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GRÖSSTER KUNSTRAUB IN NEUSEELANDS GESCHICHTE

Wertvolle Gemälde des Österreichers Gottfried Lindauer gestohlen

Die in Neuseeland gestohlenen Bilder des österreichischen Künstlers Gottfried Lindauer

Beim grössten Kunstraub in der Geschichte Neuseelands wurden jetzt zwei wertvolle Gemälde des österreichischen Malers Gottfried Lindauer von bislang Unbekannten in Auckland gestohlen. Nach Polizeiangaben inszenierten die Täter nachts eine so genannte "Ramm-Raid" auf die privat geführte "Internationale Kunstgalerie" im Stadtteil Parnell, wobei ein gestohlener Pkw durch die Schaufensterscheibe der Galerie gefahren wurde. Die Räuber hatten es ausschliesslich auf die beiden Lindauer-Gemälde im Gesamtwert von rund NZ $ 1 Mio abgesehen.

Der Rest der ausgestellten Gemälde und Kunstgegenstände blieb unberührt. Die Bilder zeigen Portraits der Maori-Häuptlinge Chieftainness Ngatai und Chief Ngatai - Raure, wurden vom Künstler 1884 geschaffen und gelten als nationales Kunsterbe Neuseelands. Der Österreicher Gottfried Lindauer war im 19. Jahrhundert in Neuseeland unterwegs und spezialisierte sich auf Portraits von bedeutenden Mitgliedern der Maori-Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei blieb das gestohlene Fahrzeug in der Schaufensterscheibe der Galerie zurück während die drei Räuber in einem Fluchtwagen entkamen. Ein Alarm wurde nicht ausgelöst, Videos von Sicherheitskameras zeigen maskierte Täter beim Einbruch, Festnahmen gab es jedoch bislang nicht.

Mehr zu Gottfried Lindauer in Neuseeland

NEUSEELAND UND AUSTRALIEN: STUDIENGEBÜHREN SPAREN DURCH FÖRDERPROGRAMM

Garantierte Förderungen und Beihilfen für jeden Studierenden, der ein Studium in Down Under absolviert.

Garantierte Förderungen und Beihilfen für jeden Studierenden, der ein Studium in Down Under absolviert, bietet jetzt das Institut Ranke-Heinemann, das sein Förderprogramm für 2017 erweitert hat.

Australien und Neuseeland haben ihre Hochschulen erfolgreich internationalisiert und nehmen im Bereich Forschung und Lehre jedes Jahr beste Plätze in weltweiten Rankings ein. Die exzellenten Studienbedingungen und Standards mit staatlichem Qualitätssiegel machen beide Länder trotz Studiengebühren auch für deutsche und österreichische Studierende besonders attraktiv.

Erhebliche Beträge sparen gut informierte Studierende, die sich in das Förderprogramm des gemeinnützigen Institut Ranke-Heinemann aufnehmen lassen. Zugang hat jeder, der ein Studium in Down Under vorbereitet. Sämtliche Universitäten beider Länder sind dem Programm angeschlossen, das nicht nur die finanzielle Förderung, sondern auch Unterstützung im gesamten Bewerbungsprozess garantiert. Dieser beginnt mit der Auswahl der passenden Hochschule, wird gefolgt vom Assessment der Qualifikationen und umfasst das gesamte Bewerbungsmanagement bis hin zur Einschreibung.

Bis zu 10% der Studiengebühren eines Semesters werden garantiert mit der Down Under Studienbeihilfe bezuschusst. Ob Gastsemester, Bachelor, Master oder PhD, für den Bewerber bedeutet die Studienbeihilfe je nach Studienprogramm eine Ersparnis zwischen 600 Dollar und 3000 Dollar, auf die er verzichtet, wenn er sich nicht in das Förderprogramm aufnehmen lässt.

Eine weitere Förderung, welches das Institut für 2017 ausschreibt, ist das Semester Vollstipendium. Es wird leistungsabhängig vergeben und umfasst die volle Übernahme der Studiengebühren für ein Semester.

