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Neuseeland ist ein vielseitiges Land - wie z.B. der geothermale "Champagne Pool" im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland bei Rotorua

NEUSEELAND AUF EIGENE FAUST

Vielfältige Wege durch ein vielseitiges Land

Neuseeland zu bereisen, ist wie ein ‚Sechser im Lotto’. Wer den langen Flug hinter sich gebracht hat, kann im Inselreich die vielseitigen Landschaftsformen, eine unglaublich seltene Flora und Fauna, interessante Bewohner, die mythische Maori-Kultur und eine große Anzahl unterschiedlichster Aktivitäten entdecken. Dabei steht jedes erdenkliche Fortbewegungsmittel zur Auswahl. So kann eine Rundreise durch Neuseeland für Touristen nicht nur vielfältig und abenteuerlich, sondern nach den eigenen Bedürfnissen ganz individuell gestaltet werden. Willkommen im Paradies!

Atemberaubende Bergwelten in isolierter Natur zu Fuß erforschen, mit dem Wohnmobil mitten im Nirgendwo campen, eine mehrtägige Radtour über die größte Farm des Landes unternehmen, schwindelerregende Viadukte in einer historischen Dampflok überqueren, per Auto zum abgelegenen Weingut gelangen, um zu Schlemmen oder auf dem Pferderücken am Strand entlang reiten – Neuseeland bietet so viele Facetten und Fortbewegungsmittel, dass es den noch so unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Besucher gerecht wird. Wer jedoch die Wahl hat, hat auch die Qual. Welche Route möchte ich wählen, wie gestalte ich die Reise und gelange von A nach B? Welche Highlights und Geheimtipps möchte ich unbedingt sehen?

Am besten startet man die Reisplanung mit der Fortbewegungsfrage. Zwei Kiwis waren so verrückt und reisten vom Cape Reinga ganz im Norden bis hinunter nach Bluff in den Süden der Südinsel - auf Rollerskates! Diese eher ungewöhnliche und zudem recht unkomfortable Alternative ist jedoch weniger zu empfehlen. Für eine individuelle Rundreise eignet sich da schon besser ein Leihwagen oder ein Campervan. Es gibt verschiedene Radreisen durch Neuseeland und entsprechende gute Verleihfirmen. Wer genügend Zeit und Fitness mitbringt, kann sich für das ultimative Naturabenteuer entscheiden und Neuseeland zu Fuß bereisen. Doch auch die öffentlichen Verkehrsmittel wie Fernlinienbusse mit flexiblen Tarifen, kostengünstige Inlandsflüge und szenisch einmalige Zugverbindungen bringen die Reisenden an ihre Wunschziele.

Die "Bridge to Nowhere", eine unvollendete Strassenverbindung, führt ins neuseeländische Nichts

Neuseeland per Mietwagen

Ein Großteil der Urlauber bereist Aotearoa mit einem Leihwagen. Neuseeland ist das ideale Fernreiseziel für Individualisten. Wer in Auckland auf der Nordinsel oder in Christchurch auf der Südinsel auf den internationalen Flughäfen landet kann seinen Mietwagen gleich am Airport in Empfang nehmen. Dabei gibt es sowohl die internationalen Verleihfirmen wie auch lokale Anbieter, die oft günstigere Gebrauchtfahrzeuge mit mehr Kilometerleistung aber den gleichen 24-Stunden-Notservice anbieten.   

Für welche Firma man sich entscheidet, hängt vom eigenen Budget ab. Der Vorteil von einem Mietwagen gegenüber einem Campervan ist die Tatsache, dass ein Leihauto meist in den Seehäfen Picton oder Wellington abgegeben werden kann. Die Überfahrt zur anderen Insel auf der Fähre kann dann ohne Fahrzeug erfolgen und ist somit wesentlich billiger. Denkbar ist auch ein günstiger Inlandsflug, um die Cook Strait, die Meerenge zwischen Nord- und Südinsel zu überwinden. Es empfiehlt sich dann die Anmietung eines neuen Autos nach der Querung.

