|
|||||||||||||
FEATURES
VIDEO HIGHLIGHTS
ADVERTORIALS
LINK LISTINGS
|
IN NEUSEELAND IN KONTAKT BLEIBENTelekommunikation unterwegs leichtgemachtIm modernen GSM (Global System for Mobile Communication)-Handyzeitalter kann man immer und überall auf der Welt in Kontakt mit Familie, Freunden und Geschäftskollegen bleiben. Was dabei meist vergessen wird, sind die teuren Roaming-Gebühren. Um den hohen Rechnungen, die einen nach dem Urlaub erwarten, aus dem Weg zu gehen, gibt es in Neuseeland eine Vielzahl von Möglichkeiten. Der Überblick über die verschiedenen CallCard-, PrepayCard- und Internetanbieter nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch, die Reisende meist nicht haben. Wir haben uns für Sie durch den Telekommunikationsdschungel gewühlt. Wer würde nicht gerne sofort nach Landung in Neuseeland seine Familie anrufen und über die glückliche Ankunft informieren. Am einfachsten ist es, wenn man die Roamingfunktion seines Handys wählt, ein Netz sucht und drauflos telefoniert. Der einfachste Weg ist aber auch hier nicht immer der beste. Überteuerte Roaminggebühren lassen den kurzen Heimanruf schnell zum Alptraum werden. Wer trotzdem nicht warten will, sollte sich vor Reiseantritt unter http://europa.eu.int/information_society/activities/roaming/index_en.htm, einer Internetseite der EU-Kommission mit den Tarifen sämtlicher Betreiber aus den 25 EU-Mitgliedstaaten für das Telefonieren im Ausland informieren. Für alle anderen lohnt sich der Weg zum nächsten Kiosk, Zeitungsladen, zur nächsten Tankstelle oder Vodafonegeschäftsstelle. SIM-Karten können direkt nach der Ankunft am Flughafen in Auckland beim Besucherzentrum, im Airways Blumenladen, in der Buchhandlung oder am Schalter von Vodafone gekauft werden. Die günstigste Variante, um von Neuseeland aus nach Europa zu telefonieren, sind die CallCards, die man in allen Kiosken und Tankstellen kaufen kann. Die CallCards haben meist ein Guthaben von $10 bis $50 und können von allen lokalen Festnetzgeräten aus benutzt werden. Etwas umständlich ist ihre Handhabung: vor jedem Anruf muss man eine Anschluss-, Karten- und Pinnummer eingeben. Um nach Deutschland und Österreich zu telefonieren, sind die Daybreak-Karten mit einer Taktschaltung von 1,8 Cent pro Minute am günstigsten. Schweizer sollten sich Talk`n`Save-Karten kaufen, die mit einer Taktschaltung von 2,9 Cent pro Minute der günstigste Anbieter ist. Die CallCards funktionieren auch innerhalb Neuseelands. Bei Daybreak zahlt man für einen Inlandsanruf ebenfalls nur 1,8, bei Talk`n`Save 2,9 Cent. Telefonkarten sind in den verschiedensten Ausführungen an Tankstellen, in kleinen Einkaufsläden, Supermärkten, etc. erhältlich. Die Gesprächsgebühren beginnen bei 1,8 Cent pro Minute. Allerdings sollte auf den Werbeplakaten das Kleingedruckte unbedingt beachtet werden, da zusätzlich zu den genannten Minutenpreisen oftmals noch weitere Aufpreise und einmalige Verbindungskosten entstehen, die die Gebühren schnell in die Höhe treiben können. Die angegebenen Tarife gelten in der Regel für Gespräche von einem Festnetznetzanschlusses außerhalb der Stoßzeiten. Um günstig im neuseeländischen Handynetz zu telefonieren lohnt es sich bei Vodafone eine Prepay-Karte zu kaufen. Die Freischaltung kostet jeweils $20 und die Sim-Karten können normalerweise in jedes Mobiltelefon eingesetzt werden. Aufladekarten gibt es ab $20 in allen Geschäften mit Vodafone-Zeichen zu kaufen. Besonders günstig: am Wochenende kann man kostenlos Kurznachrichten im neuseeländischen Handynetz verschicken. Mit einer Flächenabdeckung von 97% kann der Nutzer in ganz Neuseeland mit einem funktionierenden Handynetz rechnen, was bei unerwarteten Autopannen in der Wildnis der Südinsel nicht zu verachten ist! Sollte das mitgebrachte Handy noch nicht für andere Sim-Karten freigeschaltet sein, bietet Vodafone auch Miethandys an, die vielerorts in Neuseeland abgeholt und abgegeben werden können. In Neuseeland kann zwischen zwei Mobilfunknetzwerken gewählt werden, die beide für ihre günstigen Angebote für Besucher aus dem Ausland bekannt sind. 2degreesmobile bietet dabei die günstigste SIM-Karte und optimale Tarife (ab 22 Cent pro Minute und 9 Cent pro SMS). Außerdem kann bei 2degreesmobile ein zusätzliches Datenvolumen von 50mb für $6.00 gebucht werden. Vodafone Kunden sollten sich im Vorfeld über die internationalen Roaming Gebühren ihres Anbieters informieren, da es entweder günstiger sein wird, eine Vodafone SIM-Karte zu kaufen(Gesprächskosten starten bei 44 Cent pro Minute; eine SMS kostet 20 Cent) oder - sofern ein GSM Mobiltelefon vorhanden ist - eine 2degreesmobile SIM-Karte zu nutzen. Reisende, die lieber per Email in Kontakt mit zu Hause bleiben, können sich in den etwa 133 Internetcafés (laut yellowpages.co.nz) in Neuseeland mit meist günstigen Tarifen um $2,50 pro Viertelstunde einwählen. Und mit etwa 590 WLAN(kabelloser Internetanschluss)-Stationen bietet Neuseeland in Ballungsräumen auch ein weites Feld für kabellosen Internetzugang mit dem mitgebrachten Laptop. Vodafone bietet auch hier Verbindungskarten für Laptops an, die für ein Gigabyte etwa $50 kosten. Wer über ein BlackBerry-Handy verfügt, kann sich ebenfalls getrost mit dem eigenen Handy in das Internet wählen. Allerdings sollte vor Abreise geprüft werden, ob der eigene Email-Provider ISP (Internet Service Provider) unterstützt oder nicht. Alle größeren Email-Provider verfügen jedoch über ISP und ermöglichen somit den Email-Zugang per Handy. Ein Tipp für BlackBerry-Nutzer, um den Roaming-Gebühren aus dem Weg zu gehen: einfach bei www.skype.com einwählen und günstig ins Ausland telefonieren. Corinna Engelhardt Copyright © NEUSEELAND-AUSTRALIEN-PAZIFIK NEWS |
| |||||||||||