Partner des Instituts ist seit 1997 IDP Education, eine Studentenhilfsorganisation, die von allen australischen Universitäten gemeinsam unterhalten wird, um weltweit Studierende zum Studium in Down Under zu beraten und zu fördern.

www.ranke-heinemann.de/finanzierungfoerderung/institut-ranke-heinemann.html

HIKING UND TREKKING IN NEUSEELAND

Wer nicht wandern war, war nicht hier

Auf Neuseelands Awatere Tussock Track

Die Naturparks in Neuseeland sind ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich. Dabei hat jede Jahreszeit ihren ganz eigenen Charme zum Wandern. Wer Zelten möchte, ist, wegen der Temperaturen, besser im Sommer unterwegs. Dafür gibt es im Winter kaum Probleme, einen der begehrten Hüttenplätze zu bekommen. Tageswanderungen sind ideal, für Neueinsteiger oder jene, die nur wenig Zeit in Neuseeland haben.

Zum Feature

MIT DEM FAHRRAD DURCH NEUSEELAND

Best of Travel-Group mit neuem Katalog - NN-Feature: Radwandern in Neuseeland

Radwandern in Neuseeland (Foto: Cycle Trails)

Die Best of Travel Group (BoTG) hat einen neuen „Neuseeland/Südsee“-Katalog 2017/18 herausgegeben. Die Reiseveranstalter-Kooperation setzt dabei sowohl auf Individual- als auch auf Gruppenreisende.

Neuseeland: Mit dem Fahrrad von Auckland bis nach Christchurch

Neuseeland- und vor allem Fahrrad-Fans können den Kiwi-Staat jetzt auf die aktive Weise erkunden. 19 Tage dauert die neu ins Programm genommene, geführte Abenteuer-Tour mit dem Drahtesel von Auckland im Norden bis nach Christchurch im Süden. 12 Radetappen stehen auf dem Programm – und mit maximal 9 Teilnehmern fährt man in einer kleinen Gruppe.

Urlauber erleben dabei die schönsten Radstrecken und Kurzwanderungen beider Inseln auf eine ursprüngliche und persönliche Art. Im Preis ab 3.424 Euro pro Person im Doppelzimmer sind alle Übernachtungen, der Gepäcktransport, die Fähre von Nord- auf Südinsel und eine deutschsprechende Betreuung inklusive. Wer das eigene Rad nicht mitbringen möchte, kann ein Cross Trail Bike gegen Aufpreis mieten.

Wer auf eigene Faust individuellen Radwander-Urlaub in Neuseeland machen möchte, findet entsprechende Informationen und eine Auswahl der besten Routen und Anbieter im NEUSEELAND NEWS-Feature online.

Zum NN-Feature mit Videos

NACH NEUSEELANDS ERDBEBEN: KAIKOURA-KÜSTE WIEDER ZUGÄNGLICH

Delfin-, Albatross- und Walbeobachtungs-Exkursionen eingeschränkt möglich - Tourismus-Unternehmen zuversichtlich

Die Kaikoura-Küste ist nach Neuseelands schwerem Erdbeben wieder zugänglich

Pünktlich zum Beginn der Hauptsaison im neuseeländischen Tourismus ist die vom schweren November-Erdbeben betroffene Kaikoura-Küste der Südinsel wieder zugänglich. Der südliche State Highway 1 zwischen Christchurch, Amberley und Kaikoura wurde nach der Räumung mehrerer massiver Erdrutsche für die Öffentlichkeit wiedereröffnet. Ebenso ist eine Inlandsroute zwischen Waiau und Kaikoura nach mehrwöchigen Instandsetzungsarbeiten für den Strassenverkehr freigegeben worden.

"Wal- und Delfin-Beobachtung vom Flugzeug oder Hubschrauber ist weiter möglich", so Lisa Bond vom bekannten Tour-Veranstalter "Whale Watch Kaikoura". "Nur wir können mit unseren Schiffen nicht aufs Wasser, weil der Meeresboden um zwei Meter angehoben und unser Anleger zerstört wurde". Das Tourismus-Unternehmen lässt seine Boote jetzt von Spezial-Anhängern zu Wasser, bis der Anleger repariert ist.

