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CHRISTCHURCH & CANTERBURY

Region der Kontraste

Canterbury ist eine der kontrastreichsten Gegenden Neuseelands. Die Canterbury Plains, das Flachland, das sich mehr als 150 km in nordsüdlicher Richtung erstreckt und an seiner weitesten Stelle eine Breite von 40 Kilometer aufweist, stellt Neuseelands weiträumigste Tiefebene dar. Der höchste Berg Australasiens, Mt. Cook / Aoraki (3754m) befindet sich in Canterbury, nur 4 Autostunden von Christchurch entfernt, genauso wie der größte Gletscher, der 29 km lange Tasman Glacier. Der sagenhafte Mt. Cook Nationalpark beherbergt 22 der insgesamt 27 Dreitausender und nicht weniger als 140 Zweitausender. Fast die Hälfte der gesamten Parkfläche von 700 Quadratkilometern ist mit Schnee und Eis bedeckt. An der Ostküste bietet Canterbury jedoch auch wunderschöne Strände und Buchten, wobei die Halbinsel Banks Peninsula mit dem idyllischen Fischdörfchen Akaroa, nur etwa eine Stunde von Christchurch entfernt, eines der schönsten Ausflugsziele darstellt. Im nun hereinbrechenden Herbst mit den typisch kalten Canterbury-Nächten ist ein Besuch im Thermalbad Hanmer Springs, etwa eine Stunde nördlich von Christchurch, ein ganz besonderes Vergnügen. Das mit viel Grün angelegte Thermal-Freibad hat den Tourismuspreis als begehrtestes Ausflugsziel 2002 gewonnen. Wer es sich dort entspannt im dampfenden Heisswasserpool gut gehen lässt, weiss warum.

Foto Christchurch & Canterbury Marketing: Beschauliche Innenstadt von christchurch mit historischer Trambahn und Stakkahn auf dem Flüßchen Avon

Stadt mit englischem Flair

Auf dem einzigen internationalen Flughafen der neuseeländischen Südinsel angekommen, befinden sich Besucher sofort in der drittgrößten Stadt des Landes - in Christchurch. Wenn sie sich auch in Sachen Großstadttrubel nicht mit Auckland messen kann, und Wellington als Hauptstadt den Vorrang lassen muss, hat sich Christchurch trotz allem einen Namen gemacht. Touristen fühlen sich durch die vielen Parkanlagen und Gebäude in englischem Stil wie magisch angezogen und strömen in Scharen in die "Garden City". Über ein Viertel der durch geradlinige verlaufende Straßen in ein Schachbrettmuster eingeteilten Innestadtfläche werden von Grünanlagen und Parks eingenommen. Schmuckstück der Stadt, und weithin sichtbar, ist die in neugotischem Baustil errichtete Kathedrale. Nach dem Willen des Stadtgründers John Robert Godley sollte kein anderes Gebäude jemals die 65m hohe Turmspitze überragen. Bis zum heutigen Tage halten sich Architekten in der Innenstadt an diese Tradition, was bedeutet, dass Touristen von der Turmbalustrade einen eindrucksvollen und weitreichenden Ausblick über Christchurch genießen können. Die beste Zeit für die Ersteigung der 133 Stufen (Eintritt $2) ist ungefähr 13 Uhr, denn dann gilt es im Anschluss zur Entspannung einer Rede des Wizards zu lauschen. Der liebenswerte Eigenbrötler, ein ehemaliger Soziologieprofessor, steht nach kurzer Rentenpause wieder täglich auf dem Platz vor der Kathedrale, um seinem Ruf als Querulant, Nörgler und Redekünstler alle Ehre zu machen. Von Feminismus über neue Gesetzeserlässe bis zu den modernen Zeiten im Allgemeinen - nie geht dem Wizard der Stoff zum Diskutieren aus und wehe dem, der sich auf ein Streitgespräch einläßt. Von der Kathedrale aus Richtung Westen führt der Weg an der neu errichteten Art Gallery (Eintritt frei) vorbei. Das 3000 Quadratmeter große, futuri-stische Bauwerk beherbergt vor allem zeitgenössi-sche Kunst von internationalem Rang, aber auch viele wichtige einheimische Kunstwerke u.a. von Charles Goldie, Colin McCahon oder Ralph Hotere. Nur wenige Meter weiter auf der Worcester Street liegt linkerhand das Arts Centre. Die neugotischen Gebäude der ehemaligen University of Canterbury bilden heute "den" Treffpunkt in Sachen Kunst, Kultur und Szene. >

