mit Schwung die Dünen hinunter und noch mehrere Meter direkt übers Wasser. “Das ist eine der besten Sommer-Aktivitäten für die Kids hier”, lacht Zak.

Dann kommt die Tour gleich an mehreren historisch bedeutenden Orten vorbei: rechts und links am Ufer befinden sich Missions-Stationen von katholischen Priestern wie z.B. dem Franzosen Bishop Pompallier, der die Einheimischen zum Glauben bekehrte und dessen sterbliche Überreste auf Drängen der lokalen Maori-Stämme erst vor wenigen Jahren von Paris nach Hokianga zurückgeführt wurden. Oder der Wirkensort von Richter Frederick Manning, der bei Maori hochangesehen war und im späten 19. Jahrhundert in der Region Recht sprach. Skipper Zak und Begleiter Grey senken die Köpfe, sprechen ein Gebet oder singen in Maori, um den vergangenen Persönlichkeiten in Hokianga ihre Referenz zu erweisen. Versteinerte Riesenmurmeln, oft mit einem Druchmesser von mehr als einem Meter, tauchen rechts und links am Strand auf, bevor wir einen Erfrischungs-Stop in einem halb im Wasser stehenden, pikturesken Café am Fähranleger in Kohukohu einlegen. Highlight ist später der letzte Stopp im Oberlauf des Binnenhafens, die Methodisten Mission Mangungu. Hier wird von einer Verwalterin die wechselhafte kulturhistorische Geschichte von Maori und ersten Europäern in der Region erklärt. Crossings Hokianga >

NN-Foto: Das einladende und renovierte Opononi-Hotel mit Pub

COPTHORNE HOTEL & RESORT HOKIANGA

Moderne Hotelanlage mit historischem Kern

Das Copthorne Hotel & Resort Hokianga in Omapere an der Nordwestküste in Northland ist eines der neuesten Objekt in der neuseeländischen Copthorne-Hotelkette. “Wir verbinden hier den Charme von traditionellem neuseeländischen Baustil mit einem modernen Hotelbetrieb sowie einem zeitgemäßen, touristischen Ansatz,“ betont Shayne Lloyd, General Manager. “Immerhin ist das Kern-Gebäude des Resorts eine historische Villa, ganz aus Kauri-Holz gefertigt. Außerdem bieten wir Strandhäuser sowie einen nagelneuen Hotel-Flügel mit individuellen Gästezugängen”. Insgesamt 37 modern eingerichtete Hotelzimmer, die Mehrzahl mit Blick auf den atemberaubenden Hokianga Harbour und seinen gigantischen Sand-Dünen, ein Konferenz-Zentrum, das historische “The Harbour Masters”-Restaurant mit frischen Meeresfrüchten als Spezialität des Hauses, Swimming-Pool und interessantes Aktivitäten-Angebot bietet der Resort-Komplex. Der Service ist freundlich, die Atmosphäre relaxt. Ein rustikaler Pub erwartet Hotelgäste zehn Gehminuten im nahen Opononi. Copthorne Hotel & Resort Hokianga >

Copthorne-Foto: Das historische Restaurant mit angeschlossener Bar bildet das Zentrum des Resort-Komplexes

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Last updated 16 February 2012


FOOTPRINTS WAIPOUA

Nächtlicher Schrei am Waldgiganten

Destination Northland-Foto: Kauri Riese Tane Mahuta, der "Gott des Waldes"

Eine der intensivsten Natur-Erlebnisse in Northland sind geführte Nacht-Exkursionen zu den Kauri-Riesen im Waipoua Forest, Hokianga. Die Touren mit “Footprints Waipoua” beginnen am Copthorne Hotel & Resort in Omapere und dauern entweder drei oder vier Stunden. “Eine Erfahrung, die sich keiner entgehen lassen sollte”, meinte die US-Schauspielerin Bette Midler begeistert.

Foto: US-Schauspielerin Bette Midler (Bildmitte) mit Koro Carman (l.) und Ehemann David (2.v.l) sowie Copthorne-Hotelangestellten meinte: "Diese Tour sollte sich niemand entgehen lassen"

“Footprints Waipoua” organisiert kleine Gruppen-Führungen zu den hölzernen Giganten im nahen Waipoua Forest, dem einzigen noch bestehenden, geschlossenen Kauri-Bestand Neuseelands. Und zwar Nachts. “Das schafft eine ganz besondere Atmosphäre und bleibt in lebhafter Erinnerung,” meint Koro Carman von “Footprints Waipoua”. Dabei geht es nicht nur um die Kauri-Bäume an sich, sondern vor allem auch um das Verständnis für die Natur rund um diese einzigartigen Waldriesen. Und - das Ganze aus Maori-Sicht. Gesänge, Geschichten, Mythen und das hautnahe Erleben von nützlichen Pflanzen und scheuen Tieren machen diese Touren auch zu einem Lern-Erlebnis. “Dies ist ein kombiniertes Kultur- und Natur-Angebot. Wir vermitteln unseren Teilnehmern den Wald aus unser Sicht und nach unseren Traditionen”, so Carman. Populär sind die rund vierstündigen Nacht-Touren durch den dunklen Bush. Gleich mehrere der Kauri-Riesen werden besucht. Neben der naturkundlichen Erfahrung des Bush-Waldes bei Nacht sind vor allem die intensiven und respektvollen Gesänge der Maori bei den Waldgiganten beeindruckend. Auch während einer rund 40minütigen Tagestour vermittelt “Footprints Waipoua” den Zauber des Waldes. Footprints Waipoua >

NN-Foto: "Meet the locals"