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TELEFONIEREN UND INTERNET-SURFEN MIT DEM SMARTPHONE IN NEUSEELAND

Die günstigsten Kommunikationswege für unterwegs

In Neuseeland gibt es viel zu entdecken - und entsprechend viel an die Daheimgebliebenen zu berichten. Wer jedoch einfach mit seinem mitgebrachten Handy lostelefoniert oder mit dem Smartphone im Internet surft, wird spätestens bei der Rückkehr aus dem Urlaub eine böse Überraschung erleben. Denn die maximalen Kosten fürs Telefonieren im Ausland, die so genannten Roaming-Gebühren, werden lediglich innerhalb der EU reguliert.

Wer seinen europäischen Anbieter in Neuseeland nutzt, zahlt bis zu 3,04 Euro pro Minute für Telefonate nach Hause und 1,79 Euro für eingehende Anrufe. Für eine SMS werden bis zu 0,49 Euro fällig, für das äußerst geringe Daten-Volumen von 50 Kilobyte bis zu 0,79 Euro. Somit dürfte klar sein: Bereits bei einem kurzen Aufenthalt ist es lohnenswert, sich eine neuseeländische SIM-Karte anzuschaffen.

Diese lassen sich überall zu einem Preis ab 2 NZD kaufen: An den großen Flughäfen (in Auckland im Baggage Services Shop, im iSITE Visitor Centre, im Collection Point und im Relay-Buchgeschäft), in den Supermärkten und sogar an vielen Tankstellen. Die günstigsten Preise bietet der neueste Anbieter Skinny Mobile, der seit 2012 am Markt ist. Telefonminuten ins neuseeländische Fest- und Handynetz, SMS und jedes angefangene Megabyte schlagen jeweils mit 0,20 NZD zu Buche.

Anrufe nach Deutschland kosten 1,39 NZD je Minute. Deutlich weniger, nämlich 0,25 NZD je Minute nach Deutschland, zahlt derjenige, der sich für ein Paket entscheidet. Die einfachste Monats-Kombo kostet 9 NZD und beinhaltet 30 Freiminuten sowie unlimitierte SMS jeweils innerhalb Neuseelands sowie 100 MB Daten. Das Beste: Sie kann jederzeit gekündigt werden. Da Skinny das Netz von Spark (ehemals Telecom) nutzt, wird gleichzeitig die beste Abdeckung geboten. Die Wettbewerber Spark, 2 Degrees und Vodafone haben ihre Preise aufgrund der neuen Konkurrenzsituation zwar gesenkt, liegen aber zum Teil noch deutlich über Skinny.

Wichtig ist in jedem Fall, dass das mitgebrachte Handy entsperrt ist, also auch mit SIM-Karten anderer Anbieter funktioniert. Dieser Status kann im Falle von Unsicherheiten beim Netzanbieter erfragt werden. Sollte das Handy nicht entsperrt sein, sind entsprechende Geräte entweder käuflich (z.B. über Skinny im Webshop oder ausgewählten Supermärkten ab 29 NZD für ein Handy bzw. 49 NZD für ein Smartphone) oder leihweise erhältlich. Leihgeräte gibt es in Internet-Cafes und bei Autoverleihern ab 3 NZD, direkt bei Vodafone für 5 NZD pro Tag.


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Last updated 27 August 2015


Mit dem Smartphone unterwegs in Neuseeland

Alternative Internet

Als Alternative gibt es die Möglichkeit, das Telefonieren ins Internet zu verlagern, zumal sämtliche Büchereien des Landes kostenfreies WLAN für jedermann bieten. Über Skype lassen sich die Daheimgebliebenen kostenlos anrufen, solange diese ebenfalls Skype nutzen. Ansonsten kostet ein Anruf ins Festnetz 1,7 Cent, ins Mobilfunknetz 7,4 Cent pro Minute. Noch günstiger ist es im monatlichen Abo, bei dem 120 Minuten schon für 0,49 Euro erhältlich sind.

Wer es ganz traditionell mag und über die Festnetztelefone in den Hotels, Hostels und Privatunterkünften nach Hause telefonieren möchte, kann sich nach wie vor mit CallCards eindecken. Sie sind überall dort zu erhalten, wo es auch SIM-Karten gibt. Die günstigsten Anbieter sind e-Phone mit einem Preis von 0,03 NZD pro Minute plus 0,19 NZD Verbindungsgebühr und TalkPlus Global mit einem Preis von 0,04 NZD pro Minute, jedoch ohne Verbindungsgebühr. Aber Achtung: Aufgrund der rapide sinkenden Handykosten und der recht guten Netzabdeckung gibt es immer weniger Festnetzanschlüsse in Neuseeland. Kai Schwörer