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KUNST KENNT KEINE BEHINDERUNGZirkus Kumarani in Northland
Circus Kumarani ist kein Zirkus wie jeder andere. Er hat kein Zirkuszelt und seine Artisten sind behinderte Kinder und Erwachsene. Ein Konzept, das Kumarani-Gründer Thomas Hinz (42 Jahre) aus Deutschland mitgebracht hat. In Rostock leitete er einen Jugendclub für Behinderte, aus dem später der erfolgreiche Behinderten-Zirkus Fantasia hervorging. Fantasia gibt es heute noch, aber die Liebe zog Thomas Hinz nach Neuseeland, genauer gesagt nach Bayleys Beach bei Dargaville, im Nordwesten der Nordinsel. Das inspirierte ihn auch zum Namen seines neuen Projektes. Kumara ist das Maori-Wort für Süßkartoffel und Dargaville das Zentrum des Süßkartoffelanbaus in Neuseeland. Daher also "Circus Kumarani".
Über seine neuseeländische Freundin Frances Kelliher kam Thomas Hinz schnell mit dem Kauriland Skills Centre in Kontakt, einem Behindertenzentrum in Dargaville. Aus seinen Erfahrungen mit dem deutschen Zirkus Fantasia wusste Thomas, wie sehr körperliche Betätigung, Disziplin und Konzentration das
Mittlerweile hat sich in Northland der Zirkus-Virus ausgebreitet. Im Januar fand ein Zirkus-Festival an den Kai Iwi Lakes nördlich von Dargaville statt, das nächste soll im Januar 2008 folgen. Aber auch bei vielen anderen Sommer-Events in Northland und Far North hat man die Möglichkeit, den Zirkus kennenzulernen.
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Der ist leider nötig, denn ohne öffentliche Zuschüsse ist der Zirkus nicht lebensfähig. Sie kommen von verschiedenen Behörden und auch von Spendern, aber sie reichen bei Weitem nicht aus und müssen ständig wieder neu beantragt werden. Deshalb wünscht sich Thomas eine gesicherte Langzeitfinanzierung. Und sein größter Traum wäre ein eigenes großes Zirkuszentrum in Dargaville, denn in seinen jetzigen Räumlichkeiten platzt der Zirkus aus allen Nähten.
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