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TREKKING & HIKING

Wer nicht wandern war, war nicht in Neuseeland

Trekking in Neuseeland

Die Naturparks in Neuseeland sind ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich. Dabei hat jede Jahreszeit ihren ganz eigenen Charme zum Wandern. Wer Zelten möchte, ist, wegen der Temperaturen, besser im Sommer unterwegs. Dafür gibt es im Winter kaum Probleme, einen der begehrten Hüttenplätze zu bekommen. Tageswanderungen sind ideal, für Neueinsteiger oder jene, die nur wenig Zeit in Neuseeland haben.

Darfs ein bisschen mehr sein?

Die volle Bandbreite neuseeländischer Trekking- und Hiking-Highlights lässt sich erst auf einer der mehrtägigen Wanderungen erleben. Sogar mehr als sieben Tage laufen am Stück sind leicht möglich. Informationen zu Wanderungen bietet vor allem das "Department of Conservation" (DOC). Dies ist die staatliche Naturschutzbehörde. Sie ist direkt für das Wegesystem und die Parks zuständig. Hier gibt es fundierte Informationen über Hütten, Zeltplätze, den Zustand der Wege, Angaben zu Ebbe und Flut und natürlich das aktuelle Wetter.

Das DOC gibt detailliertes Kartenmaterial heraus, sowie einzelne Faltblätter und Broschüren zu jeder möglichen Wanderung. Den gleichen Service bieten auch die öffentlichen Touristeninformationen (i-sites), mit Spezialisierung auf die eigene Umgebung. Der Outdoorfan sollte hier gleich Hütten vorbuchen und die entsprechenden Pässe kaufen. Wer viel wandert, dem sei der Jahrespass ans Herz gelegt. Damit sind die Gebühren für viele Hütten bereits abgegolten.

Er gilt allerdings nicht für die sogenannten "Great Walks". [Selbstverständlich gibt es auch kommerzielle Tourenanbieter, die ebenfalls viele Informationen über Wandermöglichkeiten bereit halten und geführte Wanderungen im Programm haben. Sie sorgen oft für Verpflegung und bieten Unterkünfte, meist in eigenen Hütten. Kurzum, sie kümmern sich um alles, haben aber auch ihren Preis.]

Planung ist das halbe (Über)-leben!

Der Schwierigkeitsgrad vieler Strecken ist leicht bis mittel. Einige erfordern teilweise alpine Erfahrung und entsprechende Ausrüstung. Für die Kleidung gilt das Schalensystem, also Über- und Unterziehen. So lässt sie sich schnell entsprechenden Witterungsbedingungen anpassen. Diese können sich sogar im Sommer binnen Minuten rapide verschlechtern. In Neuseeland sind Regensachen unerlässlich. Wanderstiefel sind allemal besser als Sportschuhe. Sie verhindern das Umknicken und schützen vor Stößen.

So eine Wanderung ist nicht die Zeit zum Fasten. Vorteilhaft sind Pastagerichte. An kalten Wintermorgen macht sich warmer Haferbrei (Porridge) extrem gut für die Stimmung und sättigt besonders lange. Milchpulver dafür gibt es in jedem Supermarkt. Als Stimmungskanone haben sich oft auch Schokoriegel entpuppt. In den Rucksack sollte eine Kopflampe mit Ersatzbatterien wandern.

Der Wasservorrat kann an Flüssen oder Regentonnen aufgefüllt werden. Aber drei Minuten abkochen ist Minimum. Ein Handy ist meist nutzlos. Am Ausgangsort stehen für den fahrbaren Untersatz teilweise bewachte Parkplätze zur Verfügung. Ansonsten sollten alle Wertgegenstände aus dem Auto entfernt werden. Wem das alles zu weit ist, der kann solche Touren evtl. mit Bootsfahrten kombinieren oder nur zu einer Hütte und wieder zurücklaufen. Toitu te whenua - Belasset das Land ungestört! Steven Hofmann

Neuseeland: Hiking in den Southern Alps, Südinsel

DIE NEUN GROSSARTIGSTEN WANDERWEGE NEUSEELANDS

Video zusammengestellt vom Department of Conservation (Naturschutz-Behörde)

TREKKING IN NEUSEELAND: VORBEREITUNG WICHTIG!