ALPINES DREIECK AM MEER

Empfehlenswerte Reiseroute für Selbstfahrer

Das Alpine Pacific Triangle verbindet drei populäre Urlaubsziele im nördlichen Canterbury. Dies ist zum einen das Thermalresort Hanmer Springs, das Weinanbaugebiet Waipara Valley und Kaikoura mit seinen hervorragenden Möglichkeiten, Wale, Delfine und Seevögel zu beobachten. Die Alpine Pacific Touring Route startet in Kaikoura, 157 km südlich von Picton. Kurz hinter Kaikoura biegt der Highway Nr. 70 nach Mt. Lyford, einem beliebten Skigebiet im Winter, ab. Die Strasse windet sich nun landeinwärts entlang des alten Highways durch wunderschöne Wälder und Täler, Hügel hinauf und Hügel hinunter. Nur einmal auf der etwa 100 km langen Strecke gibt es in Waiau die Gelegenheit, eine Erfrischung zu sich zu nehmen oder auf einen Kaffee anzuhalten. Etwa 20 km nach Waiau stösst die Strasse auf den Highway 7 und von hier biegt die Alpine Pacific Touring Route rechts nach Hanmer Springs ab. Nach weiteren 30 Kilometern bringt der Highway 7A Luftschnapper in den alpinen Kurort Hanmer Springs. Hier, umrundet von dramatischen Gebirgszügen, laden natürliche heisse Quellen sommers wie winters zum Entspannen im dampfenden Bad unter freiem Himmel ein. Etwas ganz besonderes ist das Hanmer Springs Thermal-Resort, dass seine Aussenbecken umgeben von Farnen und natürlich wirkenden Felsformationen preisgekrönt arrangiert hat. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Becken von unten beleuchtet und bieten ein stimmungsvolles Ambiente. Für ein bisschen Privatsphäre können "private Pools" gemietet werden. Heisse Bäder in natürlichen Quellen sind empfehlenswert für Erkrankungen wie Rheumatismus, Muskelverspannung, Arthritis und zur Rekonvaleszenz von Knochenbrüchen.Wegen der typischen bleiernen Müdigkeit, die einem mehrstündigen Bad in den heissen Quellen folgt, bietet sich eine Übernachtung in Hanmer Springs an. An Wochenenden wird rechtzeitige Buchung empfohlen. Am nächsten Tag geht es wohlig entspannt auf dem Highway 7 in Richtung Christchurch (insgesamt 137 km). Das erste Stück kennen wir noch vom Vortag. Bald geht es an den Weinanbaugebieten von Waipara entlang nach Waikari. Dieser Ort ist für seine Maori Felszeichnungen bekannt. Der Waikari Walkway bietet schöne Panorama-Ausblicke über die Canterbury Plains bis zu den Alpen auf dem Weg zu den Felszeichnungen. Auf der Weiterfahrt nach Waipara sollte unbedingt ein Stopp bei einer der vielen umliegenden Winzereien eingeplant werden. Die Gegend hier ist aufgrund ihres Klimas für hervorragende Weissweine prädestiniert und die hier erhältlichen, süffigen Weine sucht der Liebhaber oft vergeblich im Weinhandel. Von hier wird das Alpine Pacific Triangle durch die direkte Verbindung von Waipara mit Kaikoura auf dem Highway 1 vervollständigt, doch die meisten Reisenden wird der Weg von hier weiter in den Süden und ins nur 50 Kilometer entfernte Christchurch führen. Tina Hartung

NEUES HILLARY-BERGZENTRUM ERÖFFNET

Letztes Projekt des Nationalhelden

Das neue “Sir Edmund Hillary Centre” im Hotel The Hermitage Aoraki/Mt. Cook ist ein absolutes Muss - für Kiwis wie für internationale Besucher. Der Namenspatron des Zentrums, Sir Edmund Hillary, ist einer der berühmtesten Neuseeländer aller Zeiten. Er hatte sich durch seine Erstbesteigung des Mt. Everest 1953 weltweit einen Namen gemacht. Doch seine Verdienste und herausragenden Leistungen gehen weit über den Everest hinaus. Als Bergsteiger, Abenteurer und nationale Ikone verkörpert er die Liebe der Neuseeländer zu Herausforderungen, den Bergen und ihrer bodenständigen Lebensweise.