Ein Großteil der Urlauber bereist Aotearoa mit einem Leihwagen. Neuseeland ist das ideale Fernreiseziel für Individualisten. Wer in Auckland auf der Nordinsel oder in Christchurch auf der Südinsel auf den internationalen Flughäfen landet kann seinen Mietwagen gleich am Airport in Empfang nehmen. Dabei gibt es sowohl die internationalen Verleihfirmen wie auch lokale Anbieter, die oft günstigere Gebrauchtfahrzeuge mit mehr Kilometerleistung aber den gleichen 24-Stunden-Notservice anbieten.

Ein weiterer großer Vorteil des eigenen Fahrzeugs ist die Flexibilität. Man kann je nach den aktuellen Wettergegebenheiten und den eigenen Interessen ganz unabhängig planen und in jeden noch so versteckten Winkel des Landes gelangen – auch ganz abseits der Haupttouristenrouten. Ein wunderschöner Geheimtipp ist beispielsweise der Robbenkindergarten am Ohau Point, 27 Kilometer nördlich von der Whale-Watch-Hochburg Kaikoura entfernt. Die Robbenmütter lassen ihre Heuler hier im Frühsommer untertags am geschützten Ohau Waterfall, während sie auf Fischfang gehen. Die jungen Robben üben dann unbeeindruckt vor den Augen der Besucher gekonnt ihre Schwimmfähigkeiten und Agilität im Becken unter dem Wasserfall – ein niedliches Schauspiel und außergewöhnliches Fotomotiv.

 Die Straßeninfrastruktur in Neuseeland ist meist gut, Kartenmaterial der wichtigen Hauptverbindungen im Land gibt es gratis beim Verleiher dazu und mit nur 4,3 Millionen Einwohnern begegnet man auf den Straßen oft keiner Menschenseele. So ist der Linksverkehr für die meisten Reisenden nach einer kurzen Gewöhnungsphase im Überlandverkehr auch kein großes Problem.

Freedom Camping in Neuseeland

Camper-Urlaub im fahrenden Hotelzimmer

Fast noch populärer ist die Rundreise mit einem Campervan, einem Wohnmobil. In Neuseeland lohnt sich die in der Hauptsaison recht kostspielige Anmietung eines modernen Campers, mit eigener sanitärer Einrichtung, jedoch immer. Die Koffer müssen nur einmal ausgepackt werden, das lästige abendliche Suchen nach einer Bleibe entfällt und Küche, Toilette und Dusche sind immer mit dabei – Flexibilität pur. An vielen Orten (außer in Nationalparks und wo es deutlich durch Verbote gekennzeichnet ist) darf wild gecampt werden, das heißt, die schönsten und isoliertesten Naturidyllen können zum privaten Vorgarten auserkoren werden. Wer sich tief in die Marlborough Sounds auf der Südinsel auf die kilometerlangen Schotterpisten wagt, wird garantiert nicht enttäuscht. Vom unübertrefflichen Sonnenuntergang bis zur Delfinsichtung ist alles möglich.

Auch auf der Nordinsel im untouristischen Hokianga Harbour oder sogar nahe von Wellington gibt es fantastische Standorte. Waikawa Beach an der Kapiti Coast, rund eine Fahrstunde nördlich der Landeshauptstadt, ist so eine versteckte Perle. Wer die Stichstraße vom Highway 1 bis ganz ans Ende fährt, gelangt auf einen kostenfreien Grünplatz mit öffentlichen Sanitäranlagen direkt am Fluss. Der Wasserlauf schlängelt sich bis zum kilometerlangen unberührten Sandstrand, wahrlich magisch.

Wen die Abenteuerlust packt, der sollte jedoch stets vor dem Abzweigen vom Highway den eigenen Wasser- und Benzintank füllen, um nervigen Pannen im Nirgendwo ohne Handynetz vorzubeugen!

Zu Fuss unterwegs im neuseeländischen Mount Cook-Nationalpark

Wer gerne Rad fährt weiß, dass man auf dem Drahtesel noch viel mehr wahrnimmt, als aus dem Fahrzeugfenster. Auch die Interaktion mit den Einheimischen ist größer und macht eine Radtour somit zu einer wesentlich intimeren Reiseerfahrung mit Land und Leuten. Das eigene Bike kann dabei gut und gerne zu Hause gelassen werden, denn überall in Neuseeland hat man sich in den letzten Jahren sehr gut auf den neuen Tourismuszweig Radreisen spezialisiert.

