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NEUE INTERNATIONALE NEUSEELAND-WERBEKAMPAGNE

Abschied vom "Hobbit" - "Jeden Tag eine andere Reise" löst "Mittelerde"-Slogan ab

Kampagnen-Logo aus Neuseelands einzigartigem Kauri-Holz

"Jeden Tag eine andere Reise" heisst der neue Slogan der internationalen Werbekampagne "100% Pur"-Neuseeland. Die frische Kampagne mit neuem Video und neuem Logo löst den bisherigen Slogan "100% Mittelerde" nach drei Jahren ab. "Die 100% Pur-Neuseeland Marketing-Kampagne ist nach insgesamt 16 Jahren und mit derzeitigen Rekord-Besucherzahlen für Neuseeland eine der erfolgreichsten Werbeaktionen weltweit", erklärte Tourism New Zealand-Boss Kevin Bowler.

Die neue Kampagne soll Neuseeland-Interessenten die Nachricht vermitteln, dass es im "Land der langen, weißen Wolke" für jeden leicht möglich ist, jeden Tag eine neue, abenteuerliche Reise anzutreten. Die Schriftzüge für die neue Werbe-Aktion wurden speziell von Maori-Holzschnitzern aus traditionellem Kauri-Holz (Foto links) angefertigt und dann digitalisiert. "Jeden Tag eine andere Reise" reflektiert unsere spektakulären Landschaften und deren warmherzige Bewohner", so Bowler. "Weites Land und offene Herzen sind Teil der Neuseeland-Story!" Die neue Kampagne wird ab 1. Juli in den weltweit wichtigsten touristischen Quellenmärkten ausgerollt.

NEUSEELAND ÜBERTRIFFT DIE ERWARTUNGEN DEUTSCHER TOURISTEN

Die meisten Urlauber wollen Aotearoa weiterempfehlen

"Aktivitäten" während des Neuseeland-Urlaubs stehen in der Gunst deutscher Touristen an oberster Stelle

Urlaub in Neuseeland übertrifft die Erwartungen von nahezu der Hälfte aller jährlichen Touristen aus Deutschland. Das geht aus einer neuen Umfrage der nationalen Fremdenverkehrsorganisation Tourism New Zealand hervor. Gleichzeitig würden 78% der Befragten aus der BRD einen Besuch in Neuseeland zuhause weiterempfehlen. Vor allem "Urlaubs-Aktivitäten" in Aotearo würden in der Gunst der deutschen Touristen an oberster Stelle stehen.

Insgesamt erklärten 39% aller jährlichen, internationalen Besucher (2,8 Mio), dass ihr Urlaub in Neuseeland die Erwartungen übertroffen hätte. Insbesondere der Aspekt "Umwelt & Sicherheit" stand dabei mit 8,9 von 10 möglichen Punkten an oberster Stelle. Mehr als die Hälfte nahm an kulturellen Maori-Aktivitäten teil.

Unzufrieden waren 17% der Befragten aus aller Welt mit den Kosten, der Auswahl und der Qualität von Speisen und Getränken. 14% kritisierten fehlendes, freies Wi-Fi sowie den Standards in Übernachtungs-Angeboten. 11% waren mit den Kosten von Transportmitteln unzufrieden.

DEUTSCHE TOURISTIN TOT IN NEUSEELAND ENTDECKT

Leichnam von Christine Lenicker nach Schneeschmelze auf Südinsel entdeckt

In Neuseeland tot aufgefunden: Die deutsche Touristin Christine Lenicker

Immer mehr deutsche Touristen werden in Neuseeland vermisst. Der jüngste Fall ist das Verschwinden von Christine Lenicker in der Wildheit der Südinsel. Die 38jährige hatte sich am 30. März allein auf eine drei- bis sechsstündige Wanderung auf dem Gertrude Sattel im Fiordland Nationalpark gemacht und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Ihr Mietfahrzeug wurde verlassen auf einem Parkplatz nahe dem bekannten Homer-Tunnel gefunden. Nach einer Schneeschmelze wurde jetzt ein Leichnam nahe des Tunnels entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um die deutsche Touristin handelt. Die Todesursache sei noch nicht bekannt, hieß es.