Auch die Anlege-Möglichkeiten für die populären Delfin- und Albatross-Touren des Anbieters "Encounter Kaikoura" sind beschädigt. "Aber unsere Exkursionen sind eingeschränkt möglich, da wir uns jetzt temporär nach den Gezeiten richten müssen, um unsere Boote aufs offene Meer zu bringen," erklärt Unternehmens-Leiterin Lynette Buurman. "All das Wildlife ist weiterhin da, Kaikoura-Besucher sollten aber ein bischen mehr Zeit mitbringen, um bei Buchungen flexibel zu sein." Reparatur-Arbeiten sind bereits in vollem Gange und das Unternehmen zeigt sich optimistisch: "Wir hoffen, bis zum 1. März wieder voll funktionsfähig zu sein," so Buurman. Auch der Ort selbst zeigt sich optimistisch. 70 Prozent der Hotels, Motels und weiteren Unterkünfte Kaikouras seien für Besucher und Touristen wieder offen.

Nach schweren Erdstössen und tausenden Nachbeben seit dem 14. November 2016 war North Canterbury auf Neuseelands Südinsel und vor allem Kaikoura betroffen. Der State Highway 1 entlang der Küste nördlich von Kaikoura ist weiterhin gesperrt. Der Rest des Landes und die Nordinsel kann uneingeschränkt bereist werden. "It's business as usual", so die neuseeländische Tourismus-Industrie. Alle wichtigen Flughäfen des Landes sind offen und auch der Regionalverkehr ist nicht betroffen.

Das Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala hatte zwei Menschenleben gefordert, Schäden an Wohnhäusern, Gebäuden und Infrastruktur in Milliardenhöhe angerichtet. Das bekannte Tourismus-Zentrum Kaikoura nördlich von Christchurch war wochenlang von der Aussenwelt abgeschnitten, da die einzige Küstenstrasse durch gewaltige Erdrutsche blockiert war. Rund 1000 Touristen, darunter etwa 100 Deutsche, mussten via Helikopter und mit Schiffen nach Christchurch evakuiert werden. 

Die Kaikoura-Küste wurde bei dem jüngsten Erdbeben Neuseelands rund zwei Meter angehoben. Der Ort kehrt zu Normalität zurück und die einzigartigen Tourismus-Attraktionen sind wieder zugänglich

Neuseelands schwerstes Erdbeben 1931

Das glückliche Brautpaar in Neuseelands Filmdorf Hobbiton

NEUSEELAND NEWS-GEWINNERPAAR TRAUTE SICH AM SCHÖNSTEN ANFANG DER WELT

Traumhafte Zeremonie in malerischem Ambiente des Filmdorfs Hobbiton

Trauungszeremonie mit Anke Buhrfeindt vor malerischer Kulisse

Das NEUSEELAND NEWS-Gewinnerpaar Luisa und Christian aus Leipzig gab sich im Filmdorf Hobbiton bei Matamata in Neuseeland das Ja-Wort. Wie mehrfach berichtet, hatte Luisa im Rahmen eines Gewinnspiels in NEUSEELAND NEWS eine Trauung im neuseeländischen Hobbiton mit amtlich bevollmächtigter Traurednerin Anke Buhrfeindt sowie Unterkunft in der De Preaux Luxus Lodge und Fotografenbegleitung durch Dmitri Kotelevski gewonnen – und das bereits 2015!

Die Hochzeit wurde zunächst für Februar 2016 geplant, doch meldete sich der zweite Nachwuchs an und so musste die Reise mit Trauung verschoben werden – dafür nun gefeiert  im Beisein beider Söhne, Thorin (genannt nach dem Zwergenkönig in den Hobbit-Büchern) und Kauri (benannt nach dem neuseeländischen Baumriesen)!

Die Zeremonie fand an einem sonnigen Frühlingstag in ganz besonderem Ambiente vor einem der Hobbit-Häuser im Beisein von den Trauzeugen, Joy und Ian Diprose, Gastgeber der De Preaux Lodge, und einem Babysitter für die Kleinen statt. Nach der Trauzeremonie und einem feierlichen Sekt-Anstoss startete eine geführte Tour durch Hobbiton. Der besondere Tag endete mit einem Umtrunk im Hobbiton-Gasthaus „Zum  Grünen Drachen“.