Eine besonders schöne Route ist die Tour über die Molesworth Station, die mit 180.000 Hektar größte Farm Neuseelands. In zwei bis fünf Tagen geht es über das Hochland von Blenheim und das Thermalgebiet Hanmer Springs bis nach Saint Arnaud in den Nelson Lakes National Park. Highlights sind nicht nur die Übernachtungen bei Farmern und in alten Schaf Scherer Quartieren, sondern auch die Seenwelt des Lake Tennyson und des Clarence Rivers. Für gänzlich ungeübte Biker oder Familien eignen sich am besten die beiden einfachsten Touren, der Hauraki Rail Trail auf Coromandel und der Otago Central Rail Trail auf einer alten stillgelegten Eisenbahnroute.

Diese Mehrtagestouren können übrigens auch nur in Teilstrecken als Tagesausflug gefahren werden und es werden Gepäcktransporte zu den Zwischenübernachtungen angeboten. Und der besondere Tipp: gleich beim Campervanverleiher die Räder und den Radständer für das Fahrzeug mit buchen und Camping- und Radreise kombinieren. Individueller kann eine Neuseeland-Erfahrung kaum sein.

Wer jedoch nur ein wenig in Neuseelands Radrouten hinein schnuppern möchte oder weniger Zeit mitbringt, für den eigenen sich die Great Rides oder Ein- und Mehrtagestouren in ausgewählte Regionen. Mountains to Sea, Clutha Gold Trail, Roxburgh Gorge Trail, Alps 2 Ocean Cycle Trail, West Coast Wilderness Trail, die Old Ghost Road oder Rimutaka Cycle Trail sind nur wenige Beispiel der nahezu unendlichen Möglichkeiten, Neuseeland auf dem Drahtesel zu bereisen.

Wer möchte, kann sogar das gesamte Land auf dem Zweirad erkunden. Der New Zealand Cycle Trail Nga Haeranga führt in einer Serie von Mehrtagestouren tatsächlich von Nord- nach Süd durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Vom subtropischen Regenwald im Northland bis hin zu historischen Goldgräberrouten im Süden, atemberaubende See- und Bergszenarien, all das erleben die körperlich Fitten bei einer Randrundreise durch Neuseeland. Die Strecken variieren im Schwierigkeitsgrad von 1-5. Alle Radtouren in einer hervorragenden Übersicht gibt es bei ‚nzbybike.com.’


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Last updated 13 April 2016


Flora und Fauna per Pedes

Wer rund fünf Monate mitbringt und entsprechend hartgesotten ist, kann Neuseeland tatsächlich gänzlich zu Fuß bereisen. Der Te Araroa Trail ist rund 3000 Kilometer lang und führt die Wanderer vom Cape Reinga, der nördlichsten Spitze Aotearoas bis ganz in den Süden nach Bluff. Die Route erstreckt sich über 300 Sektionen und führt zu 40 Prozent durch Naturschutzgebiete des Departement of Conservation.

Ob Küste, Gebirge oder Bushwald, die Landschaft und die Anforderungen an die Nutzer wechseln stetig. Auf einigen Teilabschnitten muss der Tramper jedoch Ausrüstung und Verpflegung für bis zu neun Tage mit sich führen. Die Wanderung ist garantiert die ultimative Neuseelanderfahrung, doch die meisten Urlauber probieren nur einzelne Streckenabschnitte aus.

Neuseeland bewirbt vor allem seine neun Great Walks, unterschiedlichste Highlight-Wanderungen, welche die verschiedensten Landschaftsformen abdecken. Vom rund 18 Kilometer langen Tongariro Crossing, der beliebtesten Eintageswanderung, welche über die Vulkanwelt des Hochplateaus auf der Nordinsel führt bis hin zum Rakiura Track, dem puren Naturabenteuer auf Stewart Island, der drittgrößten Insel Neuseelands. Dort beherrschen noch 16.000 Kiwis in freier Wildbahn und Mutter Natur die nur 350 Inselbewohner. Doch überall in Neuseeland findet man immer wieder kleine Abstecher vom Highway, Spazierwege oder Mehrstundenwanderungen, die für Alt und Jung, sowie jedes Fitnesslevel geeignet sind. Wandern in Neuseeland gehört bei jeder Individualreise zum Pflichtprogramm!