Foto: Das Berghotel "The Hermitage" mit neuem Hillary-Museum

Sir Edmund Hillary (Foto von 1953, nach Erstbesteigung des höchsten Berges der Welt, Mount Everest) leiht dem neuen Zentrum nicht nur seinen Namen, sondern war massgeblich an der Planung und Durchführung beteiligt. Im Gegenzug wird ein Teil des Profits zugunsten des Himalaya Trusts gespendet, den Sir Edmund nach seiner Everest- Besteigung im Jahre 1953 eingerichtet hat. Ein Teilerlös geht direkt an den Trust, der die Sherpa des Himalaya unterstützt. Das Besucherzentrum umfasst ein 3D-Kino mit modernster Technologie, ein gleichermassen beeindruckendes Planetarium, ein interaktives Museum und ein neues Café mit Bar. Das 3D-Kino und Planetarium bietet die neueste Technologie, die jemals auf diesem Gebiet in Neuseeland entwickelt wurde - und hierin ist Neuseeland ja seit der Herr-der-Ringe-Triologie weltweit führend. Eine äusserst unterhaltsame und informative Show zeigt die Alpenwelt und den Sternenhimmel mit beeindruckenden Bildern.

Das Sir Edmund Hillary Alpine Museum hat Tausende von Exponaten gesammelt, die ein dichtes Bild der vielen Kiwi-Geschichten um glorreiche Herausforderungen in der Aoraki/Mt.Cook Region weben. Das Museum dokumentiert die Geschichte der ersten Bergsteiger und Abenteurer, die den Tourismus hierher gebracht haben, und ihren Nachfolgern seitdem. Der mehr als beeindruckende Blick vom neuen Cafe direkt auf den majestätischen Gipfel Neuseelands mächtigstem Berg begrüsst Besucher zu jeder Tageszeit. Seit neuestem gibt es wieder die beliebten "Cocktails before Sunset" - eine Institution in den 50er Jahren, die nun wieder neu belebt wurde.

Die majestätische Aoraki/Mt.Cook Region ist jederzeit einen Besuch wert und wohl dem, der länger bleiben kann. Die vielen Freizeitmöglichkeiten vor der grandiosen Kulisse des Mt.Cook (3754 m) begeistern Besucher und beinhalten Wanderungen, Bootsausflüge auf dem Gletschersee, Landschaftsflüge, Gletscherlandungen, Heli-Skiing und Erklärungen des Sternenhimmels. Die Hermitage, das grösste Hotel vor Ort, bietet Reisenden seit 1884 Proviant und ein Dach über dem Kopf. Hier gibt es ein Bett und Restaurants für jedes Budget. Die Hermitage liegt inmitten der Wildnis des Mt. Cook Nationalparks, die nicht umsonst zum Naturerbe der Menschheit erklärt wurde. Die majestätische Stille der Southern Alps ist allgegenwärtig - einschüchternd und inspirierend zugleich. In fast jedes der grossen Panorama-Fenster des prestigereichen Hotels schmunzelt Mt. Cook, der mächtige Berg, hinein. Tina Hartung The Hermitage »


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Last updated 15 December 2011


Foto Christchurch & Canterbury Marketing: Besucherattraktion "Internationales Antarctic Centre" mit Eis-Spezial-Fahrzeug "Hägglund"

Parks und Ausstellungen

Bei Tage ein beliebter Ort für Touristen, die die Galerien, Werkstätten und Souvenirläden nach Mitbringseln durchforschen, verwandelt sich das Arts Centre bei Dunkelheit in einen Platz für Nachtschwärmer, die Kinos, Theater oder die verschiedensten Bars aufsuchen wollen. Direkt nebenan, auf der Rolleston Avenue, befindet sich das Canterbury Museum (Eintritt frei), das Austellungen über die Kultur der Maori, die heimische Flora und Fauna sowie die Entforschung der Antarktis beherbergt(Liebhabern des weißen Kontinents sei ebenso ein Besuch im International Antarctic Centre empfohlen, das sich ca. 500 Meter entfernt vom Flughafen befindet). Den "Hintergarten" des Canterbury Museums bildet Hagley Park in Zusammenhang mit dem Botanischen Garten. Ungefähr 200 Quadratmeter groß, unterteilt sich der Park in Sportflächen, u.a. für Golf, und die gepflegten Gärten, beispielsweise dem Rosen - und Kräutergarten. Außerhalb des Stadtzentrums ist ein Abstecher nach Mona Vale (Eintritt frei) empfehlenswert. Das in elizabethanischem Baustil errichtete Gutshaus wurde von der schottischen Familie Dean im Jahre 1905 am Ufer des Avon Rivers erbaut. Bemerkenswert auf dem 5ha großen Grundstück sind vor allem der Lilienteich, die Rhododendren, Azaleen sowie verschiedene exotische Bäume. Rund 10min vom Flughafen entfernt befindet sich Orana Park (Eintritt $12 / $6), Neuseelands größtes Wildlife Reserve, das eine gute Mischung aus einheimischen und auswärtigen, vor allem afrikanischen, Tieren bietet. Um die Kultur der Maori besser kennenzulernen, müssen sich Touristen ein bisschen mehr in die Vororte trauen. Der schönste Marae (Versammlungshaus) der Stadt Nga Hau E Wha National Marae (Marae der vier Winde) kann tagsüber oder während der traditionellen Tanzveranstaltungen am Abend ( Eintritt $65 / $33) besichtigt werden. Wibke Ehlers