Die Verlobung in Deutschland kam spontan, nachdem Luisa durch eine NEUSEELAND NEWS-Veröffentlichung auf das Gewinnspiel aufmerksam geworden war. Und da sie immer schon ein großer Neuseeland-Fan war  und bereits vor Jahren hier einige Zeit verbracht hatte, machte sie mit und gewann das unvergessliche Erlebnis! 

Ein Blumengruss aus Neuseeland

Für Luisa, sowohl als auch für Christian war es klar, nicht in großem Kreise zu heiraten: „Wir heiraten für uns und nicht für andere, dass ist eine intime Sache zwischen uns!“ Beide wollten ihrem besonderen Tag einen etwas anderen Rahmen verleihen: „Locker und natürlich gekleidet, ohne viel Drum-Herum, Hektik und Stress der Vorbereitungen für eine grosse Feier. Dazu hat uns auch noch die liebevolle Art der Traurede besonders überrascht.

Nach einem Skype-Interview mit Anke und einigen Notizen, die wir für sie über uns zusammengestellt hatten, hat sie eine persönlich auf uns zugeschnittene Rede verfasst, die uns wirklich sehr berührt hat. An keinem Standesamt in Deutschland hätten wir so etwas erwarten können. Wir sind uns sicher, Anke’s Wunsch zu erfüllen, dass wir uns auch nach vielen, vielen Jahren an unsere wunderschöne und einmalige Hochzeit erinnern werden!“

Eine Hochzeit in der wunderschönen Natur Neuseelands wäre auch ohne den Gewinn nicht auszuschließen gewesen. Auf die Idee einer ausgefallenen Hochzeit in Hobbiton wären die beiden ohne das Gewinnspiel jedoch selbst nicht gekommen.

Angereist war die Familie bereits eine Weile vor der Trauung. Naturverbunden wie sie sind, bereisten sie im Wohnmobil zunächst die Süd-Insel. Nach der Trauung führte die Reiseroute weiter durch die Nordinsel, bevor es Ende Oktober wieder zurück nach Deutschland ging.

Ein Tipp aus dem Schatzkästchen der beiden für alle, die an eine Hochzeit in Neuseeland denken: „Weniger planen und mehr machen lassen, damit man sich mehr um die Essenz der Heirat kümmern kann.“ Diesem Motto folgend, konnten sie die Vorfreude auf die Reise und die Erlebnisse dabei geniessen und sich dann auch entspannt dem Trautermin nähern, wissend, dass alle notwendigen Vorbereitungen perfekt durch die erfahrene Traurednerin Anke Buhrfeindt umgesetzt wurden.

Erinnerungsfoto mit Kindern Thorin und Kauri in Neuseeland

NEUSEELAND FÜR BUCH-LIEBHABER

Eine literarische Neuseelandreise in deutscher Sprache

Viel Interesse gab es für die NN-Messe-Broschüre beim Partner MANA-Verlag (Spezialist für Neuseeland, Australien, Südsee) während der Frankfurter Buchmesse (Foto K. Arlt)

Einmal kreuz und quer durch Neuseeland – diesen Traum hegen viele Reiselustige, und nicht wenige unter ihnen erfüllen ihn sich auch. Anderen hingegen ist es letzten Endes doch zu teuer, zu zeitaufwändig oder zu anstrengend, ins vielgepriesene Land auf der anderen Seite des Erdballs aufzubrechen. Was aber, wenn die Sehnsucht trotzdem bleibt ...?

Dann geht man ganz einfach trotzdem auf große Fahrt – und zwar bequem im heimischen Ohrensessel, per armchair travelling. Außer besagter Sitzgelegenheit braucht man dafür nur noch ein wenig Muße und die passenden „Reiseleiter“: Dokumentarfilme, Reiseblogs oder Bildbände zum Beispiel entführen ihre Betrachter an die exotischsten Ziele. Und auf Expedition ganz besonderer Art begibt sich, wer zum Roman oder Kurzgeschichtenband greift, Erzählungen aus dem Land seiner Träume liest und dabei die eigene Fantasie auf eine wahrhaft einzigartige Reise schickt.