Mit Bus, Bahn, Schiff und Flugzeug

Selbst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können Individualtouristen Neuseeland flexibel bereisen. Viele Busunternehmen bieten Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen an und befördern ihre Gäste auf den Straßen durchs Land. Die Tarife sind günstig und flexibel und eignen sich besonders für junge Leute, Work-and-Traveller oder Aupairs.

Wer ein Ticket bucht, kann bei jeder Station im Land ein und aussteigen, einige Tage verweilen und mit einem anderen Bus der Route Tage später seine Reise fortsetzen. ‚Hopp-on-hopp off’ nennen die Anbieter, wie InterCity Coachlines oder Nakedbus dieses Prinzip. Schon für nur 25 NZD, gut 15 Euro gelangt man so in der Hochsaison von Auckland nach Wellington. Ein weiterer Vorteil, man kommt auf den langen Strecken schnell mit Gleichgesinnten in Kontakt und setzt dann häufig den Rest des Urlaubes in einer netten Gruppe fort.

Als landschaftlich besonders spektakulär zeigt sich eine Zugfahrt durch Aotearoa. Besonders schön sind die sogenannten Scenic Rides von Kiwirail, welche über historische Viadukte, durch die südlichen Alpen und entlang der magischen Westküste der Südinsel führen. Doch auch kleinere Verbindungen in antiken Dampflokomotiven mit Open-Air-Abteilen für den ultimativen Ausblick bringen die Herzen von Eisenbahnern zum höher Schlagen.

Eine recht neue und zunächst ungewöhnlich scheinende Methode ist die Reise in Neuseeland per Schiff. Viele Kreuzer bieten jedoch mittlerweile eine Neuseelandrundreise per Luxusliner an. Angesteuert wird dann nicht nur das spektakuläre Fiordland, sondern beispielsweise die Akaroa Halbinsel südlich von Christchurch, Picton, Wellington, die Hawkes Bay oder die Bay of Plenty, Auckland und viele andere. So können auch Individualtouristen das Wasser als einzelne Wegstrecke nutzen, bevor sie ihre Reise auf dem Landweg fortsetzen.

Auch Great Barrier Airline bringt Touristen in Minipropellermaschinen in nur 20 Minuten vom quirligen Auckland Airport in das vom Kommerz abgeschnittene Inselparadies Great Barrier Island im Hauraki Gulf. Ohne öffentliches Stromnetz und Handyempfang kann man dann wortwörtlich richtig ‚abschalten’ und den Urlaub in Neuseelands einmaliger Natur, abgeschieden am Ende der Welt, so richtig genießen!

Nicht zuletzt haben sich die Preise für Neuseelands Inlandsflugverbindungen in den letzten Jahren durch mehr Konkurrenz drastisch reduziert. Diese Entwicklung kommt auch internationalen Touristen zugute. So fliegen Air New Zealand und Jetstar alle größeren Städte im Land an, kleine Airlines verbinden die abgelegenen Regionen miteinander. Mit nur 45 Minuten Flugzeit und 15-Minuten Check-In gelangt man so beispielsweise mit Sunair von New Plymouth in Taranaki nach Rotorua oder Gisborne. Das kleine Privatunternehmen bietet eine gute Reisealternative, wenn die Zeit für eine Fahrt auf der Straße zu knapp wäre.

Aotearoa als Fernreiseziel bietet tatsächlich den ‚Sechser im Lotto’  für Individualreisende – und das sogar mit Gewähr. Anja Schönborn

  

Ein landschaftliches Highlight ist die Coromandel-Halbinsel in Neuseelands Nordosten

Die meisten Besucher erreichen Neuseeland über den internationalen Flughafen in Auckland, die grösste Stadt des Landes

Neuseelands jüngster Vulkan, die Insel Rangitoto, erhebt sich vor der Küste bei Auckland im Hauraki Golf

Neuseelands Wappentier, der flugunfähige Kiwi, kann an vielen Orten bestaunt werden

Neuseeland ist auf jeden Fall voll von Überraschungen!