Bei einer Trekkingtour ist die richtige Vorbereitung die halbe Miete. So ist es besonders bei längeren Trips wichtig eine angemessene Trekkingausrüstung zu tragen und auch den Trekkingrucksack entsprechend zu packen.

Auch wenn die Tongariro Alpine Crossing als leicht bis mittel eingestuft ist, gibt es doch so manche Herausforderung für den der Wanderer vorbereitet sein sollte. Bei ausgedehnten Trekkingtouren empfiehlt sich je nach Wanderdauer auch ein Zelt, in dem man übernachten kann. Trekkingschuhe und ein wärmeisolierender Schlafsack sind für längere Trips auch zu berücksichtigen. Eine sichere Isomatte zur Unterlage schützt dabei vor Bodenfrost.

Gute Funktionsunterwäsche wärmt den Körper und sorgt für eine ausgezeichnete Temperaturregulierung, ohne dass man unter der Kleidung unangenehm schwitzt. Warme Baumwollpullover (wahlweise Funktionsoberteile) und Trekkinghosen helfen dem Körper auch bei schlechten Witterungen die Balance zu halten. Ein Hut kann helfen bei direkter Sonneneinstrahlung einen kühlen Kopf zu bewahren. Wassertrinken ist regelmäßig geboten, auch wenn es nicht warm sein sollte, da der Körper durch den konstanten Energieeinsatz viel Wasser benötigt.

Für unerwarteten Regen ist ein großer Regenüberzug, der auch den Rucksack miteinschließt, eine gute Wahl. Er gewährt dabei optimalen Schutz und die gesamte Trekkingausrüstung. Eine Taschenlampe für nächtliche Wanderungen und zur Erkundung sollte nicht fehlen. Und für die gelegentliche warme Mahlzeit ist ein kleiner Kocher auch eine gute Investition.

Ein Kompass bzw. ein GPS-Gerät zur Navigation sind wichtige Orientierungshelfer und geben Sicherheit, falls zeitweilig die Route neu ausgerichtet werden soll oder einfach zur Überprüfung der geplanten Route.

In tabellarischer Übersicht sieht das so aus:

  • Zelt
  • sichere Trekkingschuhe
  • wärmeisolierender Schlafsack
  • Isomatte
  • Regenüberzug
  • Funktionsunterwäsche
  • Pullover
  • Trekkinghose
  • Hut
  • Taschenlampe
  • kleiner Kocher
  • Kompass
  • GPS-Gerät

Dies soll als grobe Übersicht dienen, was bei größeren Trekkingtouren auf jeden Fall nicht vergessen werden sollte. Von Tour zu Tour kann aber auch eine kleinere Ausstattung ausreichend sein, um bei kürzeren Trips an Gewicht zu sparen. Die entsprechende Ausrüstung kann im Sportfachgeschäft gekauft werden.



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Last updated 24 February 2017


AWATERE TUSSOCK-TRACK IM SÜDEN NEUSEELANDS

Wer ein Erlebnis abseits des Trubels sucht und ein paar Tage eine ganz besondere Landschaft Neuseelands erwandern und entdecken möchte, ist hier genau richtig: Eine echte Neuseeland „Backcountry“-Tour auf der Südinsel Neuseelands, bei der auf Komfort aber nicht verzichtet werden muss!

Der Awatere Tussock Track führt über eine große Merino-Schaffarm durch eine reizvolle Tussockgras- und Hügellandschaft, entlang versteckter Bäche und durch Schutzgebiete für die einheimische Pflanzenwelt. Der Weg führt über Bergzüge und Pässe, von wo sich spektakuläre Aussichten auf das östliche Marlborough-Hochland bieten.