Ein plötzlicher Wintereinbruch im Süden Neuseelands mit heftigen Schneefällen hätte die Suche nach Lenicker erschwert und sei erfolglos abgebrochen werden, hieß es seitens der zuständigen Bergrettung. "Wir müssen warten, bis der Schnee abgetaut ist," so ein Sprecher. "Das Wetter hier kann sehr rasch umschlagen und viele Wanderer und Kletterer unterschätzen die Wildheit der neuseeländischen Natur, oder sie sind schlecht ausgerüstet." Frau Lenicker war mit einem drei monatigen Touristen-Visum in Neuseeland unterwegs.

Zwei deutsche Bergsteiger gelten nach einer Kletterpartie anfang des Jahres auf Neuseelands höchstem Berg, Aoraki Mount Cook (3724 Meter) weiterhin als verschollen. Ein deutscher Vater, Johann Viellehner (58 Jahre), sein Sohn Raphael (27) sowie ein australischer Arzt, Mike Bishop (53), waren zusammengeseilt von einer Schutzhütte zu einer Tagestour Richtung Berggipfel aufgebrochen und seitdem nicht mehr gesehen worden. Mehrere Suchaktionen wurden schließlich abgebrochen. Die Behörden gehen davon aus, daß das Trio entweder erfroren oder in eine der vielzähligen Gletscherspalten abgestürzt und "vermutlich tot" ist.

Keine Spur gibt es weiterhin auch von Christian Ulf Erik Prehn: Der 19jährige Wanderer aus Deutschland wird seit April vergangenen Jahres in den Alpen der Südinsel Neuseelands vermißt. Er war zu einer mehrtägigen Wanderung durch unberechenbares Terrain im Nelson Lakes Nationalpark aufgebrochen. In der Nähe des "Travers Tracks" war Prehns Rucksack gefunden worden. Neue Suchaktionen würden nur gestartet, wenn neue Informationen zu Prehns Schicksal bekannt werden, hieß es offiziell.

Ebenfalls seit April 2014 werden drei deutsche Segler vor der Küste Neuseelands vermißt. Bei den Verschollenen handelt es sich um die Touristinnen Lea Tietz und Veronika Steudler, beide 19 Jahre alt, aus Görlitz, sowie der in Neuseeland lebende Skipper des Segelboots "Munetra", Andre Kinzler, 33 Jahre alt.

Nach Angaben der Behörden sei das Trio mit dem 7,5 Meter-Boot bei rauher See für einen Törn vor der Küste der Südinsel bei Bluff aufgebrochen. Eine örtliche Funkstation-Betreiberin erklärte, Kinzler sei lediglich mit einem kleinen Hand-Funkgerät ausgerüstet gewesen. An der vorgelagerten drittgrößten Insel Neuseelands, Stewart Island, wurden das leere Rettungsschlauchboot der "Munetra" sowie ein Segel-Fetzen angeschwemmt. Eine Suchaktion zu Fuß entlang der Insel-Strände verlief ergebnislos.

Seit Wochen spurlos verschwunden ist auch der holländische Tourist Ken Boogers auf der neuseeländischen Südinsel. Der 26jährige war zuletzt auf einem Bush-Pfad im Abel Tasman Nationalpark bei Nelson, Golden Bay, gesehen worden. Nach Angaben der örtlichen Behörden seien die Überlebenschancen für den jungen Holländer gering: Er war barfuß und nur mit einem T-Shirt und kurzen Hosen bekleidet.

"Mehr als fünf Übernachtungen in derart leichter Bekleidung sind in neuseeländischer Natur kaum zu überleben," hieß es behördlicherseits. An der Sandbank Farewell Spit in der Küstenregion des Nationalparks wurden jetzt menschliche Überreste angeschwemmt. DNA-Tests haben inzwischen bestaetigt, dass es sich bei der Leiche um den jungen Tramper aus Holland handelt.

Mindestens ein halbes Dutzend deutscher Touristen mußte in Neuseeland seit Anfang 2014 z.T. verletzt, orientierungslos oder entkräftet gerettet werden.