Neuseelands literarische Landschaft ist vielfältig, die Autorenszene lebhaft, die Regale der New Zealand section in den Buchläden sind gut gefüllt. Doch auch deutsche Muttersprachler, deren Fremdsprachenkenntnisse den Griff zur Originalausgabe nicht erlauben, können aufbrechen ins Land der langen weißen Wolke – und das nicht erst seit 2012, als Neuseeland Gastland der Frankfurter Buchmesse war und seine dort präsentierten Veröffentlichungen das Interesse hiesiger Verleger auf sich zogen. Schon Jahre zuvor hatte beispielsweise der Unionsverlag Zürich deutsche Übersetzungen der Romane von Patricia Grace im Sortiment, hob der Berliner MANA-Verlag als Spezialist für Bücher aus Down Under seine Belletristik-Sparte aus der Taufe, erschien im Piper-Verlag in München Janet Frames autobiographische Trilogie „Zu den Inseln", „Ein Engel an meiner Tafel" und „Der Gesandte aus der Spiegelstadt" (alle 2006) in deutscher Erstausgabe.

Also, Ohrensesselreisender – wohin soll es gehen?

Emily Perkins könnte dich mitnehmen nach Auckland. Ihr Roman „Die Forrests“ (2012) erzählt die Lebensgeschichte von Dorothy, welche als Siebenjährige mit ihrer Familie aus den USA auswandert. Die neue Heimat Neuseeland erkundet sie mit hellwachen Sinnen, und wer sie dabei begleitet, wird mit außergewöhnlichen Eindrücken vom Land und von seinen Menschen belohnt.

Den Osten der Nordinsel lernt man als Leser Witi Ihimaeras kennen. Der international erfolgreiche Schriftsteller stammt aus Gisborne, und viele seiner Werke spielen im Eastland. Die vertraute Umgebung seiner Kindheit inspirierte ihn nicht zuletzt zur Schaffung des imaginären Ortes Waituhi, Schauplatz gleich mehrerer Erzählungen. Ihimaera schreibt vor dem Hintergrund der Kultur und Lebenswirklichkeit der Maori – so zum Beispiel in „Whalerider“ (2003), der Geschichte des Mädchens Paikea, das in einem Dorf an der Ostküste aufwächst und auf holprigem Weg zu ihrer Bestimmung findet. Ein Auszug aus diesem Roman findet sich neben ausgewählten Kurzgeschichten Ihimaeras auch in „Aroha – Maori-Geschichten aus dem Jadeland“ (1998).

Die raue, widerspenstige West Coast ist gerade der richtige Landstrich, um drei entwurzelte, vom Leben gebeutelte Menschen aufeinander treffen zu lassen, die Lesende symbolisch durch die Untiefen der bikulturellen Gesellschaft Neuseelands führen. Dies tut Keri Hulme in ihrem Roman „Unter dem Tagmond" (1991), der 1985 im englischsprachigen Original mit dem Booker Prize ausgezeichnet wurde.

Auch Kaye Kelly verortet ihre Werke an der Westküste, doch „Jenseits des Flusses“ (2008) und „Der weite Weg zurück“ (2010) sind historische Romane aus der Siedlerzeit. In den 1870er Jahren trotzen der Engländer Henry und seine große Liebe, die Chinesin Mai, gesellschaftlichen Widerständen und persönlichem Schicksal unter Goldgräbern und anderen Glückssuchern in der jungen Nation am Ende der Welt.

Auf die andere Seite der Südinsel geht es mit Paul Cleave. Seine mittlerweile neun Thriller verwandeln Christchurch in einen Ort des Schreckens und sind nichts für Zartbesaitete, umso mehr aber für Liebhaber vielschichtigen literarischen Nervenkitzels. Von den dunklen Machenschaften eines Tatortreinigers in „Der siebte Tod“ (2007) bis zur verschwimmenden Grenze zwischen schauriger Literatur und ebensolcher Wirklichkeit in „Zerschnitten“ (2016) liest sich weltweit eine wachsende Fangemeinde durch Cleaves packende Bestseller.

