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NEUSEELAND REISE -TIPPS

24 Stunden im Flieger

Leider hat das Traumziel Neuseeland einen Nachteil: es liegt am anderen Ende der Welt. Dazwischen sind, je nach Verbindung, etwa ein Tag Flugzeit einzurechnen. Ein preiswerter Flug nach Neuseeland oder Australien kostet zwischen 1000 und 1300 Euro inklusive Steuern in der Economy Class ab Frankfurt. Schon ein paar Monate im Voraus zu buchen ist eine gute Idee. Gerade in der Hauptreisezeit zwischen November und Februar sind die günstigen Tarife schnell vergeben. Für Leute, die etwas mehr Zeit haben, ist die Möglichkeit von Zwischenstops recht interessant. Diese können zwar den Preis noch etwas erhöhen, teilen den Flug aber in mehrere Etappen. Für Neuseeland benötigen deutsche Staatsbürger kein Visum vorab. Drei Monate gilt die Aufenthaltsgenehmigung, die bei Einreise erteilt wird. Für Australien ist ein Visum notwendig. Dies ist aber unkompliziert über Reisebüros kostenfrei zu erhalten. Von Neuseeland aus organisiert, kostet es etwa zehn Euro. Auskunft zu aktuellen Visabestimmungen für Zwischenstops sind entweder beim Auswärtigen Amt, bei der deutschen Visumzentrale in Berlin, Bonn bzw. München oder den entsprechenden Botschaften erhältlich. Ein Reisepass wird immer benötigt, der in den meisten Ländern noch drei Monate über den geplanten Ausreisetermin hinaus gültig sein muss. Pflichtimpfungen sind für Australien und Neuseeland nicht vorgeschrieben. In dieser Region bestehe, laut dem Tropeninstitut in Hamburg, keine Malariagefahr. Es gibt aber eine Reihe an empfohlenen Vorsorgeimpfungen, die allerdings aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Ein Arztbesuch, eine Beratung beim Gesundheitsamt oder dem Tropeninstitut sollte drei Monate vor Reiseantritt erfolgen. Zu den Empfohlenen Impfungen zählt die Immunisierung gegen Polio und Hepatitis A und B. Fliegen mit Kleinkindern ist recht unkompliziert. Das Reisebüro hilft beim Buchen entsprechender Sitzreihen, die oft sogar mit Kinderbetten ausgestattet sind. Für die Preisberechnung gilt: Kinder unter zwei Jahren zahlen zehn Prozent des Flugpreises eines Vollzahlers. Das Kind hat dann keinen Anspruch auf einen eigenen Sitz. Wieviel Gepäck für das Kind mitgenommen werden darf, ist abhängig von Fluggesellschaft und Tarif. Die Vorrangbehandlung für Eltern mit Kind ist meist selbstverständlich.

Gleiches gilt auch für Personen mit Behinderungen. Rollstühle und Hilfspersonal sollten bei Buchung im Reisebüro mit vorbestellt werden. Reisende mit besonderen Essgewohnheiten haben im Flieger meist keine Probleme. Sei es der Vegetarier oder Diabetiker, eine Nussallergie oder religiöse Vorschriften, die Fluggesell-schaften halten eine lange Liste mit Menüs bereit, die allen gerecht wird. Aber auch diese müssen vorgebucht sein. Langes Sitzen birgt eine Gefahr in sich: Thrombose. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich diese aber stark reduzieren. Während des Fluges die Schuhe ausziehen, das Überkreuzen der Beine vermeiden und regelmäßige Fußgymnastik helfen als Vorbeugemaßnahmen. Hilfreich ist ebenfalls häufiges Trinken alkohol- u. koffeinfreier Getränke. Ein weiterer, negativer Nebeneffekt bei Langstreckenflügen ist der Jetlag. Damit ist die Schwierigkeit des Körpers gemeint, mit der Zeitumstellung zurechtzukommen. Das beste Mittel gegen die Übermüdung ist, sich dem Tagesablauf am Zielort anzupassen. Ausserdem sollte die lokale Uhrzeit nach Besteigen des Flugzeuges soweit als möglich beibehalten werden, um so den Rhytmus von Hauptmahlzeiten im Flieger kontrollieren zu können. Die letzte Reisevorbereitung ist das Packen. Speziell das Handgepäck sollte auf den Jahreszeitenunterschied zwi-schen Downunder, Europa und umgekehrt abgestimmt sein. Auch wenn all dies nach viel Aufwand klingt, ist es leicht zu organisieren. Steven Hofmann

PASS-VERLUST

Das Ende aller Urlaubsträume?