DEUTSCHE UNFALL-VERURSACHER FINDEN IN NEUSEELAND MILDE RICHTER

Immer mehr schwere Verkehrs-Unfälle durch ausländische Touristen - Tätliche Übergriffe wütender Kiwis

Polizei-Foto: Daniel Müller ignorierte in Neuseeland ein Stop-Zeichen und verursachte einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Erneut wurde jetzt ein Tourist aus Deutschland wegen "Fahrlässigkeit" in Neuseeland zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Schreinermeister Daniel Müller hatte im Urlaub auf der Südinsel ein Stop-Zeichen übersehen und sein Pkw kollidierte mit dem Fahrzeug einer Neuseeländerin, die beim Zusammenprall starb. Der 26jährige Müller muß NZ $ 15 000 zahlen und erhielt ein Fahrverbot für neun Monate.

Auch der deutsche Tourist Mario Pieper wurde von einem Gericht zu einer Geldstrafe von NZ $ 15 000 sowie einem Fahrverbot von zwei Jahren verurteilt. Der 43jährige war mit Familie in einem Wohnmobil in Neuseeland unterwegs, als er einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursachte. Die Kollision mit einem Pkw forderte das Leben einer 22jährigen chinesischen Austausch-Studentin sowie mehrere verletzte Personen. Pieper zeigte Reue und befand sich schuldig.

Immer mehr schwere Verkehrs-Unfälle in Neuseeland werden in dieser Sommersaion von ausländischen Touristen verusacht. Vor allem asiatische Urlauber sind dabei involviert. Dies hat bereits in mehreren Fällen zu so genannter "Road Rage" (Wutanfällen) zum Teil mit tätlichen Übergriffen von neuseeländischen Verkehrsteilnehmern geführt.

Die Kiwis, frustriert von unsicherer oder gefährlichen Fahrweise der Touristen, stoppten die Pkw, beschimpften die Insassen und konfiszierten Fahrzeugschlüssel. In einem Fall wurde ein ausländischer Fahrer durch das Seitenfenster angegriffen und erlitt Gesichtsverletzungen. Die neuseeländischen Ordnungsbehörden haben an die Öffentlichkeit appelliert, von solchem "Bürgerwehr"-Verhalten Abstand zu nehmen und stattdessen die Polizei zu rufen. Derartige Zwischenfälle würden Neuseeland in den touristischen Quellen-Ländern ein "schlechtes Image" geben, hieß es in den Medien.

Gleichzeitig ist in zahlreichen Medien eine öffentliche Debatte darüber entbrannt, ob ausländische oder neuseeländische Kraftfahrer die besseren oder schlechteren Verkehrsteilnehmer sind. Ergebnis: Während zahlreiche Kiwis meinen, sie seien die besten Autofahrer der Welt, haben vor allem im Ausland lebende Neuseeländer die Fahrweise vieler Landsleute als außerordentlich schlecht eingestuft. Die Fahrpraxis in Neuseeland kann im Beisein von Familienmitgliedern erworben werden, die theoretische Prüfung gleicht einer Rubbel-Lotterie.

Da in Neuseeland Linksverkehr herrscht, soll mit einer Kampagne für ausländische Autofahrer der Straßenverkehr sicherer werden. Die Regierung hat angekündigt, wichtige Verbindungs-Straßen vor allem auf der Südinsel Neuseelands baulich zu verbessern. Außerdem gibt es eine neue, mehrsprachige (auch auf Deutsch mit deutschsprachigem Video) "Drivesafe"-Webseite, die auf die Besonderheiten im Straßenverkehr Neuseelands aufmerksam macht.

Drifesave-Webseite

SLEEPER-SERVICE ZWISCHEN NEUSEELANDS GROSSEN INSELN

Bluebridge-Nachtfähre mit bequemen Privat-Kabinen

Neuseelands Cook Strait-Fähre "The Straitsman" von Bluebridge

Die “Bluebridge”-Fähre “The Straitsman” bietet als einziges Unternehmen für die Überfahrt zwischen Nord- und Südinsel Neuseelands Privat-Kabinen und einen “Sleeper Service”. “Dies ist die bequemste Art, die Cook Strait zwischen Wellington und Picton zu überqueren”, so eine “Bluebridge”-Sprecherin. “Und - wer die Nacht-Fähre nimmt, spart Zeit und kommt ausgeschlafen an”.