Zu gruselig? Und überhaupt, du möchtest kreuz und quer durch Neuseeland in nur einem einzigen Buch? Vielleicht, Sofareisender, kommt dir da die Kurzgeschichtensammlung „Ein anderes Land“ (2012) gerade recht. Herausgeber Bill Manhire lässt hier namhafte Autoren zu Wort kommen, die quer durch die vergangenen Jahrzehnte ein Bild Aotearoas fernab gängiger Klischees zeichnen. Maike Brünink

NEUSEELAND: TANKSTELLENRÄUBER IN HAIFISCH-VERKLEIDUNG

"Unauffälliger geht's nicht!" - Beute: Bonbons und Lutscher

Zwei maskierte Räuber haben in Neuseeland eine Tankstelle überfallen, wobei der Haupttäter mit einem Ganzkörper-Kostüm als Haifisch verkleidet war. Das Duo bedrohte das Tankstellen-Personal in einem Vorort von Christchurch mit einem Hammer und einem Messer und der als "Mako-Shark" kostümierte Täter (Foto) zerschlug mehrere gläserne Auslage-Vitrinen, so die Polizei.

Angesichts des aggressiven "Haifischs" rettete sich die Belegschaft in einen Sicherheitsraum. Die maskierten Räuber entkamen zunächst unerkannt mit einer Tasche voll Bonbons und Lutscher. Der Hauptverdächtige konnte wenig später, noch im Haifisch-Kostüm, festgenommen werden, ebenso sein Komplize. "Unauffälliger geht's nicht!", so ein Polizeisprecher.


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Last updated 10 April 2017


NEUSEELAND NEWS INCREASES UNIQUE READERSHIP: Ideal marketing platform for campaign advertising

NEUSEELAND NEWS-Online (NN) has increased its readership from 1/4 m unique visitors p.a. in 2015 to more than 270 000 p.a. in 2016, a positive plus of 8%. With its sister travel destination websites www.australien-news.com and www.pazifik-news.com the total unique visitor traffic of all three sites now stands at about 355 000 p.a.

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NEUSEELAND IM HUNDERTWASSER-FIEBER: WELTWEIT LETZTES WERK DES KÜNSTLERS NIMMT GESTALT AN

Spender aus aller Welt können dauerhaft am Projekt teilhaben

Whangarei, Neuseeland: Eine Stadt im Hundertwasser-Fieber

Eine limitierte Edition von Kunstdrucken gibt es u.a. für Spender für das weltweit letzte Hundertwasser-Werk in Neuseeland

Die Kleinstadt Whangarei im Norden Neuseelands ist im Hundertwasser-Fieber: Nur noch rund NZ $ 2 Mio müssen bis zum 30. Juni 17 aufgebracht werden, um mit dem Bau eines geplanten, rund NZ 16.5 Mio teuren Hundertwasser-Kunstzentrums (Hundertwasser Art Center - HAC) beginnen zu können. Das farbenfrohe Projekt spiegelt sich im Enthusiasmus vieler Bürger für die Initiative wider: Zahllose Briefkästen, öffentliche Wand-Gemälde, Haus-Verzierungen oder Fahrzeuge sind im Hundertwasser-Stil bemalt in Whangarei zu finden.

Eine Privat-Initiative, “Yes Whangarei”, hatte das Projekt ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit der Wiener Hundertwasser-Stiftung vorangetrieben, nachdem dieses von verschiedenen Stadträten über mehrere Jahre immer wieder abgelehnt worden war. Der im Jahr 2000 verstorbene österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser, der in seiner neuseeländischen Wahlheimat Northland lebte, hatte das Design für das Kunstzentrum der Stadt zum Geschenk gemacht.

Das letzte von rund 30 Hundertwasser-Gebäuden weltweit soll rund 50 Originalwerke des Künstlers sowie eine Maori-Kunstgalerie beherbergen. Die “Yes Whangarei”-Initiative erhofft sich aufgrund des HAC eine nicht gekannte Belebung der örtlichen Wirtschaft durch Tourismus. Spender aus aller Welt können dauerhaft am Projekt teilhaben, z. B. durch den Kauf von Hundertwasser-Kunstdrucken (limitierte Edition) oder einem HAC-Sponsoring. 