Ein unaufmerksamer Moment am Strand, ein kurzer Stoß in der Fußgängerzone - das kann der Beginn von Unannehmlichkeiten sein. Denn neben Bargeld, Kreditkarten und Wertsachen sind oft genug auch die Ausweispapiere verschwunden. Zwar kann der Dieb damit meist nichts anfangen, für den Bestohlenen bedeutet dies jedoch, dass für eine Rückkehr nach Deutschland neue Ausweispapiere benötigt werden. Erste Anlaufstelle sollte nach einem Diebstahl oder Passverlust die Polizei sein. Diese nimmt das Geschehen auf und verfasst einen Polizeibericht. Um zu einem deutschen Pass zu kommen, ist anschließend ein Antrag bei der deutschen Botschaft in Wellington oder beim Honorarkonsulat in Auckland nötig. Hierbei besteht die Wahl zwischen drei Arten von Dokumenten: Erstens kann ein gewöhnlicher Reisepass ("Europass") beantragt werden. Da dieser jedoch bei der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt wird, ist mit einer Bearbeitungsdauer von ca. 8 Wochen zu rechnen. Die Beantragung eines Europapasses ist also nur bei einem längerem Aufenthalt sinnvoll. Wird das Ausweispapier sofort benötigt oder dauert der Aufenthalt in Neuseeland nur noch wenige Wochen, bietet sich die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses an. Ein vorläufiger Reisepass kann von der deutschen Botschaft Wellington normalerweise innerhalb von 24 Stunden ausgestellt werden. Er ist nicht maschinenlesbar und in der Regel auf die Gültigkeitsdauer von maximal einem Jahr beschränkt. Sowohl beim Europapass wie auch beim vorläufigen Reisepass muss die Botschaft - falls keine Abmeldebestätigung vorgelegt werden kann - die Ermächtigung zur Passausstellung von der Heimatbehörde einholen.

Die schnellste und einfachste Alternative, das verlorene Dokument zu ersetzen, ist ein sogenannter Reiseausweis ("Travel Document"). Dieser berechtigt ausschließlich zur Rückkehr nach Deutschland, Einreise und Aufenthalt in anderen Ländern ist damit nicht möglich. Die Ausstellung eines Reiseausweises bietet sich also nur dann an, wenn die Rückreise von Neuseeland nach Deutschland auf direktem Weg, d.h. ohne Verlassen des Transitbereichs bei Zwischenlandungen, erfolgt. Die Passaustellung ist, wie bei der Heimatbehörde so auch bei den Auslandsvertretungen, kostenpflichtig. Die Gebühren können im Einzelfall von den in Deutschland maßgeblichen Gebührensätzen abweichen und sollten daher vorab bei der deutschen Botschaft erfragt werden. Die Gebühren müssen in NZ$ (bar oder Scheck) entrichtet werden. Bei minderjährigen Antragstellern muss der Antrag von allen sorgeberechtigten Personen unterzeichnet werden. Neuseeland ist zwar im internationalen Vergleich noch immer ein sehr sicheres Reiseland, jedoch kommt es auch hier gelegentlich zu Diebstählen und Überfällen. Die Botschaft rät daher, das Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen und Wertpapiere, Flugtickets und Pässe immer mitzuführen oder sicher zu verwahren. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, Sicherheitskopien Ihrer wichtigsten Dokumente anzufertigen.


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Last updated 12 August 2011


CHECKLISTE ZUM ABHEBEN

Bester Reisezeitraum? - Konkrete Beratung gibts im Reisebüro. Impfungen? - In München gibt es dazu extra eine telefonische Impfsprechstunde. Informationen hierzu unter: www.tropinst.med.uni-muenchen.de. Visa für Downunder und Zwischenstopps? - Ein Besuchervisum wird bei Einreise vergeben. Das Visum für Australien vorher bestellen. Das "Working Holiday Visum" ist jeweils ab Februar eines jeden Jahres bei der neuseeländischen Botschaft in Deutschland zu beantragen. Achtung: begrenztes Kontingent. Informationen zum Visum und dessen Antrag unter: www.immigration.govt.nz. Flug-Buchung? - So früh wie möglich. Platzreservierungen, besondere Menüwünsche und das Reisen mit Kleinkindern berücksichtigen. Abflug und Reservierungen bestätigen lassen. Reisepaß? - Gültigkeit rechtzeitig prüfen - ein Neuantrag dauert bis zu acht Wochen. Krankenversicherung? - Empfehlenswert sind Private Auslandsreise-Krankenversicherungen. Gepäck? - Vorpacken: Handgepäck ist auf ca. 7kg, Hauptgepäck meist auf 20kg limitiert - 25 kg aber oft akzeptiert. Rucksäcke in einen festen Plastiksack packen (verhindert, dass sich Tragriemen in Laufbändern verfangen. Über- bzw. Sondergepäck (Sportgeräte) vorher anmelden. Heimflug? - Ein bis zwei Tage vorher von Fluggesellschaft bestätigen lassen.

Deutsche Botschaft Wellington
90 - 92 Hobson Street, Thorndon, PO Box 1687, ph. 04 473 6063, fax 04 473 6069