Im Angebot sind private Einzel-, Doppel, und Familien-Kabinen, alle ausgestattet mit Air Conditioning, Fußboden-Heizung im Bad, Wi-Fi  und natürlich frischem Bettzeug sowie Bad-Utensilien. “Dies sind Kabinen mit Hotel-Standards und wer sich wecken lassen möchte, kann am Morgen den Sonnenaufgang im malerischen Queen Charlotte-Sound genießen,” so die Unternehmens-Sprecherin.

Bluebridge

ADRENALIN-KICK NEUSEELAND:

Shotover Jet Boat-Trip bei Queenstown

Shotover-Jet: Adrenalin-Kick in Neuseeland

Der Shotover Jet ist ein mehr als aufregendes Jetboot-Abenteuer auf dem geschichtsträchtigen Shotover River, nur 10 Auto-Minuten von Queenstown entfernt. Als einer der ertragreichsten Flüsse weltweit, hat der Shotover Fluß bereits während des Goldrausches eine herausragende Rolle gespielt.

Heute dreht sich hier alles um den ultimativen Nervenkitzel während das Jetboot mit haarsträubender Geschwindigkeit durch die enge Felsenschlucht des Shotover tost und gewagte Kreisel schlägt. Der Shotover Jet feiert dieses Jahr sein 50jähriges Bestehen und ist eine lebende Legende, nicht nur für Queenstown sondern ganz Neuseeland. Zu seinen hochkalibrigen Gästen zählen seit ihrem Neuseelandbesuch 2014 auch Prinz William und  Herzogin Kate.

Shotover Jet

NEUSEELANDS WILDNIS:

Fluß-Abenteuer auf dem Dart River

Dart River: Abenteuer in Neuseelands Wildnis

Der Dart River Jet kombiniert Neuseelands ebenso unberührte wie beeindruckende Landschaft als Weltnaturerbe mit einer aufregenden Jetbootfahrt, Detailwissen der Maori-Kultur und inspirierenden Aussichten und Einsichten. Das Abenteuer auf dem Dart River beinhaltet somit alles, was Neuseeland zu einer außergewöhnlichen Destination macht.

Der Ausflug führt Besucher in das Dart River Valley und den spektakulären Mt Aspiring Nationalpark. Der Weg führt an einem Ort vorbei, der ganz einfach und ganz offiziell „Paradies“ heißt und jeder weiß sofort, warum.  Während des Ausflugs werden wertvolle und detaillierte Informationen zur Geographie und Geologie gegeben, die aufgrund der Komplexität des Themas für Besucher per Kruse Audio-Guide auf Deutsch erhältlich sind.

Dartriver Wilderness Jet


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Last updated 27 May 2015


NEUSEELAND NEWS-GEWINNER FÜR TRAUM-TRAUUNG IN HOBBITON STEHEN FEST

Leipziger Paar kann sich nichts Schöneres vorstellen - Sohn Thorin kommt mit

Wollen sich in Neuseeland trauen - das Gewinnerpaar Christian und Luisa

Christian und Luisa aus Leipzig haben mit NEUSEELAND NEWS (NN) eine Traum-Trauung im neuseeländischen Filmdorf "Hobbiton" (Hobbingen) gewonnen! Die Leseraktion war von NN in Zusammenarbeit mit SIGNIFICANT MOMENTS (Trauungs-Spezialist in Neuseeland), der "de Preaux"-Öko-Lodge sowie dem berühmten Filmdorf ausgeschrieben worden. Das Los aus der Vielzahl der richtigen Einsendungen (Lösungsworte "Significant Moments" und "Zum Grünen Drachen") fiel auf das deutsche Paar, das nach eigenen Angaben "irgendwann einmal heiraten wollte". "Wenn wir das gewinnen, fliegen wir nach Neuseeland und heiraten genauso, wie wir uns das vorstellen", so die glücklichen Gewinner. Und das Beste: Sohn "Thorin", genannt nach dem Zwergen-König in der Hobbit-Trilogie, kommt natürlich auch mit!