Der erste Teil des für Neuseeland geplanten Hundertwasser-Kunstzentrums ist bereits fertiggestellt. Ein begehbares Aussen-Gebäude mit dem Maori-Titel "Te Kakano" (die Saat) wurde als Test für die beteiligten Handwerker konstruiert, um die bauliche Qualität des geplanten Kunstzentrums sicherzustellen.

Der Baubeginn des Hauptgebäudes ist für Mitte 2017 geplant, wenn bis dahin die Baukosten von mehr als NZ $ 16,5 Mio gesichert sind. Bislang sind rund NZ $ 14 Mio an Spendengeldern und Beihilfen eingegangen. Die Privat-Initiative "Yes!Whangarei" ist zuversichtlich, die Gesamtfinanzierung sichern zu können.

Das HAC soll als Tourismus-Magnet die Wirtschaft der Provinzstadt Whangarei beleben helfen. Spenden aus aller Welt, inklusive dem deutschsprachigen Europa, sind willkommen. Zuwendungen in Höhe von NZ $ 500 oder NZ $ 1000 sichern den Spendern namentlich gekennzeichnte Boden-Fliesen, die für dauerhafte Darstellung in dies vom Künstler noch selbst designierte, weltweit letzte Hundertwasser-Werk mit integriert werden. Spender von höheren Summen werden in einem kunstvollen "Spendenbaum" im Foyer des Kunstzentrums verewigt.

"Stellen Sie sich vor, sie besuchen eines Tages Neuseeland und finden Ihren Namen kunstvoll integriert in das weltweit letzte Werk von Friedensreich Hundertwasser!", so eine "Yes!Whangarei"-Sprecherin gegenüber NN.

Mehr zu den Spenden-Kriterien finden Sie hier.

NEUSEELAND AUF EIGENE FAUST

Vielfältige Wege durch ein vielseitiges Land

Der "Champagne Pool" in Neuseelands ikonischem thermalen Wunderland "Wai-O-Tapu" bei Rotorua

Neuseeland zu bereisen, ist wie ein ‚Sechser im Lotto’. Wer den langen Flug hinter sich gebracht hat, kann im Inselreich die vielseitigen Landschaftsformen, eine unglaublich seltene Flora und Fauna, interessante Bewohner, die mythische Maori-Kultur und eine große Anzahl unterschiedlichster Aktivitäten entdecken. Dabei steht jedes erdenkliche Fortbewegungsmittel zur Auswahl. So kann eine Rundreise durch Neuseeland für Touristen nicht nur vielfältig und abenteuerlich, sondern nach den eigenen Bedürfnissen ganz individuell gestaltet werden. Willkommen im Paradies!

Atemberaubende Bergwelten in isolierter Natur zu Fuß erforschen, mit dem Wohnmobil mitten im Nirgendwo campen, eine mehrtägige Radtour über die größte Farm des Landes unternehmen, schwindelerregende Viadukte in einer historischen Dampflok überqueren, per Auto zum abgelegenen Weingut gelangen, um zu Schlemmen oder auf dem Pferderücken am Strand entlang reiten – Neuseeland bietet so viele Facetten und Fortbewegungsmittel, dass es den noch so unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Besucher gerecht wird. Wer jedoch die Wahl hat, hat auch die Qual. Welche Route möchte ich wählen, wie gestalte ich die Reise und gelange von A nach B? Welche Highlights und Geheimtipps möchte ich unbedingt sehen?

Zum Feature-Beitrag

TELEFONIEREN UND INTERNET-SURFEN MIT DEM SMARTPHONE IN NEUSEELAND

Die günstigsten Kommunikationswege für unterwegs

Mit dem Smartphone unterwegs in Neuseeland

In Neuseeland gibt es viel zu entdecken - und entsprechend viel an die Daheimgebliebenen zu berichten. Wer jedoch einfach mit seinem mitgebrachten Handy lostelefoniert oder mit dem Smartphone im Internet surft, wird spätestens bei der Rückkehr aus dem Urlaub eine böse Überraschung erleben. Denn die maximalen Kosten fürs Telefonieren im Ausland, die so genannten Roaming-Gebühren, werden lediglich innerhalb der EU reguliert.

