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HOKIANGA IN NORTHLANDGeheimtipp für Individualreisende
Die Region Hokianga mit ihrem weitläufigen Naturhafen ist eines der besten Geheimtipps für Individualreisende und Selbstfahrer in Northland. Im Gegensatz zur touristisch kommerzialisierten Bay of Islands im Osten ist die Westküste an der Tasman See für den Fremdenverkehr nahezu unerschlossen. In den beiden Orten Opononi und Omapere gibt es nicht mal einen Geldautomaten. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Als einzige Bewegung treibt der warme Wind im Sommer den Strandsand über die Küstenstraße, Maori-Kids baden im Meer per Kopfsprung vom Bootsanleger und der lokale Fish & Chip-Shop bietet fangfrischen Crayfish (Hummer) im Pappschälchen. Wer im Copthorne Hotel & Resort absteigt, den erwartet subtropisches Ambiente außen und neuseeländischer Kolonialstil innen. Die Speisen des Hauses sind bewußt auf den Maori-Einfluß in der Region abgestimmt. Interessant und sehr empfehlenswert. Wer neben Entspannung pur auch Aktivitäten schätzt, sollte eine Exkursion in den letzten erhaltenenen Kauri-Wald Neuseelands, Waipoua Forest, oder eine Kreuzfahrt durch den historisch interessanten Hokianga-Hafen nicht verpassen. Wir entscheiden uns für den Boots-Trip mit “Crossings Hokianga”.
Der Binnenhafen von Hokianga ist geprägt von mehr als 300 Meter hohen Sanddünen seeseitig an der Westküste sowie einer gefährlichen, sich ständig ändernden Sandbank in der Hafen-Einfahrt. “26 Schiffswracks liegen da, meist europäischer Herkunft”, weiss Zak. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurde Holz, vorwiegend das begehrte Kauri, von Hokianga aus in alle Welt verschifft. Dann kommt die Tour gleich an mehreren historisch bedeutenden Orten vorbei: rechts und links am Ufer befinden sich Missions-Stationen von katholischen Priestern wie z.B. dem Franzosen Bishop Pompallier, der die Einheimischen zum Glauben bekehrte und dessen sterbliche Überreste auf Drängen der lokalen Maori-Stämme erst vor wenigen Jahren von Paris nach Hokianga zurückgeführt wurden. Oder der Wirkensort von Richter Frederick Manning, der bei Maori hochangesehen war und im späten 19. Jahrhundert in der Region Recht sprach. Skipper Zak und Begleiter Grey senken die Köpfe, sprechen ein Gebet oder singen in Maori, um den vergangenen Persönlichkeiten in Hokianga ihre Referenz zu erweisen.
COPTHORNE HOTEL & RESORT HOKIANGAModerne Hotelanlage mit historischem KernDas Copthorne Hotel & Resort Hokianga in Omapere an der Nordwestküste in Northland ist eines der neuesten Objekt in der neuseeländischen Copthorne-Hotelkette. “Wir verbinden hier den Charme von traditionellem neuseeländischen Baustil mit einem modernen Hotelbetrieb sowie einem zeitgemäßen, touristischen Ansatz,“ betont Shayne Lloyd, General Manager. “Immerhin ist das Kern-Gebäude des Resorts eine historische Villa, ganz aus Kauri-Holz gefertigt. Außerdem bieten wir Strandhäuser sowie einen nagelneuen Hotel-Flügel mit individuellen Gästezugängen”.
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VIDEO HIGHLIGHTS
FOOTPRINTS WAIPOUANächtlicher Schrei am Waldgiganten
Eine der intensivsten Natur-Erlebnisse in Northland sind geführte Nacht-Exkursionen zu den Kauri-Riesen im Waipoua Forest, Hokianga. Die Touren mit “Footprints Waipoua” beginnen am Copthorne Hotel & Resort in Omapere und dauern entweder drei oder vier Stunden. “Eine Erfahrung, die sich keiner entgehen lassen sollte”, meinte die US-Schauspielerin Bette Midler begeistert.
“Footprints Waipoua” organisiert kleine Gruppen-Führungen zu den hölzernen Giganten im nahen Waipoua Forest, dem einzigen noch bestehenden, geschlossenen Kauri-Bestand Neuseelands. Und zwar Nachts. “Das schafft eine ganz besondere Atmosphäre und bleibt in lebhafter Erinnerung,” meint Koro Carman von “Footprints Waipoua”. Dabei geht es nicht nur um die Kauri-Bäume an sich, sondern vor allem auch um das Verständnis für die Natur rund um diese einzigartigen Waldriesen. Und - das Ganze aus Maori-Sicht.
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