Luisa war schon als Kind von Neuseeland fasziniert, wie sie im Gespräch verlauten ließ, und reiste als Touristin 2012 das erste Mal nach "Aotearoa, dem Land der langen, weissen Wolke". Christian lernte Luisa nach Auslandsaufenthalten in Schweden, Belgien und Großbritannien in Leipzig bei der Arbeit kennen. Der kleine "Thorin" wurde 2014 geboren. Das Gewinner-Paar will sich nun im Februar nächsten Jahres im Beisein seines eigenen, kleinen Zwergenkönigs im neuseeländischen Hobbiton das Ja-Wort geben. Herzlichen Glückwunsch!

Mühle im neuseeländischen Hobbiton neue Attraktion

Neue Attraktion im neuseeländischen "Hobbiton": Eine urige Wassermühle

Eine detailgetreue Wassermühle aus der Film-Trilogie "Der Herr der Ringe" ist die neueste Besucher-Attraktion in "Hobbiton" bei Matamata auf der neuseeländischen Nordinsel. Bis zu 50 Gäste können sich im urigen Inneren der romantischen Mühle vergnügen. Filmgetreue Holztische, Bänke und Dekor geben der neuesten Attraktion ein rustikales Ambiente.

"Knarrende Zahnräder, die vom Mühlenrad angetrieben werden, Mehlsäcke und industrielles Dekor geben der Konstruktion eine ganz eigene, Mittelerde-Atmosphäre," erklärt "Hobbiton"-Marketing-Manager Henry Horne gegenüber NEUSEELAND NEWS. Die Wassermühle als neue Attraktion des Filmdorfs ist über eine steinerne Brücke leicht zu Fuß vom voll funktionsfähigen Gasthaus "Zum Grünen Drachen" zu erreichen und soll im Oktober diesen Jahres in Betrieb gehen.

Hobbiton

EINTRITTS-GELD FÜR NEUSEELAND

Regierung beschliesst neue Steuer zur Grenz-Sicherung - Tourismus negativ überrascht

Kritisiert: Neuseelands Tourismus-Minister und Regierungs-Chef John Key während der diesjährigen nationalen Tourismus-Messe TRENZ in Rotorua

Reisende aus Übersee sollen bei Ankunft in Neuseeland künftig NZ $ 16 und bei der Abreise noch einmal NZ $ 6 (NZ $ 22 rd. € 15) zahlen. Dies hat die Regierung in einem überraschenden Schritt per Gesetz beschlossen. Das "Eintritts-Geld" für Neuseeland soll für die Verbesserung der Grenzsicherheit verwendet werden, hieß es offiziell. Der Verband der neuseeländischen Tourismus-Industrie (TIA) bewertete die Einführung der neuen Steuer als negativ sowie als Schritt in die falsche Richtung.

TIA-Chef Chris Roberts erklärte, internationale Besucher Neuseelands würden NZ $ 10,3 Milliarden pro Jahr in die hiesige Wirtschaft einbringen, inklusive rund NZ $ 700 Mio an Mehrwertsteuer. Dies sei bereits eine substantielle Investition in ein kleines Land wie Neuseeland und es gebe daher keinen Grund für die neue Steuer.

Die nationale Fluggesellschaft Air New Zealand kritisierte ebenfalls die Erhebung der Steuer: "Wo kommt die Grenzsicherungs-Komponente bei der Abreise ins Spiel?" so ein Sprecher. Eine ähnliche Steuer wird auch in Australien und Großbritannien erhoben. Das neue "Eintritts-Geld" für Neuseeland soll im Januar nächsten Jahres eingeführt werden.