Foto Chch. & Canterb. Marketing: Die Kathedrale von Christchurch

CHRISTCHURCH-INFOS
Anreise: An der Ostküste der Südinsel 4 Stunden südlich von Picton gelegen. Grösste Stadt auf der Südinsel. Internationaler Flughafen. Regelmässiger Busverkehr nach Picton, Dunedin, Queenstown und die Westküste. Zuganschlüsse nach Picton und Invercargill. Attraktionen: Christchurch gilt als die englischste Stadt und von einem attraktiven Fluss durchzogen, dem Avon. Hagley Park zusammen mit dem Botanischen Garten bilden den grössten innerstädtischen Park weltweit. Daher auch der Name "Garden City". Internationale Bedeutung hat das Antarctic Centre, das Christchurch als Tor zur Antarktis vorstellt. Andere Attraktionen von weit geringerer Bedeutung ist die historische Stassenbahn, der Orana Wildlife Park, Willowbank und die Gondola. Die nahe gelegene Halbinsel Banks ist ein beliebtes Ausflugsziel. Hier wie auch im Lyttelton Habour können Pinguine und Delfine gesichtet werden. Christchurch und die Halbinsel haben eine sehr interessante Entstehungsgeschichte, die in einer Ausstellung im Gondelrestaurant nachempfunden werden kann. Die Tranz Scenic Railway nach Greymouth über den Arthur's Pass bietet eines der schönsten Zugerlebnisse. Unterkünfte: Viele Hotels, Motels, B&Bs, Backpackers und Campingplätze.

HANMER SPRINGS

Oase zum Entspannen

Hanmer Springs ist bei Kiwis wie bei internationalen Besuchern als Thermalresort beliebt. Bei den kürzlich vergebenen Tourism Awards hat das Thermalbad gar den Preis der beliebtesten Besucher-Attraktion gewonnen. Wer hätte jedoch gedacht, dass wir in Hanmer Springs in erwärmten Regenwasser baden? Nur dass der Regen vor etwa 100 Jahren fiel, denn gut Ding will Weile haben. Der Regen wurde im Untergrund gesammelt und hat sich durch thermische Aktivität in über 50 Jahren erhitzt. Durch einen Riss im Felsgestein hat das durch die Hitze ausgedehnte Grundwasser seinen Weg an die Erdoberfläche in Hanmer Springs gefunden. Der Riss ist der Hanmer Faltgraben, wo zwei Gesteinsplatten aufeinandertreffen und den Weg freigeben für das heisse Nass. Einst kam das heisse Wasser durch seinen Druck von selbst in Hanmer Springs an die Oberfläche, doch der Druck hat nachgelassen und heutzutage fördert eine Pumpe das warme Wasser aus der Erde. Wenn das Wasser oben ankommt, hat es immer noch 54 Grad. Es wird auf etwa 32 - 40 Grad Badetemperatur abgekühlt, bevor es in die Becken gelangt. Die dabei überflüssige Restwärme wird geschickt für die Beheizung der Pools benutzt. Das gemeinsame Baden in heissen Thermen zum Meinungsaustausch und Entspannen geht zurück bis in die Zeit der Römer. Dem Baden in heissen Quellen wird eine positive Wirkung bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Knochenbrüchen und Muskelverletzungen zugeschrieben. Das Wasser in den Pools von Hanmer Springs ist weitgehend unbehandelt, wird jedoch durch verschiedene Filtersysteme geführt, um grössere Partikel wie Steinchen und Blätter zurückzuhalten. Eine Minimalstmenge von Chlor im Verhältnis 2 zu 1 Million wird dem Wasser aus Vorsichtsmassnahme zugeführt. Das Wasser wird ausserdem alle 34 Stunden gewechselt. Die Heissen Quellen in Hanmer Springs rühmen sich, dass in 130 Jahren kein einziger Fall einer Amöbeninfektion aufgetreten ist. Zur Sicherheit wird Badenden empfohlen, den Kopf nicht unter Wasser zu tauchen. T.H.

Foto Chch. & Canterb. Marketing: Thermalbad Hanmer Springs