Wer seinen europäischen Anbieter in Neuseeland nutzt, zahlt bis zu 3,04 Euro pro Minute für Telefonate nach Hause und 1,79 Euro für eingehende Anrufe. Für eine SMS werden bis zu 0,49 Euro fällig, für das äußerst geringe Daten-Volumen von 50 Kilobyte bis zu 0,79 Euro. Somit dürfte klar sein: Bereits bei einem kurzen Aufenthalt ist es lohnenswert, sich eine neuseeländische SIM-Karte anzuschaffen.

Zum Feature-Beitrag

NEUSEELAND PER FAHRRAD

Mit dem Bike ans Ende der Welt

Neuseeland: Mit dem Fahrrad ans Ende der Welt

Neuseeland ist aus vielen Gründen ein beliebtes Reiseziel. Ein Grund ist die vielfältige Naturlandschaft – Regenwald, Strände, Hochgebirge, Gletscher, Fjorde, flache Steppe und Vulkane- diese Vielfalt ist auf relativ engem Raum zu sehen. Wer eine oder beide Inseln mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet in diesem Artikel Tipps und Anregungen.

Insgesamt rund vier Millionen Menschen leben auf der jeweils etwa 1.000 Kilometer langen Nord- sowie Südinsel, dafür aber weitaus mehr Kühe und Schafe. Die Kiwis, wie die Einwohner Neuseelands genannt werden, sind begeisterte Radfahrer. Aus diesem Grund gibt es viele Anbieter, die Räder für jeden Zweck und mit jeder Ausstattung vermieten. Einige bieten den Bikern an, dass Gepäck von einer Station zur nächsten Unterkunft zu transportieren.

Wer das Land mit dem eigenen Fahrrad erkunden möchte, sollte sich vor dem Reiseantritt über die Bestimmungen bezüglich der Gepäckmitnahme während eines Fluges informieren.

Zum Artikel

NEUE KUNST-AUSSTELLUNG IN NEUSEELANDS WAITANGI TREATY GROUNDS

Bis September 2017: Tirohanga Whanui - Views from the Past

Foto: John Kinder, "Waitangi, Mr. Busby's", 1864

Die Waitangi Treaty Grounds in Neuseeland, historisch bekannt als die "Wiege Neuseelands" wegen dem dort geschlossenen Friedens-Pakt zwischen Kolonialisten und den Maori-Ureinwohnern, haben mit einem neuen Museum auch die Plattform für bedeutende, neue Kunst-Ausstellungen des Landes geschaffen. Die neueste Ausstellung, "Tirohanga Whanui - Views from the Past", präsentiert Werke aus der renommierten Fletcher Trust Collection und ist bis 15. September 2017 in Waitangi zu sehen.

"Die Fletcher Trust Collection ist eine der feinsten Kunstsammlungen Neuseelands," freut sich Waitangi Treaty Grounds-Boss Greg McManus. Gezeigt wird allerdings nicht die komplette Sammlung, sondern als ausgesuchte Highlights Bilder mit Northland-Themen der herausragenden neuseeländischen Künstler William Hodges, Alfred Sharpe, Shane Cotton, John Kinder und Robert Ellis.

Im modernisierten Waitangi Treaty Grounds Visitor Centre gibt es einen neuen Souvenir-Shop sowie auch ein Klein-Kino, in dem zum historischen Verständnis der "Wiege Neuseelands
(Northland)" ein 20minütiger Dokumentarfilm "Waitangi - Birthplace of a Nation" gezeigt wird. Für lebendige Unterhaltung und Information sorgt ein Schnitz-Studio, in dem Maori-Holzbearbeitung und -Schnitzkunst demonstriert wird. Das ursprüngliche Waitangi-Besucherzentrum war 1983 von Prinz Charles und Prinzessin Diana eröffnet worden.

Für Besucher gibt es Ganztages-Pässe, die den Eintritt zum Museum, den Waitangi Treaty Grounds, geführte Touren, ein halbstündiges Maori-Konzert sowie ein Erdofen-Essen (Hangi) umfassen. In Waitangi wurde 1840 ein Friedens-Pakt zwischen führenden Maori-Häuptlingen und der britischen Krone beschlossen. Der Pakt gilt heute noch als die inoffizielle Verfassung des Landes.

Waitangi Treaty Grounds