REFERENDUM SOLL ÜBER WELTWEIT LETZTES HUNDERTWASSER-WERK IN NEUSEELAND ENTSCHEIDEN

Letzte Chance für Privat-Initiative in Northland

Neuseeland: Ein Referendum soll darüber entscheiden, ob das weltweit letzte Werk Friedensreich Hundertwassers (Fotomontage mit goldenem Zwiebelturm) in Northland entsteht oder nicht

Eine Volksabstimmung im neuseeländischen Provinz-Ort Whangarei (Northland) soll darüber entscheiden, ob das weltweit letzte Design des verstorbenen österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser gebaut wird oder nicht. Der Wahlneuseeländer hatte die Pläne für ein Kunstzentrum der Stadt in den neunziger Jahren zum Geschenk gemacht. Seitdem haben jedoch wechselnde Stadträte das Projekt als "unpassend" oder "zu teuer" wiederholt abgelehnt. Eine Privat-Initiative, "Prosper Northland Trust", will das "Hundertwasser Wairau Maori Art Centre" (HWMAC) nun aus eigenen Mitteln verwirklichen. Die Hundertwasser-Stiftung in Wien, die den Nachlass des Künstlers verwaltet, hat den Kontakt zur Stadt Whangarei frustriert abgebrochen, aber unterstützt das Vorhaben der HWMAC-Privat-Initiative hundertprozentig.

Der Künstler, der auch einen öffentlichen Toilettenblock in Neuseeland verwirklichte, hatte für das Kunstzentrum einen leerstehenden, ehemaligen Verwaltungskomplex am Binnenhafen von Whangerei ausgemacht. Das Gebäude befindet sich im Besitz der Stadt, die für Erdbebensicherung rund NZ $ 2,8 Mio investieren müsste. Die restlichen veranschlagten NZ $ 14 Mio Baukosten für das HWMAC, das auch eine Galerie für indigene Maori-Kunst beherbergen soll, will die Privat-Initiative aus Bürgern, Geschäftsleuten und Tourismus-Betreibern aufbringen, ebenso die laufenden Kosten des Zentrums für die nächsten zehn Jahre. "Dieses Projekt ist für den Tourismus Neuseelands, die künftige Entwicklung der Stadt und den ökonomischen Fortschritt der Region zu wichtig, als es wegen negativer, kurzsichtiger Bürokraten sterben zu lassen," so ein Sprecher.

Allerdings ist das Projekt auch in der Bevölkerung umstritten, daher soll jetzt ein Referendum über die Zukunft des städtischen Gebäudes entscheiden: Abriß, ein Maritim-Museum oder das "Hundertwasser Wairau Maori Art Centre". Das Referendum findet vom 14. Mai bis 5. Juni statt. Bis dahin plant eine weitere, Pro-Hundertwasser-Initiative in der Stadt unter dem Motto "Yes Whangarei" eine ganze Reihe von öffentlichen Veranstaltungen und Aktivitäten, um mehr Ja-Stimmen aus der Bevölkerung für das Projekt zu gewinnen.

Yes Whangarei-Webseite

Prosper Northland Trust

DEUTSCHE BACKPACKER STEHLEN MIETFAHRZEUG IN NEUSEELAND

Schlüssel steckte im Zündschloß - Von Polizei rasch gefasst

Drei deutsche Backpacker haben am Internationalen Flughafen im neuseeländischen Christchurch ein Mietfahrzeug gestohlen, weil der Schlüssel noch im Zündschloß steckte. Friedrich Weisbach (21 Jahre), Hans Lorenz Steinfurth (20 Jahre) und Isabelle Caroline Manna (21 Jahre) hatten in Australien erfahren, dass dies nach der Fahrzeugabgabe in Neuseeland die Regel ist und fanden nach ihrer Ankunft prompt einen Mietwagen mit Zündschlüssel.

Das Trio wurde jedoch schon bald nach dem Diebstahl von der Polizei gefasst und einem Richter vorgeführt. Die deutschen Touristen zeigten Reue und mußten mehr als NZ $ 600 Strafe zahlen.

TIEFSEE-MONSTER AN NEUSEELANDS SÜDKÜSTE ANGESCHWEMMT

Seltener Riemenfisch ist drei Meter lang

Ein seltenes Tiefsee-Monster wurde an Neuseelands Küste angeschwemmt

Ein totes, drei Meter langes Exemplar des seltenen Riemenfischs wurde jetzt an der neuseeländischen Otago-Küste bei Dunedin angespült. Diese Tiefsee-Monster, die nach Angaben des neuseeländischen Department of Conservation (DoC) bis zu 10 Meter lang werden können, leben normalerweise in gemäßigten Wassertemperaturen, schwimmen vertikal und fressen ihren eigenen Schwanz, um die Körperlänge zu kontrollieren.