Neben den eigenen Mitreisenden sind hier höchstens Simon, Lynda oder Tom bei der Arbeit anzutreffen. Sie führen die Farm mit viel Liebe und Knowhow, sowie einem großen Verantwortungsgefühl für Tiere und Landschaft und sind gern bereit, darüber auch zu erzählen.

Die Wanderung verläuft über drei Tage, unbelastet nur mit Tagesrucksack, denn Hauptgepäck und Verpflegung werden für die Teilnehmer transportiert. Die Nächte werden in Komfort verbracht: Bei Ankunft in einem alten Farmhaus und zwei Nächte in einer stilvollen Hütte. Beide Unterkünfte haben ein sehr einladende Atmosphäre, und viele möchten am liebsten länger bleiben. Um die Wanderung geniessen zu können, sollten Teilnehmer über eine gesunde Kondition und etwas Trittsicherheit verfügen.

Mehr Information gibt es auf der Internetseite vom Awatere Tussock Track.

Wer diese Wanderung nicht alleine unternehmen möchte oder sich eine „Backcountry-Tour“ nicht zutraut, kann diese als geführte Wanderung buchen. Das Tour-Unternehmen Sidetracks bietet den Awatere Tussock Track als geführte Wandertour zu vielen Terminen an, Durchführung ab 2 Personen möglich. 


NEUSEELANDS GREAT WALKS

Gute Wege - gute Hütten

Die beliebtesten Touren sind die Great Walks in Neuseeland. Gekennzeichnet durch gut ausgebaute Wege und ein ansprechendes Hüttensystem. Oftmals sind sogar Duschen und Gaskocher vorhanden. DOC-Personal ist für die Pflege und für Auskünfte direkt vor Ort. Während der Hauptsaison müssen die Hütten gebucht werden. Insgesamt gibt es neun dieser Wanderungen.

Nordinsel

Lake Waikaremoana Track im Te Urewera National Park. Mit seinen 46 Kilometern ergibt sich eine drei bis vier Tage dauernde Wanderung mit mittlerem Schwierigkeitslevel entlang des Sees. Tongariro Nothern Circuit (ca. drei bis vier Tagen). Die Tour führt zu den Highlights der beliebten Tongariro Crossing. Im Winter ist alpine Erfahrung notwendig. Der Track kann dann aber auch gesperrt sein. Whanganui River Journey - Nein nicht zu Fuss, sondern per Kanu lässt sich dieser Great Walk bewältigen. Für die 145 Kilometer von Taumarunui nach Pipiriki benötigt man durchschnittlich fünf Tage. Kürzere Touren sind ebenfalls möglich. Boote können am Ausgangspunkt geliehen werden. Ein Highlight ist ein Maori-Marae unterwegs.

Südinsel

Abel Tasman Coastal Track - Zu Fuß oder mit dem Seekajak lässt sich dieser Track erleben. Nach etwa 51 Kilometer und drei bis fünf Tagen ist der Endpunkt erreicht. Wer mit dem Boot zurück möchte, läuft nur bis Totaranui. Heaphy Track - Diese Route führt für ca. 80 Kilometer durch den Kahurangi National Park. Vier bis sechs Tage werden dafür etwa benötigt. Routeburn Track - Eine der beliebten Wanderungen im Fjordland National Park. Die meisten Wanderer benötigen etwa drei Tage. Kombinieren lässt er sich mit Caples oder Greenstone Track. Milford Track - Der berühmteste und somit wohl preisintensivste Track. Hier sollte lange im Voraus gebucht werden. Im Winter ist er möglicherweise gesperrt. Der Weg verläuft über 50 Kilometer (vier Tage) durch schönsten Regenwald. Kepler Track - Ausgangs- u. Endpunkt ist Te Anau. Für die 60 Kilometer auf dem abwechslungsreichen Track sind etwa drei bis vier Tage anzusetzen. Er befindet sich ebenfalls im Fjordland National Park. Steven Hofmann

Foto: Hiking New Zealand - Abenteuer Neuseeland