Der Fisch hat strahlenförmige Flossen und eine silberfarbene, folienartige Haut ohne Schuppen. Die Größe und Erscheinungsweise des Riemenfischs erinnert an das mythologische Monster einer See-Schlange. Exemplare des seltenen Meeresbewohners gibt es im neuseeländischen Otago-Museum in Dunedin sowie im Naturhistorischen Museum Wien zu bestaunen.

NEUSEELAND PER FAHRRAD

Mit dem Bike ans Ende der Welt

Neuseeland: Mit dem Fahrrad ans Ende der Welt

Neuseeland ist aus vielen Gründen ein beliebtes Reiseziel. Ein Grund ist die vielfältige Naturlandschaft – Regenwald, Strände, Hochgebirge, Gletscher, Fjorde, flache Steppe und Vulkane- diese Vielfalt ist auf relativ engem Raum zu sehen. Wer eine oder beide Inseln mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet in diesem Artikel Tipps und Anregungen.

Insgesamt rund vier Millionen Menschen leben auf der jeweils etwa 1.000 Kilometer langen Nord- sowie Südinsel, dafür aber weitaus mehr Kühe und Schafe. Die Kiwis, wie die Einwohner Neuseelands genannt werden, sind begeisterte Radfahrer. Aus diesem Grund gibt es viele Anbieter, die Räder für jeden Zweck und mit jeder Ausstattung vermieten. Einige bieten den Bikern an, dass Gepäck von einer Station zur nächsten Unterkunft zu transportieren.

Wer das Land mit dem eigenen Fahrrad erkunden möchte, sollte sich vor dem Reiseantritt über die Bestimmungen bezüglich der Gepäckmitnahme während eines Fluges informieren.

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NEUSEELAND: LEICHE FÄLLT AUS BEERDIGUNGS-FAHRZEUG

Verkehrsteilnehmer in Auckland schockiert

Neuseeland: Eine Leiche fiel in Auckland aus dem Beerdigungs-Fahrzeug

Ein Beerdigungs-Unternehmen im neuseeländischen Auckland hat auf einer Hauptverkehrsstrasse einen Toten verloren: Als der Fahrer an einer Kreuzung bei Ampelgrün Gas gab, rutschte die Leiche mitsamt Bahre aus dem Wagen des Unternehmens und landete bei strömenden Regen auf dem Asphalt.

Schockierte Verkehrsteilnehmer waren Zeugen des Vorfalls, als Mitarbeiter des Beerdigungs-Instituts mehrfach erfolglos versuchten, den in ein lilafarbenes Leichentuch eingehüllten Toten wieder in das Fahrzeug zu hieven. Erst als eine 14jährige Augenzeugin mit beiden Händen die offenbar defekte Heckklappe aufhielt, konnte die Leiche wieder eingeladen werden. Das Beerdigungs-Institut hat sich bei den Angehörigen des Toten für den Zwischenfall entschuldigt.

RADWANDERN IN NEUSEELAND

Ein kompletter Überblick auf das bestehende Radwege-Netz

Phil Rossiter-Foto: Unkomplizierter Rad-Transport in Neuseeland

In den vergangenen Jahren hat Neuseeland massiv in den Ausbau von Radwegen investiert: Seit 2009 sind 18 neue Great Rides im Rahmen von Nga Haerenga - The New Zealand Cycle Trail (NZCT) entstanden. Sie sind gleichmäßig verteilt auf beide Inseln und erschließen die schönsten Gegenden für Radfahrer.

Als erster wurde 2011 der St James Trail fertiggestellt. Der Otago Central Rail Trail trat 2012 der Gruppe bei, und kürzlich kamen noch Queen Charlotte Track und Rimutaka Cycle Trail dazu. Außerdem ist saisonweise der beliebte Heaphy Track für Radfahrer freigegeben. Dazu kommen noch so genannte "Radrouten", die die Offroad-Radwege ergänzen und auf vorhandenen (Auto-)Straßen Anbindung schaffen.

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